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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Bruno Alexander – von „Die Discounter“ zum Kino-Star
Kultur

Bruno Alexander – von „Die Discounter“ zum Kino-Star

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 3. Februar 2026 13:50
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Die große Senta Berger habe anfangs gezweifelt. Hat dieser 26-jährige Hamburger, den ihr Sohn Simon Verhoeven da entdeckt hat, wirklich das Potenzial zum Filmstar? „Ganz am Anfang, wir hatten so ein kleines Kennenlernen, so ein kleines Casting. Und da hab ich das Gefühl gehabt, dass sie mich so ein bisschen beäugt hat. So nach dem Motto: Ich weiß nicht, ob der gut ist. Ich weiß nicht, ob er’s ist“, sagt Bruno Alexander beim Talk im NDR. Doch die Zweifel am jungen Schauspieler sind unbegründet: Aktuell wird er für seine Rolle im Film „Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke“ mit Lob überhäuft.

Inhaltsübersicht
Durchbruch mit der Serie „Die Discounter“Senta Berger ist mittlerweile Bruno-Alexander-Fan

Alexander spielt hier den jungen Joachim Meyerhoff, dessen Buch „Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke“ Regisseur Simon Verhoeven verfilmt hat. Wir sehen, wie Meyerhoff an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München ausgebildet wird. Im Zentrum steht dabei die innige Beziehung zu den Großeltern, bei denen er in dieser Zeit wohnt.

Durchbruch mit der Serie „Die Discounter“

Lachen und Weinen, beides gelingt in diesem Film, auch weil die Rolle perfekt zum jungen Bruno Alexander passt. Meyerhoffs Fremdeln mit den seltsamen Methoden der Schauspielschule kann Alexander, der selbst nie auf so einer Schule war, zum Beispiel perfekt auf die Leinwand übersetzen.

Alexander wird 1999 in Hamburg geboren, als Sohn des Krimi-Autors Christoph Elbern. Im Jahr 2012 ist er erstmals in einer Nebenrolle in der ARD-Kinderkrimiserie „Die Pfefferkörner“ zu sehen. Es folgen einige Kurzauftritte in deutschen Krimi-Produktionen. Der Durchbruch gelingt im Jahr 2021: mit der Supermarkt-Satire „Die Discounter“.

Senta Berger ist mittlerweile Bruno-Alexander-Fan

Die Geschichte hinter der Serie über den alltäglichen Supermarkt-Wahnsinn ist dabei mindestens genauso kurios wie die Szenen aus der fiktiven Filiale „Feinkost Kolinski“: In der fünften Klasse beschließen Alexander und zwei Freunde, Drehbuchautoren zu werden. Sie produzieren über Jahre ihre eigene Web-Serie „Intimate“, die sie an Christian Ulmen schicken. Und der Starproduzent meldet sich begeistert zurück und legt den drei Freunden die Idee von „Die Discounter“ auf den Tisch. Zuvor hatte es für Bruno Alexander Absagen von namhaften Filmhochschulen gehagelt, doch auf einmal ist er Drehbuchautor und Hauptdarsteller.

Auch Regisseur Simon Verhoeven ist Discounter-Fan, gibt Alexander eine Nebenrolle in seinem Film „Alter Weißer Mann“. Und: Passt diese Mischung aus Autor und Schauspieler nicht auch wunderbar zu Joachim Meyerhoff, ebenfalls Autor und Schauspieler? Ja, „Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke“ könnte für Alexander der Beginn einer großen Karriere sein. Und selbst die anfangs zweifelnde Senta Berger ist mittlerweile Bruno-Alexander-Fan. Mit Berger, sagt Alexander, pflege er heute eine innige Chat-Freundschaft.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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