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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Atommüll-Endlager: Diese Regionen in Bayern sind ungeeignet
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Atommüll-Endlager: Diese Regionen in Bayern sind ungeeignet

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 4. November 2024 13:52
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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Bis Ende 2027 sollen Standortregionen klar sein

Allerdings handelt es sich ausdrücklich nur um einen Zwischenstand. In vielen Gebieten laufen die Untersuchungen noch. Von bundesweit insgesamt 90 Teilgebieten, die in Frage kommen könnten, wurde vom BGE der Arbeitsstand bei 13 Teilgebieten vorgestellt.

Inhaltsübersicht
Bis Ende 2027 sollen Standortregionen klar seinAktuell liegt der Atommüll in 16 ZwischenlagernEnttäuschung im Bayerischen Wald: „Mehr erhofft“Nationales Begleitgremium erstmal zufrieden

Bis Ende 2027 soll die Suche deutlich weiter sein: Dann soll der Bundestag eine Handvoll Standortregionen benennen, die zunächst oberirdisch weiter erkundet werden sollen. Das Bundesumweltministerium geht davon aus, dass bis 2050 ein Endlager gefunden sein wird. Das wäre etwa 20 Jahre später als ursprünglich geplant.

Aktuell liegt der Atommüll in 16 Zwischenlagern

Am Ende der Suche soll klar sein, wo der deutsche Atommüll für mindestens eine Million Jahre sicher gelagert werden kann. Es geht beim Suchprozess darum, den am besten geeigneten Standort für die unterirdische Endlagerung hochradioaktiver Abfälle zu finden – die Rede ist von 27.000 Kubikmetern hochradioaktiven Mülls aus mehr als 60 Jahren Atomkraft in Deutschland. Aufbewahrt wird der Atommüll aktuell in 16 oberirdischen Zwischenlagern in verschiedenen Bundesländern.

Enttäuschung im Bayerischen Wald: „Mehr erhofft“

Enttäuscht auf den neuen Zwischenstand reagierte die Bürgerinitiative gegen ein Atommüllendlager im Saldenburger Granit, im Bayerischen Wald. Das kristalline Wirtsgestein, das sich vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis zum Oberpfälzer und Bayerischen Wald erstreckt, ist laut BGE nach wie vor im Rennen.

„Ich hätte mir mehr erhofft“, sagte Martin Behringer, der Vorsitzende der Bürgerinitiative. „Ich weiß nicht, warum ausgerechnet unser Gebiet nicht begutachtet wurde.“ Laut Behringer hätten die Teilgebiete früher verkleinert werden sollen. „Das fällt der BGE jetzt auf die Füße.“

Nationales Begleitgremium erstmal zufrieden

Derweil bezeichnete das unabhängige Nationale Begleitgremium für die Enlagersuche die jetzt veröffentlichte interaktive Karte als „möglichen Lichtblick“. Damit gebe die BGE der Öffentlichkeit „erstmals Einblick, wie in den nächsten Jahren die schrittweise Suche in den Untersuchungsräumen ablaufen wird“.

Der Co-Vorsitzende des Begleitgremiums, Armin Grunwald, erklärte: „Die BGE kommt bei der systematischen Bearbeitung der notwendigen Prüfschritte zügig voran und hält an ihren Plänen fest, Ende 2027 die Standortregionen für die übertägige Erkundung in Phase zwei vorzuschlagen.“ Jetzt müsse man die bisherigen Erkenntnisse erläutern und öffentlich diskutieren.

Mit Informationen von dpa

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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