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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Serienkritik: Gerry Star – mit Stromberg-Fremdscham zum Erfolg?
Kultur

Serienkritik: Gerry Star – mit Stromberg-Fremdscham zum Erfolg?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 14. Januar 2025 11:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Die Serie „Gerry Star“ setzt auf das bekannte Mockumentary-Konzept, das seit der Erfolgsserie „Stromberg“ auch in Deutschland erprobt wie erfolgsversprechend ist. Das bedeutet, die Band und ihr Produzent werden von einem fiktiven Kamerateam begleitet und gefilmt. Was amerikanische Erfolgsserien wie „The Office“ oder „Modern Family“ massentauglich gemacht haben, funktioniert auch hier wieder gut. Der Wechsel von scheinbar spontan eingefangen Szenen und dann den einordnenden Statements der Figuren macht den Humor aus.

Inhaltsübersicht
Worum geht’s in der Serie Gerry Star?Gutes Timing und herausragend besetzte RollenHeimlicher Star: eine muffige BowlingbahnFazit: Gerry Star ist ein gesellschaftlicher Kommentar

Worum geht’s in der Serie Gerry Star?

Nein, es geht nicht natürlich nicht um den ESC, den Eurovision Songcontext. Pop-Sternchen Stella und Produzent Gerry Star wollen zum DSC, dem in Niederbayern weltberühmten Deggendorfer Songcontest. Dafür brauchen sie nur nur noch den richtigen Song. Aber bei dieser Band-Besetzung ist guter Rat tatsächlich teuer – sie rekrutiert sich aus dem Personal der örtlichen Bowling-Bahn: Am Schlagzeug spielt der Hausmeister, an der Gitarre der Koch, Sängerin ist die Tochter der Bowling-Bahn-Besitzerin. Nichts ist also unwahrscheinlicher als ein musikalischer Strike.

Gutes Timing und herausragend besetzte Rollen

Dass viele witzige Momente entstehen, liegt zum einen am guten Skript und Timing, zum anderen am wirklich herausragenden Cast. Allen voran glänzt der bislang eher in Nebenrollen aufgefallene Sascha Nathan hier endlich mal in einer Hauptrolle als Musikproduzent Gerry Star, zwischen schmierigem Möchtegern und bemitleidenswertem Loser. Ein aus der Zeit gefallener Mann, dessen Selbstbild so weit von der Realität abweicht, dass es oft sehr komisch, teilweise zum Fremdschämen ist.

Gerry Star hat in seiner Hochstapelei Ähnlichkeit mit Bernd Stromberg, in seiner Lächerlichkeit erinnert er an die Kunstfiguren von Christian Ulmen. Tatsächlich kommt die Serie wie zuletzt „Die Discounter“ von der Produktionsfirma Pyjama Pictures, an der Ulmen beteiligt ist und die in Sachen Humor in Deutschland aktuell den Ton angibt.

Heimlicher Star: eine muffige Bowlingbahn

Bei den „Discountern“ ist es der Supermarkt, jetzt bei „Gerry Star“ die Bowlingbahn, die zum zweiten Hauptdarsteller und zur Metapher des muffigen, gestrigen Deutschlands wird, das Gerry selbst verkörpert. Zu den abgewetzten Schuhen, dem alten Teppichboden und den verfärbten Kugeln passt der schnulzige Schlager, den die Band zum Besten gibt.

Fazit: Gerry Star ist ein gesellschaftlicher Kommentar

Die Serie ist damit auch ein Abgesang auf die Zeit und Mentalität, die sich manche in Deutschland gerade zurückwünschen. Die, um es mit den Figuren und Bildern der Serie zu sagen, aber in großen Teilen überholt, engstirnig, sexistisch und autoritär sind. Insofern kann „Gerry Star“ nicht nur als gelungene Komödie, sondern auch als gesellschaftlicher Kommentar verstanden werden, für ein offenes, progressives und modernes Deutschland, das nicht so ist wie Gerry Star.

Die Serie läuft im Streaming bei Amazon Prime.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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