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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > U-Haft und Betrugsvorwürfe: Der tiefe Fall der Galerie Thomas
Kultur

U-Haft und Betrugsvorwürfe: Der tiefe Fall der Galerie Thomas

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 30. Januar 2025 15:47
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Über viele Jahre war die Münchner Galerie Thomas eine der wichtigen Institutionen des Kunsthandels in Deutschland. Die Galerie war weltweit auf Messen vertreten, bespielte Räume in der Türkenstraße, auf die so manches Museum neidisch wäre. Das Haus war bekannt für seine Expertise in der klassischen Moderne, verkaufte Werke von Pechstein, Nolde oder Marc.

Inhaltsübersicht
Kunstsammler um Verkaufserlöse geprellt?Galerie-Gründer taucht nach Insolvenz unter„Ermittlungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen“

Doch seit vergangenem Juli ist nichts mehr, wie es war. Nach der Zahlungsunfähigkeit geht es jetzt um Vorwürfe des Betrugs, der Untreue und der Insolvenzverschleppung. Bei der Münchner Staatsanwaltschaft sind dazu mehrere Anzeigen eingegangen. Eine genaue Zahl nannte man gegenüber BR24 nicht, man spricht aber von einer „Vielzahl“.

Kunstsammler um Verkaufserlöse geprellt?

Demnach hatten Sammler Werke in Kommission gegeben, mit der Vereinbarung, bei einem Verkauf abzüglich einer Provision ausgezahlt zu werden. Doch offenbar blieben diese Zahlungen nach Verkäufen vielfach aus. Teilweise sollen Kunstwerke bereits vor mehreren Jahren verkauft worden sein, ohne dass die Eigentümer davon erfuhren. Insgesamt geht es laut Staatsanwaltschaft um eine Schadenssumme im unteren zweistelligen Millionenbereich. „Am Ende haben sich hohe Verbindlichkeiten aufgetürmt“, sagt Insolvenzverwalter Hubert Ampferl von der Kanzlei „Dr. Beck & Partner“ über die Situation bei der Übernahme des Verfahrens.

Galerie-Gründer taucht nach Insolvenz unter

60 Jahre lang hatte Raimund Thomas seine Galerie geführt, hatte erfolgreich die nächste Generation in Person seiner Tochter Silke eingebunden. So schien es. Im Juli 2024 musste die Galerie Insolvenz anmelden. Kurz darauf verschwand Raimund Thomas von der Bildfläche. Ampferl erklärt, seit einem ersten Anruf am Tag des Insolvenzantrags keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt zu haben, auch die ermittelnde Staatsanwaltschaft kennt derzeit seinen Aufenthaltsort nicht.

Mitte Dezember durchsuchte die Staatsanwaltschaft Häuser in Grünwald und Peißenberg und eine Münchner Wohnung von Raimund Thomas, sowie die Münchner Galerieräumlichkeiten – außerdem das Wohnhaus von Silke Thomas. Laut Staatsanwaltschaft saß Silke Thomas von Mitte Dezember bis 24. Januar in U-Haft, inzwischen wurde der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Auf Anfrage schreibt ihr Anwalt, seine Mandantin werde sich aus Respekt vor einem anhängigen strafrechtlichen Ermittlungsverfahren öffentlich nicht äußern. Der Anwalt von Raimund Thomas, der Kaufbeurer Strafverteidiger Robert Chasklowicz, teilte BR24 mit, man habe noch keine Akteneinsicht erhalten und könne deshalb zu laufenden Ermittlungen keine Stellungnahme abgeben.

„Ermittlungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen“

Insgesamt haben über 200 Gläubiger im Rahmen des Insolvenzverfahrens Ansprüche an die Galerie angemeldet, darunter Kunstsammler, aber auch diverse Dienstleister wie Versicherer, Vermieter und Logistikunternehmen. Laut Insolvenzverwalter wurde inzwischen mit der Rückgabe von Kunstwerken begonnen. Über 200 Arbeiten seien bereits ausgehändigt worden, sowohl an von der Galerie vertretene Künstler als auch an Kunstsammler, die Werke in Kommission gegeben hatten.

Für Eigentümer, deren Kunstwerke bereits verkauft wurden, dürfte es schwieriger werden, an eine Entschädigung zu kommen. Wann es zu einem Gerichtsverfahren kommen könnte, ist derzeit offen. Zum einen fehlt noch einer der Hauptbeschuldigten, zum anderen handle es sich um ein sehr „umfangreiches Verfahren“, wie es von der Staatsanwaltschaft heißt.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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