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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Kampf der Billigmärkte: Welche Strategie verfolgen Kik und Co?
Wirtschaft

Kampf der Billigmärkte: Welche Strategie verfolgen Kik und Co?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 30. März 2026 09:49
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Die Billigmarkt-Kette Kik will sich teilweise zurückziehen. Welche Standorte Kik in Deutschland oder in Bayern schließt, dazu möchte sich der Textil-Discounter auf BR24-Anfrage nicht äußern. Eine Internet-Recherche ergab, dass zumindest von folgenden Kik-Märkten im Freistaat bekannt ist, dass sie gerade aufhören oder geschlossen werden sollen: Schweinfurt, Brückenstraße, wurde im Februar 2026 dauerhaft zugemacht. Die Filiale in Uffenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim steht wohl zumindest auf der Streichliste.

Inhaltsübersicht
Ausdünnen, wo es sich nicht mehr lohnt, und weniger NeueröffnungenWoolworth, Action, NKD und Tedi drängen weiter nach vornNeue Konkurrenten aus den Niederlanden und aus SüdafrikaInflation heizt Preiskampf um Billig-Produkte immer weiter anAldi und Lidl bleiben vor allem bei Lebensmitteln starkAusgewählte Markenwaren zu eingeschränkten Preisen

In Schongau hat Kik nach 26 Jahren den Betrieb aufgegeben. Dasselbe gilt für Ansbach, wo Schließungen im Stadtgebiet und im Landkreis angekündigt wurden. Außerdem werden in Nordbayern die Standorte Bad Brückenau, Bad Kissingen und Münnerstadt überprüft. Im Oberland gibt es ebenfalls eine Prüfliste für mehrere Geschäfte. Ziel ist es, die Dichte der Standorte zu verringern und damit die Wirtschaftlichkeit einzelner Märkte zu erhöhen.

Ausdünnen, wo es sich nicht mehr lohnt, und weniger Neueröffnungen

Unterm Strich soll es um 135 von 2.200 Shops im Inland gehen, europaweit um 300 von 4.000 Läden. Es werde in diesem Jahr auch 75 Neueröffnungen geben, sagte Kik-Geschäftsführer Christian Kümmel der Nachrichtenagentur dpa, und versprach: „Wir werden die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen in anderen Filialen weiterbeschäftigen oder anderweitig eine Lösung finden.“ Kündigungen seien nicht geplant.

Der Schwerpunkt liegt bei Kik mit 19.000 Mitarbeitenden auf dem deutschen Heimatmarkt. Insgesamt sind es 32.000 Beschäftigte in mehr als einem Dutzend europäischer Länder. Kernzielgruppe sollen weiterhin Frauen zwischen 30 und 60 Jahren mit ihren Familien sein. Das Sortiment besteht zu fast zwei Dritteln aus Textilien, der Rest sind Non-Food-Produkte wie Haushaltswaren und Deko-Artikel.

Woolworth, Action, NKD und Tedi drängen weiter nach vorn

Der Kik-Geschäftsführer sieht einen zunehmenden Wettbewerbsdruck durch stationäre Händler wie Woolworth, NKD und Action sowie asiatische Online-Portale wie Shein und Temu. Auch die Textilkette Primark soll unter Druck stehen durch die chinesische Online-Konkurrenz. In den Ladengeschäften sind dagegen Woolworth, Action und Tedi besonders erfolgreich bei den „Non-Food-Discountern“, die alles verkaufen außer Lebensmittel.

Neue Konkurrenten aus den Niederlanden und aus Südafrika

So hat Woolworth die Marke schon vor einigen Jahren neu gestartet und den Umsatz seitdem enorm gesteigert. Mit Action ist ein wichtiger Konkurrent aus den Niederlanden dazugekommen, hinter dem Finanzinvestoren stehen.

Ständig versuchen neue Billigmarken, Fuß zu fassen, weil der deutsche Markt als groß und attraktiv gilt. So wurde erst im Dezember 2025 die stark expandierende Textilkette NKD für 487 Millionen Euro an den südafrikanischen Einzelhändler Mr. Price Group weiterverkauft.

Inflation heizt Preiskampf um Billig-Produkte immer weiter an

Die Beispiele zeigen, dass „billig“ noch lange nicht am Ende zu sein scheint, auch nicht im herkömmlichen stationären Einzelhandel, der in einigen Bereichen vom Onlinehandel verdrängt wird.

Dass Kik nach einer sehr großen Expansion mit 4.000 Märkten nun etwas zurück steuert, mag eine vernünftige Konsolidierung sein. Dafür drängen andere umso stärker nach vorne. Attraktive Verkaufsflächen werden inzwischen wieder vermehrt gesucht.

Aldi und Lidl bleiben vor allem bei Lebensmitteln stark

Durch den Anstieg der Inflation in den letzten Jahren hat der preisliche Wettbewerb zugenommen. Aldi und Lidl konzentrieren sich dabei zunehmend auf Lebensmittel, weil der Non-Food-Bereich so hart umkämpft ist.

Jahrelang konnten Aldi und Lidl mit Aktionswaren wie Textilien, Haushaltsbedarf oder Spielzeug viele Kunden zusätzlich anziehen, dadurch die Frequenz erhöhen und auch noch kräftig daran verdienen. Dieses Geschäft machen inzwischen eher andere.

Ausgewählte Markenwaren zu eingeschränkten Preisen

Daneben gibt es neue Ideen für Preisbrecher, wie bei TK Maxx, wo Markenprodukte bis hin zu Luxusherstellern mit hohen Abschlägen verkauft werden. Dabei handelt es sich teils um Auslaufmodelle oder um überständige Produktion, die hier auf einer Art „Resterampe“ präsentiert wird. Dass dadurch das Angebot ständig wechselt, ist sogar von Vorteil, weil die Kundschaft dann umso öfter vorbeischauen muss, um passende Schnäppchen zu ergattern.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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