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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Cruel Summer: Der Olympiapark im „Swiftie“-Fieber
Kultur

Cruel Summer: Der Olympiapark im „Swiftie“-Fieber

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 29. Juli 2024 06:54
Von Uta Schröder
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6 min. Lesezeit
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19 Stunden bevor Taylor Swift die Bühne betritt, stehen an diesem Samstag schon die ersten Fans vor dem Olympiastadion. Gegen Mitternacht seien sie gekommen, um die ersten in der Schlange zu sein. „Für mich ist sie eine Riesen-Inspiration, seit ich ein Kleinkind bin“, schwärmt eine junge Frau – eine von rund 150.000 „Swifties“, die an diesem Wochenende auf insgesamt zwei Konzerten im Olympiastadion ihrem Idol ganz nah sein wollen. Hinzu kommen nochmals Tausende, die in den Park pilgern, um das Konzert etwa vom Olympiaberg aus kostenlos zu verfolgen.

Inhaltsübersicht
Fans stehen bis über den Mittleren Ring hinaus anWasser und Rettungsdecken gegen die HitzeGlitzer-Pailletten, Freundschaftsbänder und „super Stimmung“20.000 Menschen auf dem OlympiabergHundert Polizisten im Einsatz – keine Zwischenfälle

Fans stehen bis über den Mittleren Ring hinaus an

Aufgeteilt nach Ticketkategorien bewegen sich schon am Vormittag mehrere Schlangen durch den Park. Eine erstreckt sich zwischenzeitlich bis über den Mittleren Ring hinaus. Die Fans haben Picknickdecken, Luftmatratzen, Fächer, Hand-Ventilatoren und Sonnencreme dabei. Immer wieder werden Swift-Songs angestimmt.

Wohl noch nie hat der Münchner Olympiapark so geglitzert wie an diesem Wochenende. Und das liegt nicht einmal nur an den quietschbunten, teils in stundenlanger Handarbeit selbstgemachten Swiftie-Outfits, sondern zu einem maßgeblichen Teil auch an den gold-silbern schimmernden Rettungsdecken, unter denen die Fans in den Schlangen Schatten suchen.

Wasser und Rettungsdecken gegen die Hitze

Zum Schutz vor Sonne und Hitze hat der Veranstalter Wasserflaschen und mehr als 10.000 Rettungsdecken verteilt. An kostenlosen Trinkwasserbrunnen können die Fans ihren Durst stillen. „Das ist echt gut organisiert“, sagt ein junger Mann, der vor allem Taylor Swifts Songtexte schätzt.

32 Grad zeigt das Thermometer zwischenzeitlich, Schattenplätze sind im Olympiapark rar. Es ist wohl das, was man als „Swiftie“ getrost als „cruel summer“ bezeichnen kann. Doch die Fans denken nicht daran, sich die Laune von ein bisschen Hitze vermiesen zu lassen. Viele von ihnen haben sich seit einem Jahr auf diesen Tag vorbereitet.

Glitzer-Pailletten, Freundschaftsbänder und „super Stimmung“

„Die Stimmung ist so super“, sagt Zeynep, die mit ihrer Freundin unter einer Rettungsdecke in der Schlange steht. „Ich hab noch nie so nette Menschen kennengelernt. Ständig kommen Leute auf einen zu und sagen: Wow, du siehst so toll aus!“ Die 22-jährige Paula etwa hat ihr Glitzerkleid seit Februar selbst gestaltet. „Dafür hab ich 10.000 Glitzersteine eingekauft und einzeln auf meinen Bodysuit geklebt. Anschließend habe ich dann die Pailletten angebracht“, erklärt sie. Eine der Fans, die aus Münster angereist ist, steht seit dem frühen Morgen im blau-rosa Taylor-Swift-Badeanzug im Olympiapark. Sie hoffe, dass Taylor Swift heute genau den gleichen Anzug trägt.

Cowboy-Stiefel und Glitzer-Pailletten-Kleider sind an diesem Wochenende ebenso allgegenwärtig wie Freundschaftsarmbänder. Manche Fans gehen mit hunderten selbst gemachten Bracelets durch die Menge und tauschen sie mit anderen Fans. „Für jedes der Bänder habe ich zwei Stunden gebraucht“, sagt Swift-Fan Zeynep. „Wenn man sie richtig schön machen will, ist das ein großer Aufwand!“

Ein freundschaftliches Miteinander durchzieht die Swift-Community – über Generationen hinweg. Zwei Mütter sitzen auf dem Boden im Olympiapark. Auf ihren Pappschildern steht, dass sie noch Karten für ihre beiden Töchter suchen. Dafür seien sie extra in der Früh aus Stuttgart angereist. Mit diesem Anliegen sind sie nicht allein.

20.000 Menschen auf dem Olympiaberg

Der Olympiaberg ist der Hotspot für alle, die keine Karten bekommen haben oder erst am zweiten Konzerttag im Stadion dabei sind. Schon von Weitem sind am Vormittag zahllose Sonnenschirme zu sehen. Am Nachmittag ist der Berg schließlich so mit Swifties überfüllt, dass das Grün der Wiese nicht mehr zu erkennen ist. 20.000 Menschen zählt die Polizei auf dem Berg und den angrenzenden Grünflächen.

Ausgerüstet mit Wasser und Snacks warten sie auf den Abend, um das Konzert von dort oben kostenlos mitzuverfolgen. „Gerade haben wir schon den Soundcheck mitbekommen – und man hört hier einfach alles“, freuen sich Jasmin und Simone – zwei Teenagerinnen, die sich angesichts der brütenden Hitze und mangelndem Schatten aber auch bewusst sind: „Die nächsten Stunden werden hart!“

Das Ausharren auf dem Olympiaberg lohnte sich für die Fans noch aus einem anderen Grund: Taylor Swift grüßte während des Konzerts auch die „tausenden Fans außerhalb des Stadions“.

Hundert Polizisten im Einsatz – keine Zwischenfälle

Auch Polizeisprecher Tobias Schenk spricht von einer besonderen Herausforderung wegen des Wetters. Der Veranstalter habe mit Wasser und Decken aber gut vorgesorgt. Auch vonseiten der Polizei sei man gut vorbereitet. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass wir ein großes Konzert im Olympiastadion haben“, sagt Schenk. Durchaus einmalig seien aber die Menschenmassen im Park.

Mehr als hundert Polizistinnen und Polizisten sind im Einsatz – manche von ihnen auf Pferden. Dadurch hätten sie einen besseren Überblick. „Die Polizeipferde kommen auch immer sehr gut an – vor allem bei den jüngeren Leuten. Die bleiben dann oft stehen und fragen, ob sie die mal kurz streicheln dürfen“, lacht Schenk. Bis zum Beginn des Konzerts habe es keine Zwischenfälle gegeben. Die Stimmung ist friedlich, wie man es von den „Swifties“ erwartet hatte – oder um es in den Worten von Swift-Fan Paula zu sagen: „Das ist der schönste Tag des Jahres!“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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