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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > München im „Mamma Mia!“-Fieber: Warum sind Abba-Hits so zeitlos?
Kultur

München im „Mamma Mia!“-Fieber: Warum sind Abba-Hits so zeitlos?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 8. November 2024 08:52
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Kommt nicht oft vor, dass dem Deutschen Theater in München sogar die Seitenplätze mit eingeschränkter Sicht auf die Bühne aus den Händen gerissen werden. „Mamma Mia!“ ist offenbar weiterhin ein Kassenmagnet, obwohl die englischsprachige internationale Tour mit überwiegend britischen Mitwirkenden schon seit fünf Jahren auf Achse ist. Premiere war 2019 in Edinburgh, zum 20. Jubiläum der Uraufführung des Musicals in London.

Inhaltsübersicht
Im weitesten Sinne VolksmusikForsches High-Speed-EntertainmentAuf, dass die Endorphine schunkeln!

Und damit nicht genug der wundersamen „Zahlenmagie“: Produzentin Judy Craymer hatte ihr zunächst skeptisch erwartetes Erfolgsstück auf den Tag genau 25 Jahre nach dem Sieg von Abba beim Eurovision Song Contest im englischen Brighton am 6. April 1974 herausgebracht. Von der deutschen Jury gab es seinerzeit für „Waterloo“ übrigens ganze zwei (!) Punkte. Die Finnen und Schweizer zeigten damals deutlich mehr Begeisterung.

Im weitesten Sinne Volksmusik

An Enthusiasmus für Abba mangelt es hierzulande bekanntlich schon lange nicht mehr, ganz im Gegenteil. Das Faszinierende daran: Anders als viele Songs aus den Siebzigern – etwa Funk & Punk oder Neue Deutsche Welle – wirken die Hits von Benny Andersson und Björn Ulvaeus bis heute erstaunlich zeitlos, ja modern. Es ist also nicht etwa ein „Retro“-Trend oder eine sentimentale Erinnerung an ein ziemlich schräges Pop-Jahrzehnt, die zum anhaltenden Erfolg beitragen. Das war auch bei der München-Premiere zu erleben: Neben inzwischen ergrauten Fans kamen zahlreiche junge und sehr junge Zuschauer.

Warum die Abba-Hits jenseits von Nostalgie bis heute so populär sind, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Womöglich handelt es sich im weitesten Sinne um generationenübergreifende, tanzbare Volksmusik, inhaltlich, rhythmisch, instrumental. Komponist Benny Andersson versteht sich ja auch auf feierliche Hymnen und traditionelle schwedische Weihnachtslieder. Im Deutschen Theater wurde jedenfalls eifrig mitgeklatscht, und dass ein britischer Kritiker nach der Uraufführung von „Mamma Mia!“ schrieb, das Musical ersetze ab sofort Tabletten zur Stimmungsaufhellung, ist ebenfalls ein Indiz für einen sehr hohen Gute-Laune-Faktor.

Forsches High-Speed-Entertainment

Vorteil solcher Tour-Produktionen, zumal aus England, ist ihre außergewöhnliche Professionalität. Nach so vielen Vorstellungen schnurrt alles in Höchstgeschwindigkeit ab, als ob ein ungeduldiger Regisseur mit der Stoppuhr auch noch die letzte überflüssige Sekunde gestrichen hat. Da gibt es auch nicht minimale Text-Hänger oder Patzer bei den Umbauten. Das macht fast schwindlig, was Tempo und Übergänge betrifft. So ein forsches High-Speed-Entertainment ist auf deutschen Bühnen leider selten, wie auch die (scheinbare) Ausgelassenheit und die funkensprühende Präsenz der Solisten.

Wenn überhaupt ein Einwand angebracht ist, wirkt „Mamma Mia!“ ein Quäntchen über-produziert in seiner technischen Perfektion. Die ausgestellte Emotionalität wirkt stellenweise eher aufgesetzt als herzlich, aber das ist Geschmackssache. Nicht jeder kann mit der kommerziellen Unterhaltung aus dem Londoner Westend etwas anfangen. Der Regisseurin der Urfassung des Musicals, Phyllida Lloyd, wird Humor von der Güte eines trockenen Martinis nachgesagt. Mit anderen Worten: „Mamma Mia!“ ist Ironie gesättigt und weitgehend kitschfrei, schon deshalb, weil die „Traumhochzeit“ in letzter Sekunde ausfällt und das junge Paar stattdessen lieber die Welt bereist.

Auf, dass die Endorphine schunkeln!

Abba stillt eine universale Sehnsucht nach einem Leben, das bunter, harmonischer, lustiger, freier ist als das, was der Alltag für die meisten bereithält. Und deshalb kann (fast) jeder nachvollziehen, wie das ist, den Haarföhn oder die Bürste aus dem Reisegepäck zu kramen und als Mikrofon-Ersatz zu missbrauchen, eine Federboa über die Schulter zu werfen und aus vollem Halse das Dasein als solches zu feiern – auf dass die Endorphine in der Großhirnrinde schunkeln!

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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