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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Kostbarer markgräflicher Tafelaufsatz wieder in der Residenz
Kultur

Kostbarer markgräflicher Tafelaufsatz wieder in der Residenz

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. November 2024 09:50
Von Uta Schröder
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1 min. Lesezeit
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Einstiges Statussymbol

Das Prunkstück besteht aus 23 Einzelteilen, von denen viele auch eine Funktion hatten. Oben thront ein Fruchtkorb für Zitronen. „Die waren damals etwas Besonderes, man hat sie sehr gern zum Würzen genommen“, erklärt Ulrichs. Unten stehen auf einem Tablett Streuer für Salz und Zucker und Töpfchen für Senf und Soßen. Der Tafelaufsatz war das Statussymbol in der damaligen Zeit und ausschließlich in höfischem Kontext in Verwendung.

Inhaltsübersicht
Einstiges StatussymbolDrei Jahre dauernde Verhandlungen

Drei Jahre dauernde Verhandlungen

Das große Glück: der Aufsatz hat die Zeit von 1765 bis heute fast unbeschadet überstanden. „Das Objekt ist wirklich über lange Zeit sehr gut gepflegt worden und das ist nicht selbstverständlich“, betont Cordula Mauß von der Ansbacher Residenz. Keramik sei schließlich extrem zerbrechlich.

Bereits vor 20 Jahren entdeckten die Experten der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung das Schmuckstück bei einer Auktion. Aber erst jetzt konnten sie zuschlagen. Nach drei Jahren Verhandlungen, in denen Gutachten erstellt und Werte geschätzt wurden. Gezahlt haben sie einen niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag. Auch im 18. Jahrhundert war der Aufsatz schon teuer – damals kostete er rund 500 Gulden und damit deutlich mehr, als ein Porzellanmaler im ganzen Jahr verdiente.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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