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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Kriegskosten: Putins Finanzminister hofft auf Online-Casinos
Kultur

Kriegskosten: Putins Finanzminister hofft auf Online-Casinos

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 28. Januar 2026 09:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Bemerkenswert, wie der russische Wirtschaftswissenschaftler Michail Swiridow in der kremlnahen Zeitung „Moskowski Komsomolez“ den neuesten Plan von Finanzminister Anton Siluanow einschätzte [externer Link]: „Die Legalisierung von Online-Casinos ist ein pragmatischer, aber zynischer Schritt. Einerseits ist es das Eingeständnis des Scheiterns im Kampf gegen ein vollständiges Verbot von Online-Glücksspiel und der Wunsch, davon zu profitieren. Andererseits stellt es das Kontrollsystem vor eine enorme Herausforderung und birgt das Risiko langfristiger sozialer Schäden, die die Steuereinnahmen übersteigen könnten.“

Inhaltsübersicht
„Kampf um Moral eskaliert“„Schlechtes Omen“

Russische Propagandisten sind nicht von ungefähr sehr irritiert. Kaum hatte das Wirtschaftsblatt „Kommersant“ gemeldet [externer Link], dass Siluanow wegen immer größerer Haushaltslücken Online-Glücksspiel legalisieren und die erhofften Umsätze mit 30 Prozent besteuern will, um jährlich umgerechnet rund eine Milliarde Euro einzunehmen, verwiesen Beobachter auf einen grotesken Verstoß gegen die „traditionellen Werte“, die der Kreml stets zu schützen vorgibt. Das wird sogar als einer der Gründe für den Angriffskrieg auf die Ukraine genannt.

„Kampf um Moral eskaliert“

„Was bedeutet das konkret?“ fragte sich zum Beispiel Politologe Georgi Bovt [externer Link]: „Zum einen eskaliert der Kampf um Moral: Wir gehen gegen Zigaretten und nackte Brüste in Filmen vor und verbieten ‚unkonventionelle‘ Betätigungen sogar komplett, von denen es nach heutigen Maßstäben unzählige gibt. Es werden sogar Geldstrafen für die Untergrabung traditioneller Werte im Kino geplant. Und generell wird die Zensur mit ihren strengen Vorschriften täglich schärfer. Und dann, oh Wunder, erlauben wir Online-Casinos. Weil wir das Geld ja so dringend brauchen.“

Blogger „Anthony Nut“ meinte ironisch: „Was für eine fantastische Idee! Vor allem, nachdem uns erzählt wurde, dass all die Verbote und Einschränkungen mit unserer Sicherheit, dem Erhalt traditioneller Werte und anderen äußerst edlen Zielen begründet seien. Ein Abtreibungsverbot, ein Alkoholverkaufsverbot. Und dann – zack! – erlauben wir Casinos!“

„Schlechtes Omen“

Publizist Ilja Graschtschenkow verwies darauf [externer Link], dass die russischen Unterschichten bis vor wenigen Jahren ihr kärgliches Gehalt an Glücksspielautomaten verzockt hätten: „Die Rückkehr der Casinos ist, egal wie man es betrachtet, ein schlechtes Omen. Ich frage mich, welche anderen ‚Zeichen der 1990er Jahre‘ bald in unser öffentliches Leben zurückkehren werden?“ Der Kommentator bezweifelte, dass seine russischen Landsleute überhaupt noch nennenswerte Beträge für Online-Spiele einsetzen könnten. Diese Hoffnung sei angesichts der Inflation „absurd“.

Klar, dass auch ein Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche bereits gegen die Pläne von Siluanow protestierte [externer Link]: „Es ist klar, dass jedes Finanzministerium in jedem Land der Erde nach neuen Einnahmequellen sucht. Doch in diesem Falle würde das Geld faktisch russischen Familien entzogen, die spielsüchtige Angehörige haben oder haben werden.“ Außerdem werde sich der Bevölkerungsrückgang dadurch verschärfen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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