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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Freibadleiter in München – Lohnt sich das?
Wirtschaft

Freibadleiter in München – Lohnt sich das?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 15. September 2025 09:49
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Wenn alle Sonnenschirme gehisst sind und kein Pflaster mehr im Becken schwimmt, dann ist es so weit: Fabian eilt um zehn Uhr zum Eingang, an dem schon eine bunte Gruppe aus Badeschlappen-Trägern auf ihn wartet: seine Badegäste.

Inhaltsübersicht
Arbeit im Naturbad Freibäder in Bayern immer teurerAusbildung zum Fachangestellten für BäderbetriebeDurchschnittlich fast 5.000 Euro brutto im Monat  39-Stunden-Woche – plus eine Menge ÜberstundenWas macht ein Freibadleiter im Winter?   

Seit Anfang 2025 leitet der 27-Jährige das Naturbad Georgenschwaige in München, das nach einer zweijährigen Sanierung wiedereröffnet hat. Bis zu 7.000 Besucher kommen an heißen Tagen, um sich im chlorfreien Wasser abzukühlen.

Arbeit im Naturbad 

Als Freibadleiter kreist Fabian nicht nur um die Swimmingpools und fischt schlechte Schwimmer aus dem Wasser. Er organisiert auch, dass täglich genug Personal in den Kassenhäuschen und auf den Rettungstürmen sitzt. Außerdem ist er verantwortlich dafür, dass die Technik zur biologischen Wasserreinigung funktioniert. Wenn die Umwälzpumpen ausfallen und die Wasserqualität sinkt, muss das Freibad schlimmstenfalls geschlossen bleiben.

Ein anderer Risikofaktor ist das Wetter: Dieses Jahr regnete es im Juli viel. Das neue Freibad lief trotzdem gut an und knackte das Umsatzziel von 270.000 Euro noch vor Saisonende.

Freibäder in Bayern immer teurer

Das Schöne am Job: „Die Dankbarkeit von Badegästen, die man oft zu spüren bekommt“, sagt der Freibad-Chef. Dankbar sind die Badegäste zum Beispiel, wenn er die liegengebliebene Rolex in der Fundgrube verwahrt, Kinder mit Bienenstichen verarztet oder die Breitwasserrutsche anschmeißt.

Für das Angebot zahlen die Badegäste im Naturbad 6,30 Euro Eintritt. Insgesamt sind die Eintrittspreise für Schwimmbäder nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik im Freistaat zwischen Juli 2024 und Juli 2025 um 5,4 Prozent gestiegen [externer Link].

Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe

Fabian ist seit 2015 bei den Stadtwerken München angestellt. Nach seinem Realschulabschluss machte er dort eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe, weil der Beruf Sport und die Arbeit mit Menschen verbinde. Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre. Die Auszubildenden lernen beispielsweise, wie sie für eine gute Wasserqualität sorgen, welche Baderegeln gelten und wie sie Badegäste retten. Auch ein täglicher Schwimmunterricht gehört dazu.

Durchschnittlich fast 5.000 Euro brutto im Monat  

Weil Fabian während der Corona-Pandemie nicht arbeiten konnte, nutzte er die Zeit, um intensiv und eigenständig für den Meister zu lernen. Er ging dann zur Prüfung – und bestand.

Im Median verdienen Meister für Bäderbetriebe laut Bundesagentur für Arbeit [externer Link] 4.914 Euro brutto im Monat. Bevor Fabian die Stelle als Freibadleiter angenommen hatte, war er Schichtleiter im Münchner Westbad.

39-Stunden-Woche – plus eine Menge Überstunden

Das Grundgehalt von Fabian beträgt 4.096 Euro brutto. Zusätzlich erhält er eine übertarifliche Zulage von 840 Euro im Monat, eine Standortzulage für München in Höhe von 210 Euro und einen Essenszuschuss von monatlich 20 Euro. Im Juni 2025 ergab das mit Urlaubs- und Krankenvergütung ein Bruttogehalt von 5.200 Euro, was netto 3.128 Euro im Monat entspricht.

Sein Einkommen ist jeden Monat fast gleich, nur wenn er an Wochenenden oder Feiertagen arbeitet, kommen kleine Zuschläge hinzu. Eigentlich hat Fabian eine 39-Stunden-Woche, in dieser Saison hat er aber schon 145 Überstunden gesammelt. Die kann er sich auszahlen lassen – oder im Winter abfeiern.

Was macht ein Freibadleiter im Winter?   

Das Bad muss fit gemacht werden für den Winter. Wasser wird abgelassen, die ganzen Holzarmaturen werden verräumt und Bäume müssen geschnitten werden. Im Winter hilft Fabian außerdem im Hallenbad aus und macht dann auch mal selbst Urlaub. „Wenn man alles zusammen betrachtet, von Aufgabenfeld bis zur Abwechslung und dem Gehalt, dann lohnt sich der Job auf jeden Fall“, fasst der 27-Jährige zusammen.

  • Wo ist das nächste Frei- oder Hallenbad? Hier geht’s zum Bäderatlas [externer Link]

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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