WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Tabaksteuer rauf, Raucherzahlen runter: Geht diese Rechnung auf?
    16. Juli 2026
    So teuer sollen Kita, Kindergarten und Hort in München werden
    16. Juli 2026
    Millionenschaden in Mittelfrankens Landwirtschaft nach Unwetter
    16. Juli 2026
    Elterngeldreform: So könnten Familien betroffen sein
    16. Juli 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Pokémon Go – Trainiert man als Spieler Kampfdrohnen?
    15. Juli 2026
    Sind WhatsApp-Benutzernamen ein Sicherheitsrisiko?
    14. Juli 2026
    Chatkontrolle: Ein Spagat zwischen Überwachung und Kinderschutz
    14. Juli 2026
    Mobilfunk-Frust: Versorgung mit 5G oft besser als gefühlt?
    14. Juli 2026
    Chatkontrolle: Ein Spagat zwischen Überwachung und Kinderschutz
    12. Juli 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Testosteron-Test für US-Soldaten: Wie wirkt das „Männerhormon“?
    16. Juli 2026
    Invasive Arten: Probleme mit Waschbär, Ambrosia & Co
    16. Juli 2026
    Wasser sparen im Alltag: Was am meisten Wasser verbraucht
    16. Juli 2026
    Warum Asphalt, der Hitze aushält, kaum auf die Straße kommt
    15. Juli 2026
    Studie: Wie geht es Jugendlichen mit Nutzung von Social Media?
    15. Juli 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Igor Levit erhebt Vorwürfe gegen ZDF nach abgesagtem Auftritt
    16. Juli 2026
    Debatte um Kammerspiele-Intendanz: Mundel wird nicht verlängern
    16. Juli 2026
    Nazarethkirche: Wer darf dort künftig Gottesdienst feiern?
    16. Juli 2026
    „Trachten an der Gangway“: Was die Beatles in München erlebten
    15. Juli 2026
    Fit für die Zukunft? Bayerns Staatsmuseen werden neu organisiert
    15. Juli 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Verbindung wird getrennt: Microsoft schaltet Skype ab
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > Verbindung wird getrennt: Microsoft schaltet Skype ab
Netzwelt

Verbindung wird getrennt: Microsoft schaltet Skype ab

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 28. Februar 2025 18:49
Von Benjamin Lehmann
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Es nervte, aber irgendwie hat man es dann doch irgendwann liebgewonnen – dieses charakteristische Blubber-Klingeln von Skype, gefolgt vom unvermeidlichen „Hallo? Hörst du mich?“ und der hektischen Suche nach dem richtigen Knopf, um das Mikrofon einzuschalten.

Inhaltsübersicht
Nutzer können zu Teams wechselnVon der Revolution zum NiedergangVerpasste Chancen im mobilen ZeitalterDas Ende eines Pioniers

Lange bevor Videotelefonie alltäglich wurde, bevor jedes Smartphone zum Kommunikationszentrum avancierte, gab es Skype. Zu einer Zeit als internationale Anrufe noch ein teures Vergnügen darstellten, war Skype ein echter Pionier der Webtelefonie, der das Internet-Telefonieren demokratisierte. Nach 21 Jahren wird der digitale Hörer nun endgültig aufgelegt.

Nutzer können zu Teams wechseln

Microsoft hat angekündigt, dass Skype am 5. Mai 2025 eingestellt wird. Der 2003 in Estland gegründete Dienst weicht nun endgültig dem Nachfolger Microsoft Teams. Nutzer haben etwa 60 Tage Zeit, sich zu entscheiden: Entweder sie exportieren ihre Daten oder sie wechseln zu Teams, wo ihre Kontakte, Chatverläufe und Anrufprotokolle automatisch verfügbar sein werden.

Von der Revolution zum Niedergang

Mit seiner Gründung 2003 durch Janus Friis und Niklas Zennström startete Skype als bahnbrechender Dienst, der es Menschen ermöglichte, kostenlos übers Internet zu telefonieren. Der Name selbst – „sky peer to peer“ – verwies auf die innovative Technologie dahinter, bei der Daten direkt zwischen den Nutzern ausgetauscht wurden, ohne zwischengeschaltete Server. Bereits 2004 zählte der Dienst elf Millionen registrierte Nutzer, 2005 waren es schon 54 Millionen.

Die Erfolgsgeschichte führte 2005 zunächst zur Übernahme durch eBay für 2,6 Milliarden Dollar. Nach einem Zwischenspiel unter der Führung einer Investorengruppe um Silver Lake erwarb Microsoft den Dienst schließlich 2011 für satte 8,5 Milliarden Dollar. Damals zählte Skype bereits 170 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Verpasste Chancen im mobilen Zeitalter

Doch die Erfolgsgeschichte bekam Risse. Mit dem Aufkommen von Smartphones verlor Skype zusehends an Boden. Dienste wie Apples FaceTime und iMessage, Facebook Messenger, WhatsApp und WeChat eroberten den Markt der mobilen Kommunikation. Trotz mehrerer Redesigns gelang es Skype nicht, den Anschluss zu halten.

Als die COVID-19-Pandemie ausbrach und die Welt plötzlich nach Videokonferenzlösungen suchte, war es nicht Skype, das den Moment nutzte, sondern Newcomer Zoom. Zwar verzeichnete auch Skype einen Nutzungsanstieg, doch Microsoft investierte seine Ressourcen zunehmend in den 2017 gestarteten Konkurrenten aus eigenem Hause: Microsoft Teams.

Das Ende eines Pioniers

Was bleibt, ist Wehmut. Die Nutzerzahlen von Skype stagnierten in den letzten Jahren bei etwa 36 Millionen täglichen Nutzern, während die in Teams verbrachten Minuten sich in den letzten zwei Jahren vervierfacht haben. Microsoft entschied sich für eine klare Strategie: Ein Dienst für alle Kommunikationsbedürfnisse.

Besonders einschneidend: Microsoft wird auch die Telefoniefunktionen, mit denen Nutzer Festnetz- und Mobilnummern anrufen konnten, nicht in Teams für Privatnutzer übernehmen. Die höheren Bandbreiten und günstigeren Datentarife haben den Bedarf für solche Dienste schwinden lassen.

Mit dem Verstummen des charakteristischen Skype-Klingelns geht mehr zu Ende als nur ein Kommunikationsdienst. Denn es erinnert an eine Zeit, in der das, was heute selbstverständlich ist, noch revolutionär war.

 

Dir gefällt vielleicht

Pokémon Go – Trainiert man als Spieler Kampfdrohnen?

Sind WhatsApp-Benutzernamen ein Sicherheitsrisiko?

Chatkontrolle: Ein Spagat zwischen Überwachung und Kinderschutz

Mobilfunk-Frust: Versorgung mit 5G oft besser als gefühlt?

Chatkontrolle: Ein Spagat zwischen Überwachung und Kinderschutz

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
Vorheriger Artikel Warum immer weniger Arbeiter SPD wählen
Nächster Artikel Mental Load: Wenn unsichtbare Aufgaben über den Kopf wachsen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Igor Levit erhebt Vorwürfe gegen ZDF nach abgesagtem Auftritt
Kultur 16. Juli 2026
Debatte um Kammerspiele-Intendanz: Mundel wird nicht verlängern
Kultur 16. Juli 2026
Testosteron-Test für US-Soldaten: Wie wirkt das „Männerhormon“?
Wissen 16. Juli 2026
Tabaksteuer rauf, Raucherzahlen runter: Geht diese Rechnung auf?
Wirtschaft 16. Juli 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?