WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Nach Eklat um Spritpreis-Interview: Wohin steuert der ADAC?
    3. Februar 2026
    Diesel-Skandal: Zweiter Audi-Prozess gestartet
    2. Februar 2026
    Verhängnisvolles Interview: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück
    2. Februar 2026
    Arbeitszeit bis Zahnarzt: Was die Union und ihr Umfeld fordern
    3. Februar 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    KI-Seite „Moltbook“: Das soziale Netzwerk ohne Menschen
    2. Februar 2026
    Passwort war gestern: So schützen Sie Ihre Daten im Netz richtig
    30. Januar 2026
    Warum KI in Firmen oft scheitert – und wie es besser geht
    29. Januar 2026
    Gmail, Facebook, Tiktok: 150.000.000 Zugangsdaten frei im Netz
    28. Januar 2026
    Tesla vs. Waymo: Reichen Kamerasensoren bei fahrerlosen Autos?
    25. Januar 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Neue Analyse: Glyphosat in Gewässern stammt aus Waschmitteln
    2. Februar 2026
    RSV-Welle nimmt Fahrt auf: Lage und Symptome
    2. Februar 2026
    Kirschlorbeer ersetzen: Tierfreundliche Hecken für jeden Garten
    31. Januar 2026
    Taugen Pflanzen als Luftreiniger im Schlafzimmer?
    31. Januar 2026
    RKI: Fast jeder zweite Deutsche erkrankt an Krebs
    31. Januar 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Bruno Alexander – von „Die Discounter“ zum Kino-Star
    3. Februar 2026
    Unemployment Simulator: Wenn der Endgegner im Kopf sitzt
    3. Februar 2026
    Grammy-Hingucker: Chappell Roans Weg an die Popspitze
    2. Februar 2026
    Deutsche Synchronsprecher boykottieren Netflix
    2. Februar 2026
    Regisseur Simon Verhoeven: „Traurigkeit ist auch in Ordnung“
    2. Februar 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Start-ups: In Deutschland entwickelt, in Amerika vermarktet
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Start-ups: In Deutschland entwickelt, in Amerika vermarktet
Wirtschaft

Start-ups: In Deutschland entwickelt, in Amerika vermarktet

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 3. Februar 2026 08:48
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Ein Start-up-Büro mitten in Berlin. Junge Menschen, viele Computer, helle, offene Räume und mittendrin die Neurowissenschaftlerin Sarita Silveira Teja. Sie wird verkabelt, bekommt ein Stirnband mit vielen Messstellen angeklebt. Damit können Hirnströme erfasst werden.

Inhaltsübersicht
Kommt genug Risikokapital zusammen?Gibt es zu viele zuständige Ministerien?Wettbewerbsnachteil durch Bürokratie?

Heute will die Firma Zanderlab zum ersten Mal ihre neue Hirn-Computer-Schnittstelle mit einem Chatbot verbinden. Schon seit über 20 Jahren forscht Thorsten Zander, Professor für neuroadaptive Mensch-Technik-Interaktion, daran, wie Mensch und Maschine besser zusammenarbeiten können. Zander ist überzeugt: Sein Ansatz werde die Künstliche Intelligenz revolutionieren.

Kommt genug Risikokapital zusammen?

Seine innovative Geschäftsidee: der Künstlichen Intelligenz „beizubringen“, wie Menschen empfinden und die Welt wahrnehmen.

„Die Künstliche Intelligenz kann uns nicht verstehen, sie hat keine Form der Empathie, keine Idee, was Ethik bedeutet, was Moral bedeutet und genau da setzen wir an und das sind wir eben sehr weit voraus.“ Prof. Thorsten Zander, Lehrstuhl für Neuroadaptive Mensch-Technik-Interaktion, Universität Cottbus

Sein Projekt hat einen Forschungsauftrag von der Cyberagentur des Bundes in Höhe von 30 Millionen Euro bekommen. Die größte Forschungsfinanzierung eines einzelnen Projektes, die es in Europa je gab. Ob sein System inzwischen funktioniert und wie die EEG-Signale von der KI genutzt werden, soll ein Test der Neurowissenschaftlerin Sarita Silveira Teja zeigen.

Die Forscherin stellt einem herkömmlichen Chatbot dieselben Fragen wie der mit Silveira Tejas Gehirn gekoppelten KI. Das Ergebnis: Die KI von Zanderlab liefert Antworten, die besser auf die Testperson abgestimmt sind. Jetzt braucht Prof. Zander Geld, um sein Produkt zur Marktreife zu führen. Seine Sorge: In Europa könnte nicht genug Risikokapital zusammenkommen, um ein fertiges Produkt zu entwickeln. Er befürchtet, am Ende könnten amerikanische oder chinesische Investoren seine Idee aufkaufen.

Gibt es zu viele zuständige Ministerien?

Der Verband der Internetwirtschaft äußert Kritik: „In den USA und China werden Start-ups bis zum Markteintritt auch staatlich gefördert, in Europa nicht,“ sagt Geschäftsführer Alexander Rabe. Sein Verband hat Ministerien aufgelistet, die sich mit der Förderung und der Regulierung der IT-Branche befassen. Das Ergebnis: Etliche beschäftigen sich mit der Regulierung von Förderung von KI: „Das bietet keine Orientierung und das ist ein regulativer Dschungel“, sagt der Verbandschef.

Rabe fordert daher eine zentrale Anlaufstelle, die etwa im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung angesiedelt sein könnte, das im letzten Jahr neu gegründet wurde.

Auf Anfrage von report München antwortet die Pressestelle des Digitalministeriums, KI sei ein Querschnittsthema. Jedes Ministerium fördere gemäß dem Ressortprinzip in seinem fachlichen Zuständigkeitsbereich. Eine Abstimmung erfolge über die Forschungsfrühkoordinierung, um Doppelförderungen zu vermeiden.

Die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär teilt auf unsere Anfrage mit, sie wolle „Innovationsakteure von Förderbürokratie entlasten.“ Offen lässt das Ministerium, wie das in der Praxis umgesetzt werden soll.

Wettbewerbsnachteil durch Bürokratie?

Das Münchner Unternehmen Quantum Diamonds hat Mikroskope entwickelt, die in Mikrochips kleinste Fehler erkennen können – ein weltweit einzigartiges Verfahren, das Chipherstellern nach Aussage des Unternehmens viel Geld sparen könnte.

Obwohl bei der Firma Bestellungen aus aller Welt vorliegen, kann Quantum Diamonds noch nicht mit der Produktion beginnen. Der Grund: Es fehle noch eine Unterschrift, sagt der Gründer Kevin Berghoff, damit die Förderung endgültig genehmigt sei.

„Niemand schläft, alle drücken auf die Tube und wir müssen mit der Geschwindigkeit Schritt halten.“ Kevin Berghoff, CEO und Co-Founder Quantum Diamonds

Helmut Krcmar, Professor für Wirtschaftsinformatik an der TU München, sagt: Deutschland könne bei innovativer Grundlagenforschung zwar weltweit mithalten, wenn es aber darum gehe, mit guten Ideen Geld zu verdienen, dann würden deutsche Start-ups abgehängt.

„Sie kriegen das Geld halt nicht, und sie stehen dann vor der Wahl, dass sie einfach aufhören oder dass sie das Geld woanders herholen.“ Prof. Helmut Krcmar, Wirtschaftsinformatiker, TU München

Am Ende übernähmen häufig ausländische Investoren das Geschäft. Das fürchtet auch Thorsten Zander. Er hofft auf europäische Geldgeber für sein Start-up. Bisher ohne Erfolg. Erste Absagen hat er schon bekommen. Amerikanische Firmen aber würden sofort bei ihm einsteigen, sagt er.

 

Dir gefällt vielleicht

Nach Eklat um Spritpreis-Interview: Wohin steuert der ADAC?

Diesel-Skandal: Zweiter Audi-Prozess gestartet

Verhängnisvolles Interview: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück

Arbeitszeit bis Zahnarzt: Was die Union und ihr Umfeld fordern

Streik im Nahverkehr – Das war erst der Anfang

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Diesel-Skandal: Zweiter Audi-Prozess gestartet
Nächster Artikel Unemployment Simulator: Wenn der Endgegner im Kopf sitzt
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Nach Eklat um Spritpreis-Interview: Wohin steuert der ADAC?
Wirtschaft 3. Februar 2026
Bruno Alexander – von „Die Discounter“ zum Kino-Star
Kultur 3. Februar 2026
Unemployment Simulator: Wenn der Endgegner im Kopf sitzt
Kultur 3. Februar 2026
Diesel-Skandal: Zweiter Audi-Prozess gestartet
Wirtschaft 2. Februar 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?