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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Metaller starten erste Warnstreiks in der Nachtschicht
Wirtschaft

Metaller starten erste Warnstreiks in der Nachtschicht

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 29. Oktober 2024 07:50
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Mit Protestaktionen in der Nachtschicht hat die IG Metall eine erste Warnstreikwelle in der deutschen Metall- und Elektroindustrie gestartet. In Bayern rief die IG Metall in 21 Betrieben dazu auf, die Arbeit niederzulegen, oft schon in der Nachtschicht. Schwerpunkt der Auftaktaktionen im Freistaat waren die Oberpfalz und Ingolstadt.

Inhaltsübersicht
Oberpfalz besonders stark betroffenWarnstreiks starteten pünktlich um MitternachtWarnstreiks auch bei VWDritte Verhandlungsrunde startet

Oberpfalz besonders stark betroffen

In Regensburg sind die Standorte von BMW und Rhenus betroffen, hier war die Nachtschicht zum Warnstreik aufgerufen. In Auerbach werden Nacht-Früh und Spätschicht bestreikt. Es gab eine Kundgebung kurz nach Mitternacht. Bei Hamm in Tirschenreuth werden drei Schichten bestreikt, bei Constantia Pirk, Siemens Healthineers in Kemnath jeweils die Nachtschichten. Auch Amberger Werkzeugbau wird bestreikt.

Am Vormittag sollen sich dann die Beschäftigten des BMW-Werks Wackersdorf sowie Schnellecke dem Warnstreik anschließen, am frühen Nachmittag die Beschäftigten von Benteler in Schwandorf. Eine große Aktion von Auszubildenden ist als „Azubi-Warnstreik“ heute tagsüber bei Audi in Ingolstadt geplant. In Niederbayern wird die Nacht- und Spätschicht von ZF in Passau bestreikt.

Warnstreiks starteten pünktlich um Mitternacht

Auch Belegschaften aus Mittel- und Oberfranken beteiligen sich an den Arbeitsniederlegungen. So waren die Beschäftigten der Nachtschicht bei Bosch in Bamberg dazu aufgerufen, die Arbeit ab Mitternacht, pünktlich zum Ablauf der Friedenspflicht, niederzulegen. Auch bei Aerumtec in Weißenburg hat die IG Metall zum Warnstreik aufgerufen. In Bayern verdienen 870.000 Menschen ihr Geld bei einem Autobauer, Zulieferer oder sonst in der Metall- und Elektro-Industrie.

In Unterfranken gab es ebenfalls Warnstreik-Aktionen. Bei SKF in Schweinfurt, Bosch Rexroth in Lohr am Main und bei Linde Material Handling in Weilbach standen die Bänder zum Teil eine Stunde komplett still. Am höchsten war die Streikbeteiligung bei SKF in Schweinfurt: Dort hatten sich laut IG Metall 200 Menschen beteiligt. Bei Linde in Weilbach traten 25 Beschäftigte vor die Werkstore, bei Bosch in Lohr legten 85 Beschäftigte ihre Arbeit nieder.

Warnstreiks auch bei VW

Außerhalb Bayerns gibt es unter anderem bei Volkswagen Warnstreik-Aktionen, die von den aktuellen Plänen für Werksschließungen und Stellenabbau überschattet werden. So legten nach Angaben der IG Metall im Bezirk Niedersachen und Sachsen-Anhalt bei einer Nachtaktion vor dem Osnabrücker Volkswagen-Werk 250 Beschäftige die Arbeit nieder. Hier gilt nicht der VW-Haustarifvertrag, für den noch eine Friedenspflicht besteht.

„Dass nun Produktionslinien stillstehen und Büroräume leer sein werden, das haben die Arbeitgeber zu verantworten“, sagte IG-Metall-Verhandlungsführer und Bezirksleiter Thorsten Gröger laut Erklärung vor rund 200 Beschäftigten des Unternehmens Clarios in Hannover. „Wenn am Verhandlungstisch keine guten Lösungen für die Kolleginnen und Kollegen mit unserer Gegenseite erzielt werden können, braucht es scheinbar andere Maßnahmen.“ Man führe „keinen Konflikt um des Konflikts willen. Es geht um die Wahrung der berechtigten Interessen unserer Mitglieder“, sagte Gröger.

Dritte Verhandlungsrunde startet

Im Laufe des Tages sollen Ausstände in weiteren Tarifgebieten folgen. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, die Arbeitgeber boten bei einer Laufzeit von 27 Monaten eine Tariferhöhung in zwei Stufen um 3,6 Prozent an. 

Die Arbeitgeber kritisierten die zuvor angekündigten Streiks als „nicht hilfreich“, sie führten zu zusätzlichen Kosten. Bereits an diesem Dienstag beginnt in Kiel und Hannover die dritte Runde in den regional geführten Tarifverhandlungen. Nordmetall-Verhandlungsführerin Lena Ströbele forderte die Gewerkschaft zu einem zügigen Abschluss auf. Eine bessere wirtschaftliche Lage könne nicht „herbei gestreikt“ werden. Arbeitgeber wie Gewerkschaften hätten eine Verantwortung, für alle Beteiligten eine faire Lösung mit langer Planungssicherheit zu schaffen.

Mit Informationen von dpa

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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