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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Mann will in Petersdom urinieren: Papst ordnet Bußritus an
Kultur

Mann will in Petersdom urinieren: Papst ordnet Bußritus an

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 18. Oktober 2025 12:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Ein ungewöhnlicher Zwischenfall im Zentrum der katholischen Kirche: Ein Mann hatte im Petersdom in Rom versucht, direkt am Hauptaltar zu urinieren. Papst Leo XIV. reagierte darauf ungewöhnlich scharf – und ließ die Basilika in einer feierlichen Zeremonie reinigen und neu segnen.

Inhaltsübersicht
Mann will in Petersdom urinieren: Papst reagiert mit Sühne-AktVatikan diskutiert über strengere RegelnVandalismus auch in bayerischen KirchenBistum Regensburg: Schwindender Respekt vor religiösen Symbolen

Mann will in Petersdom urinieren: Papst reagiert mit Sühne-Akt

Nach Angaben italienischer Medien berief der Papst den Erzpriester des Petersdoms, Kardinal Mauro Gambetti, zu einer Audienz ein. Dort habe ihn Leo XIV. „dringend angewiesen“, einen Buß- und Sühneritus abzuhalten. „Die Heiligkeit des Ortes muss wiederhergestellt werden“, zitierte die Zeitung „La Repubblica“ aus vatikanischen Kreisen.

Am Montagmittag wurde der Petersdom daraufhin kurzzeitig geschlossen. Während des Ritus besprengte der Kardinal Altar und Kirchenschiff mit Weihwasser und sprach Bußpsalmen. Nach katholischer Tradition gilt das als notwendig, um einen durch obszöne oder blasphemische Taten entweihten Ort wieder zu heiligen.

Vatikan diskutiert über strengere Regeln

Der mutmaßliche Übeltäter, ein junger Mann aus dem Kosovo, sitzt nun im Polizeigewahrsam des Vatikans. Über seine Motive ist bisher nichts bekannt. Der Vorfall vom Freitag war nicht der erste seiner Art. Im Februar hatte ein Mann Kerzenständer vom Altar gestoßen, 2023 hatte sich ein Aktivist dort entkleidet, um gegen den Ukrainekrieg zu protestieren.

Im Vatikan wird seit Monaten über strengere Regeln im Petersdom diskutiert. Viele Geistliche beklagen, dass die Kirche wegen der Touristenströme oft mehr einem Museum als einem Ort des Gebets gleiche.

Vandalismus auch in bayerischen Kirchen

Auch in Bayern sind Fälle von Vandalismus in Kirchen keine Seltenheit. Laut bayerischer Polizei wurden im Jahr 2024 insgesamt 231 Fälle von Sachbeschädigung in Kirchen und Kapellen registriert, dazu elf Brandlegungen und 17 gemeinschädliche Brandstiftungen. In den Jahren zuvor gab es ähnliche Zahlen von Vandalismus in oder an Kirchen.

In den bayerischen Bistümern wird das Thema unterschiedlich stark wahrgenommen. Das Erzbistum München und Freising berichtet aktuell von keiner Zunahme solcher Delikte. Auch das Bistum Augsburg sieht keine auffällige Entwicklung, verweist aber auf einzelne Fälle von Schmierereien oder beschädigten Türen.

Bistum Regensburg: Schwindender Respekt vor religiösen Symbolen

Nur das Bistum Regensburg spricht von einer deutlichen Zunahme. Besonders häufig seien „Übergriffe wie das Umstoßen von Heiligenfiguren, das Köpfen von Madonnen“ oder – tatsächlich also auch in Bayern: das „Urinieren in Kirchenräumen“, heißt es aus dem Ordinariat. Man beobachtet einen schwindenden Respekt vor religiösen Symbolen und macht den Verlust religiöser Bindung dafür mitverantwortlich.

Trotz einzelner Vorfälle wollen die meisten Diözesen ihre Kirchen weiterhin offenhalten. „Kirchen sind Orte des Gebets und sollen zugänglich bleiben“, betont ein Sprecher aus Regensburg. Gitter oder Alarmanlagen seien zwar möglich, aber meist nicht gewollt.

Mit Informationen der KNA

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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