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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > Wie ChatGPT und Co. zum digitalen Organisationshelfer werden
Netzwelt

Wie ChatGPT und Co. zum digitalen Organisationshelfer werden

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 19. März 2025 08:49
Von Benjamin Lehmann
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2 min. Lesezeit
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Für verlässliche Ergebnisse empfiehlt das Team des KI-Podcasts von BR24 und SWR allerdings einen schrittweisen Ansatz: Erst die Daten sortieren lassen, dann gemeinsam mit der KI analysieren und erst zum Schluss visualisieren. So behält man die Kontrolle und minimiert das Risiko von „Fantasiewerten“, die KI-Systeme manchmal erfinden, um beeindruckend aussehende Grafiken zu erzeugen.

Inhaltsübersicht
Deep Research: KI als digitaler RechercheurDie Selbstanalyse mit KI-Unterstützung

Deep Research: KI als digitaler Rechercheur

Wer tiefer in Themen einsteigen will, nutzt „Deep Research“-Funktionen in ChatGPT oder ähnliche Funktionen in der KI-Suchmaschine Perplexity oder dem Chatbot Grok. Diese Dienste kombinieren Internet-Recherche mit Datenanalyse und liefern umfassende Berichte – von Unternehmensanalysen bis zu technologischen Trends.

Interessanterweise sind die Ergebnisse bei weniger diskutierten Themen oft zuverlässiger. Bei polarisierenden Themen wie Tesla-Aktien spiegelt die KI-Analyse hauptsächlich die gerade dominierende Internet-Meinung wider. Wer nach einer Tesla-Analyse fragt, hätte 2015 wahrscheinlich begeisterte Zukunftsprognosen erhalten – und kriegt heute eher eine kritische Einschätzung zur Überbewertung des Unternehmens.

Die Selbstanalyse mit KI-Unterstützung

Ein anderer Anwendungsbereich ist die Analyse persönlicher Gesundheits- und Aktivitätsdaten. Fast jedes Smartphone zählt heute Schritte, viele Menschen nutzen zusätzlich Fitness-Tracker oder Schlafanalyse-Apps – doch die wenigsten wissen, wie sie aus diesen Datenmengen nützliche Erkenntnisse gewinnen können.

KI-Modelle könnten Zusammenhänge zwischen täglichen Schrittzahlen und Wohlbefinden aufzeigen oder beispielsweise Tagebucheinträge mit Stimmungsschwankungen korrelieren. Die sogenannte „Quantified Self“-Bewegung, die seit Jahren das systematische Tracken persönlicher Daten praktiziert, bekommt durch KI-Analyse neue Impulse.

Bei sensiblen Gesundheitsdaten sollte man allerdings besonders wachsam sein – sowohl was den Datenschutz betrifft als auch die Zuverlässigkeit der KI-Analysen. Wer Muster in seinen Gesundheitsdaten sucht, sollte die Ergebnisse als Hinweise verstehen, nicht als medizinische Diagnosen. Bei der Eingabe persönlicher Informationen in KI-Chatbots ist also Vorsicht geboten.

Die KI als digitaler Organisationshelfer birgt enormes Potenzial – vorausgesetzt, man behält einen gesunden Skeptizismus und überlässt der Technologie nicht blind die finale Entscheidung.

 

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Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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