Bei dem natürlich auftretenden Klimaphänomen erwärmt sich die Wasseroberfläche im östlichen und zentralen Pazifik nahe des Äquators, was weltweit Auswirkungen auf Wind, Luftdruck und Niederschläge hat. In der Folge steigt das Risiko für Wetterextreme.
2027 könnte das heißeste Jahre werden
Üblicherweise tritt das Phänomen El Niño alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert zwischen neun und zwölf Monate an. Experten zufolge drohen der menschengemachte Klimawandel und El Niño in Kombination, 2027 zum weltweit heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen zu machen.
Im zentralen und östlichen Pazifik nahe des Äquators, der Kernregion eines El Niño, stieg die Temperatur der Meeresoberfläche im Zuge des aktuellen El Niño laut WMO-Angaben vom Monatsbeginn von 1,6 Grad über dem Normalwert im Juni auf 2,5 Grad über dem Normalwert im August. Für Oktober, November und Dezember wird dort mit einer Meeresoberflächentemperatur von fast 3,7 Grad über dem Normalwert gerechnet. Seit Beginn der Messungen lag der Rekord bei 2,6 Grad in den Jahren 2015/2016.
Der gegenwärtige El Niño trifft einige Erdregionen bereits hart, darunter Zentralamerika, wo Tiere und Ernten wegen der Dürre zugrunde gehen. Seinen Höhepunkt erreicht ein El Niño in der Regel zwischen November und Februar, der daraus resultierende Temperaturanstieg macht sich typischerweise aber erst später bemerkbar.
Mit Informationen von AFP.

