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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > Meta will etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen
Netzwelt

Meta will etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 24. April 2026 15:47
Von Benjamin Lehmann
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2 min. Lesezeit
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Der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta will fast zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen. Wie am Donnerstag aus einem internen Schreiben von Personalchefin Janelle Gale hervorging, sollen etwa 8.000 Beschäftigte entlassen und 6.000 derzeit unbesetzte Stellen gestrichen werden. Gale begründete den Stellenabbau mit dem Ziel, „das Unternehmen effizienter zu führen und Investitionen auszugleichen“. Meta investiert gerade in großem Stil in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz.

Inhaltsübersicht
Rund zehn Prozent der Belegschaft betroffenEntlassungen bereits in den vergangenen JahrenInvestitionen in Künstliche Intelligenz

Rund zehn Prozent der Belegschaft betroffen

Am 20. Mai sollen rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen werden, teilte Meta mit. Wer konkret betroffen ist, ist bislang unklar. Betroffene Mitarbeiter will Meta in knapp vier Wochen informieren. Der US-Konzern hatte zum Jahreswechsel knapp 79.000 Beschäftigte.

In der unter anderem vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlichten E-Mail räumte Personalchefin Janelle Gale ein, dass den Mitarbeitern vier Wochen Ungewissheit bevorstünden. Allerdings habe man sich nach Leaks entschieden, die noch unfertigen Pläne schon jetzt in Grundzügen bekanntzugeben.

Entlassungen bereits in den vergangenen Jahren

Ende 2022 hatte Meta bereits 11.000 Stellen abgebaut, gefolgt von 10.000 weiteren Stellen im März 2023. Zwischen Ende 2023 und Ende 2025 kamen wieder mehr als 11.000 Beschäftigte hinzu.

Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte bereits im Januar mögliche Einsparungen durch KI angedeutet. „Projekte, für die früher große Teams nötig waren, werden heute von einer einzigen sehr talentierten Person erledigt“, sagte er.

Investitionen in Künstliche Intelligenz

Gleichzeitig investiert Meta gigantische Summen in die Entwicklung und Nutzung von KI: Allein für dieses Jahr wurden Kapitalinvestitionen von bis zu 135 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Im Februar kündigte Meta etwa an, beim Chiphersteller AMD im großen Stil Grafikprozessoren zu kaufen, die in Rechenzentren für KI von zentraler Bedeutung sind.

Um Aufgaben schneller zu erledigen, fordert Meta außerdem seine Belegschaft auf, KI-Software mehr und mehr in der täglichen Arbeit einzusetzen. Das berichten US-Medien. Wer KI regelmäßig nutze, kann demnach mit besseren Beurteilungen rechnen.

 

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Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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