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IAA Mobility in München – Das erwartet die Besucher

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 9. September 2025 06:48
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Das breite Publikum trifft sich auf zentralen Plätzen in der Münchner Innenstadt, für die Fachbesucher ist München-Riem die Adresse. Als die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) vor vier Jahren von Frankfurt am Main nach München kam, war diese Zweiteilung für viele mehr als ungewöhnlich. Doch das Konzept habe sich bewährt, sagt der Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Jürgen Mindel, im Gespräch mit BR24. 2023 habe man eine halbe Million Besucher in der Innenstadt gezählt. Die Ausstellerplätze dort seien seit vielen Wochen ausgebucht, auf dem Messegelände in Riem hätten viele ihre Stände vergrößert.

Inhaltsübersicht
IAA Mobility – Autos spielen immer noch zentrale RolleBesucher können selbst fahrende Autos testenDiskussionsrunden zur Mobilität auf dem Marienplatz

IAA Mobility – Autos spielen immer noch zentrale Rolle

Seit sie in München stattfindet, trägt die IAA den Zusatz Mobility. Auch wenn der Veranstalter VDA immer wieder darauf hinweist, dass sie eine umfassende Mobilitätsmesse ist, spielen Autos nach wie vor eine zentrale Rolle, auch in den sogenannten Open Spaces in der Münchner Innenstadt. Die kann übrigens jeder kostenfrei besuchen. Dieses Jahr finden sie sich auf Marienplatz, Max-Joseph-Platz, in den Residenzhöfen, Wittelsbacherplatz, Odeonsplatz, entlang der Ludwigstraße bis hin zum Siegestor und auf dem Königsplatz, wo etwa die Deutsche Bahn einen Prototyp der künftigen Münchner XXL-S-Bahn vorstellt, den man auch begehen kann. Außerdem werden dort Mobilitätskonzepte vorgestellt. Es geht um Fahrten von Tür zu Tür, mit Leihrädern, digitalen Lösungen oder Carsharing.

Besucher können selbst fahrende Autos testen

Dieses Jahr können die Besucher über 230 Fahrzeuge Probe fahren, zum Beispiel von Audi, dem chinesischen Hersteller BYD oder dem türkischen Autobauer Togg. Viele Fahrten lassen sich dabei vorab buchen. Zudem lassen sich auch elektrisierte Motorräder und E-Bikes ausprobieren. Neu ist in diesem Jahr, dass die Besucher auf der A94 auch selbst autonom fahrende Fahrzeuge testen können, wo sie zumindest zeitweise die Hände vom Steuer nehmen können.

Diskussionsrunden zur Mobilität auf dem Marienplatz

Viele Fahrradhersteller finden sich in der Ludwigstraße, kurz vor dem Siegestor. Hier können Interessierte E-Bikes auf einem Rundkurs durch den nahe gelegenen Englischen Garten testen. Während sich über die Stadt verteilt Autohersteller präsentieren, steht auf dem Marienplatz das sogenannte Citizens Lab, eine Bühne, auf der Bürger mit Experten über verschiedene Mobilitätsthemen diskutieren können. Außerdem gibt es eigene Thementage auf den Open Spaces und einen extra Kurs für Kinder, einen Überblick über das Angebot gibt es hier [externer Link].

Neu in diesem Jahr ist auch das Festival of Lights, bei dem abends markante Gebäude, wie die Bayerische Staatsbibliothek oder die Residenz, mit Lichtinstallationen beleuchtet werden. Die Open Spaces sind von Dienstag bis Samstag von 11.00 bis 21.00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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