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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Von historischen Klängen bis Socken-Konzert: Würzburger Bachtage
Kultur

Von historischen Klängen bis Socken-Konzert: Würzburger Bachtage

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 25. November 2024 08:47
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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„Er war Gottes musikalisches Gehirn“: So beschrieb der englische Dirigent Laurence Cummings Johann Sebastian Bach. Der Musik des Barockkomponisten widmen sich in Würzburg seit 1969 die Würzburger Bachtage zwischen dem Ewigkeitssonntag und dem ersten Advent. Das erste große Konzert war am Samstag die Aufführung seiner Johannespassion, passenderweise in der Würzburger St. Johanniskirche, auch wenn die nicht dem Evangelisten, sondern Johannes dem Täufer geweiht ist.

Inhaltsübersicht
Uraufführung vor 300 JahrenBach als Vorbild für KirchenmusikerMannigfaltige InterpretationsmöglichkeitenHistorische Instrumente wie die JagdoboeBach in Socken für KinderBesucher von Passion begeistert

Uraufführung vor 300 Jahren

Am 7. April 1724 – vor 300 Jahren – erklang die „Johannespassion“ von Johann Sebastian Bach zum ersten Mal, in der Nikolaikirche von Leipzig. Aber auch in der 1892 gebauten, im Krieg weitgehend zerstörten und danach wieder aufgebauten St. Johanniskirche in Würzburg, die wegen ihrer markanten Türme im Volksmund Batman-Kirche genannt wird, entfaltet das Werk seinen Zauber.

Bach als Vorbild für Kirchenmusiker

Das barocke Meisterwerk, das die Passionsgeschichte Jesu nach dem Johannesevangelium vertont, hat es auch der künstlerischen Leiterin der Bachtage Hae-Kyung Jung angetan. Jung kam nach ihrem Orgelstudium in Südkorea nach Deutschland, studierte zunächst weiter Orgel und war dann 13 Jahre Kantorin in Freiburg. Für sie als Kirchenmusikerin sei Bach ein Vorbild, sagt sie. Denn er sei ein genialer Komponist gewesen, gleichzeitig aber sehr bescheiden und gläubig.

Der seit 1961 bestehende Würzburger Bachchor besteht aus rund 50 aktiven Mitgliedern. Michael Kunert singt dort seit mehr als 20 Jahren. Der Chor sei wie eine große Familie, die Gemeinschaft sehr gut, lobt er. Die Johannespassion hat er schon als Kind im Dresdener Kreuzchor gesungen, rund 50 Jahre sei das her.

Mannigfaltige Interpretationsmöglichkeiten

Als besonders herausragenden Solisten konnte das Team der Bachtage für die Altpartitur der Passion den Countertenor Benno Schachtner gewinnen. Ihn begeistere die Vielfalt der Interpretationsmöglichkeiten von Bachs Werken: „Bei Bach ist immer alles anspruchsvoll, auch wenn es zunächst nicht so klingt. Er hat rhetorisch viel vorgegeben über seine Kompositionsweise, über den Rhythmus, über die Intervallführung und man kann es mannigfach interpretieren. Das finde ich eine große Chance, aber auch eine große Herausforderung, und es macht riesig Spaß.“

Historische Instrumente wie die Jagdoboe

Begleitet wurden die Sänger von Lehrenden und Studierenden der Würzburger Musikhochschulen, die sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben haben. Eine ist die Oboistin Clara Blessing, die beim Konzert unter anderem eine gekrümmte Jagdoboe, die „Oboe da caccia“, spielt. Sie habe sich sofort in den Klang verliebt, erzählt sie nach der letzten Anspielprobe vor dem Konzert. „Man hat als Spieler eine ganz andere Nähe zum Instrument, weil es sehr wenige Klappen hat. Man spürt also wirklich das schwingende Holz unter den Fingern und der wärmere, sehr sprechende Klang hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.“

Bach in Socken für Kinder

Organisiert werden die Bachtage wie immer von der Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft Würzburg. Sie setzt sich seit ihrer Gründung leidenschaftlich für die Pflege und Förderung des Erbes von Bach ein. Die Würzburger Bachtage widmen sich diesmal ganz dem Oberthema „Bach und Passion“. An den beiden Sonntagen stehen große Festgottesdienste auf dem Programm.

Aber auch an den Nachwuchs ist gedacht. Kinder konnten am Sonntag im Gemeindesaal ein Mitmachkonzert zum Mittanzen erleben. „Wir haben es ‚Bach in Socken‘ genannt. Die Kinder können fast wie im Wohnzimmer auf dem Boden sitzen und Bachs Musik hören und sich dazu sich bewegen“, sagt Hae-Kyung Jung.

Besucher von Passion begeistert

Die Zuhörer der fast auf den letzten Platz besetzen Johanniskirche zeigten sich von der Würzburger Passion und dem gelungenen Auftakt der diesjährigen Bachtage begeistert. Chor und Solisten seien fantastisch gewesen, die historischen Instrumente zart im Klang, die Komposition eingängig und beeindruckend. Ein Mann erzählt, er sei eigens aus der Schweiz für das Konzert angereist. „Mein ganzes Leben habe ich die Johannespassion gehört, im Radio oder auf Platte, aber nie live. Jetzt hatte ich mal die Gelegenheit. Es war super“, schwärmt er.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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