WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Bauzinsen auf Höchststand seit zwei Jahren: Wie geht es weiter?
    16. April 2026
    Einigung erzielt: Tarifabschluss für den ÖPNV in Bayern
    16. April 2026
    Neue E-Auto-Prämie: Freude bei Käufern, Kritik von Autohändlern
    16. April 2026
    Tempolimit zum Spritsparen: Hilft langsames Fahren wirklich?
    16. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    WhatsApp führt Nutzername ein – darauf sollte man achten
    14. April 2026
    Russische Hacker greifen deutsche Router an
    13. April 2026
    Schluss mit Hintergrund-Lärm – „neue“ Funktion bei WhatsApp
    13. April 2026
    Jobs durch KI bedroht? Soziologe sagt: Wandel ja, Verlust nein
    12. April 2026
    Ist diese neue KI zu gefährlich für die Öffentlichkeit?
    10. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Mehr Kinderschutz im Netz: App zur Altersprüfung soll kommen
    16. April 2026
    Wie Super-Recognizer Gesichter wiedererkennen
    16. April 2026
    „Ein Game Changer“: Wie blinde Menschen KI nutzen
    16. April 2026
    Sind Paprikakerne giftig? Küchenweisheiten auf dem Prüfstand
    16. April 2026
    Studie: Klimawandel bedroht Insekten in den Tropen massiv
    13. April 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Verleger warnt vor Putins Zensur: Jedes zweite Buch gefährdet
    17. April 2026
    Liebe trotz Zölibat: Mein Partner, der katholische Priester
    16. April 2026
    Mediensatire zu Böhmermann & Co: „Sidekick“ von El Hotzo
    16. April 2026
    „Udo Fröhliche“: Stuckrad-Barres Hommage an Udo Lindenberg
    15. April 2026
    Superbloom 2026 gibt überraschend neue Top-Acts bekannt
    15. April 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Verwirrung um Chips-Verbot: Was darf wann verkauft werden?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Verwirrung um Chips-Verbot: Was darf wann verkauft werden?
Wirtschaft

Verwirrung um Chips-Verbot: Was darf wann verkauft werden?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 21. August 2025 08:49
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Die Regeln für den Einzelhandel in Bayern sind vergleichsweise streng. Das neue Ladenschlussgesetz, das seit 1. August gilt, sagt: Auch künftig müssen Geschäfte mit Personal spätestens um 20 Uhr schließen. Es gibt aber Ausnahmen.

Inhaltsübersicht
Ausnahmen bei Öffnungszeiten und WarenDas ist neu seit dem 1. August:An acht Tagen bis 24 UhrRegeln im Tourismusgebiet

Ausnahmen bei Öffnungszeiten und Waren

Spätis:

Kioske nutzen eine regulatorische Lücke. Rechtlich gelten sie als sogenannte „Mischbetriebe“, also eine Kombination aus Einzelhandelsgeschäft und Gaststätte. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga schreibt auf BR-Anfrage: „Ein Späti in Bayern unterliegt dem Gaststättengesetz, wenn er Alkohol zum Verzehr an Ort und Stelle anbietet. Ohne Alkohol und ohne Vor-Ort-Verzehr ist er nicht erlaubnispflichtig und unterliegt somit nicht aktiv dem GastG (Gaststättengesetz), sondern dem Lebensmittel- und Gewerberecht für Einzelhandel.“

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat schreibt auf BR-Anfrage: „Generell handelt es sich bei jedem Kiosk in München zunächst einmal um ein Einzelhandelsgeschäft, sprich ähnlich einem Supermarkt, sodass die Ladenschlusszeiten gelten. Meldet nun der Betreiber parallel eine erlaubnisfreie Gaststätte an und betreibt diese auch als solche, so gelten einige wenige Privilegien, die abschließend im Gaststättengesetz geregelt sind.“

Das heißt, dass es darauf ankommt, was der Späti anbietet. Er darf Alkohol in Flaschen verkaufen, aber nicht ausschenken. Ab 20 Uhr ist der Verkauf von Spirituosen verboten, nur Bier darf dann noch über den Ladentisch gehen. Aus rechtlichen Gründen dürfen Kioske nach 20 Uhr ohnehin nur ein begrenztes Warensortiment verkaufen. Chips und harter Alkohol gehören nicht zum privilegierten Sortiment, so das Kreisverwaltungsreferat in München (KVR). Spätis dürfen also laut Gaststättengesetz nirgendwo in Bayern Chips nach 20 Uhr verkaufen. Auch nicht in München, wo derzeit über das „Chips-Verbot“ diskutiert wird. Laut Gesetz dürfen Kioske dann nur „Flaschenbier, alkoholfreie Getränke, Tabak- und Süßwaren“ verkaufen.

Tankstellen:

Tankstellen dürfen rund um die Uhr geöffnet sein, aber nach 20 Uhr nur bestimmte Waren verkaufen: Dazu gehören: Betriebsstoffe wie Benzin oder Diesel, Reisebedarf wie Zeitungen, Reiselektüre, Lebensmittel in kleinen Mengen, darunter auch Chips, ausländische Währungen und Ersatzteile für Autos.

Apotheken:

Die Bayerische Landesapothekerkammer legt fest, welche Apotheke wann Notdienst hat und offen ist. Menschen bekommen dort alles, was sie sofort brauchen: Medikamente und weitere Produkte, die in eine Apotheke gehören.

Bäckereien:

Schon ab 5.30 Uhr werktags dürfen sie ihre Waren verkaufen. Am Sonntag dürfen Bäckereien drei Stunden offen haben.

Bahnhof:

An Bahnhöfen dürfen Geschäfte auch über die regulären Ladenöffnungszeiten hinaus geöffnet haben, um Reisende mit dem Nötigsten zu versorgen. So können dort Lebensmittelläden auch länger als 20 Uhr geöffnet sein.

Flughäfen:

An Flughäfen gelten Ausnahmen. Hier dürfen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten Waren des täglichen Bedarfs und Geschenkartikel verkauft werden.

Das ist neu seit dem 1. August:

Seit 1. August gilt das neue Ladenschlussgesetz in Bayern. Läden ohne Personal dürfen nun rund um die Uhr geöffnet haben. Hier gehört Bayern mit zu den Vorreitern unter den Bundesländern. Kleinstsupermärkte ohne Personal und mit bis zu 150 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen täglich 24 Stunden öffnen – auch an Sonn- und Feiertagen. Kommunen dürfen die Öffnung an Sonn- und Feiertagen auf ein Minimum von acht Stunden beschränken, um beispielsweise das Ruhebedürfnis von Anwohnern zu berücksichtigen. Gestattet ist das übliche Warensortiment von Supermärkten.

An acht Tagen bis 24 Uhr

An bis zu acht Werktagen im Jahr dürfen Kommunen künftig die Ladenöffnung bis 24 Uhr genehmigen – ohne, dass es dafür einen Anlass geben muss. Einzelne Unternehmen dürfen zusätzlich an maximal vier Werktagen bis 24 Uhr öffnen. Dazu ist keine Genehmigung durch die Kommune notwendig – eine einfache Anzeige bei der jeweiligen Gemeinde mit einem Vorlauf von zwei Wochen zur Information reicht aus.

Regeln im Tourismusgebiet

In Tourismus, Ausflugs- und Wallfahrtsorten dürfen Geschäfte weiterhin an bis zu 40 Sonn- und Feiertagen öffnen, die Vorgaben werden aber gelockert. So sollen die Gemeinden künftig selbst bestimmen, wo ein Tourismusverkauf zugelassen wird, auch beim Sortiment werden die Vorgaben gelockert.

 

Dir gefällt vielleicht

Bauzinsen auf Höchststand seit zwei Jahren: Wie geht es weiter?

Einigung erzielt: Tarifabschluss für den ÖPNV in Bayern

Neue E-Auto-Prämie: Freude bei Käufern, Kritik von Autohändlern

Tempolimit zum Spritsparen: Hilft langsames Fahren wirklich?

Psychotherapeuten demonstrieren in München und Würzburg

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Millionen Paypal-Logins im Netz? Was jetzt hilft – und was nicht
Nächster Artikel Erinnerungskultur: Opfer, Helden – und kaum Kollaborateure
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Verleger warnt vor Putins Zensur: Jedes zweite Buch gefährdet
Kultur 17. April 2026
Mehr Kinderschutz im Netz: App zur Altersprüfung soll kommen
Wissen 16. April 2026
Wie Super-Recognizer Gesichter wiedererkennen
Wissen 16. April 2026
„Ein Game Changer“: Wie blinde Menschen KI nutzen
Wissen 16. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?