Höhepunkt der Perseiden-Sternschnuppen am 12. August
Nach der Sonnenfinsternis sollten Sie nicht gleich nach Hause gehen. Denn der 12. August ist immer auch Stichtag für den wohl schönsten Meteor-Regen des ganzen Jahres: Die Perseiden-Sternschnuppen erreichen ihren Höhepunkt in dieser Nacht.
Sie brauchen aber etwas Geduld: Erst ab halb elf Uhr abends ist es dunkel genug, um mehr als nur die hellsten Sternschnuppen zu sehen. Und das lohnt sich, denn die Perseiden bringen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde mit sich. Diese höchsten Fallraten werden erst in den Morgenstunden des 13. August erreicht. Aber auch abends am 12. August sind reichlich Sternschnuppen unterwegs.
Nutzen Sie die Wartezeit zwischen Sonnenfinsternis und Perseiden-Höhepunkt, um Ihren Standort zu ändern, denn für die Perseiden brauchen Sie eher freie Sicht nach Nordosten – und einen möglichst großen Himmelsausschnitt, denn die Sternschnuppen flitzen sehr weite Strecken über den Nachthimmel.
Zu jeder SoFi eine MoFi
Zwei Wochen vor oder nach einer Sonnenfinsternis gibt es irgendwo auf der Welt auch immer eine Mondfinsternis, bei der der Vollmond genau durch den Kernschatten der Erde zieht und dabei teilweise oder ganz verdunkelt wird. Diesmal ist es eine partielle, aber sehr große Mondfinsternis am 28. August 2026, die wir in Bayern ebenfalls bewundern können: früh morgens, wenn der Mond gerade untergeht.
Wann gibt es bei uns wieder eine totale Sonnenfinsternis?
Die nächste totale Sonnenfinsternis ist schon am 2. August 2027, zu sehen über Südspanien, Nordafrika und der Arabischen Halbinsel. Bei uns ist wieder nur eine Teilfinsternis. Eine totale Sonnenfinsternis erleben wir in Deutschland erst im Jahr 2081 wieder, beim Bodensee.
Warum sehen wir so selten eine Sonnenfinsternis?
Sonnenfinsternisse sind häufig, meist zweimal im Jahr irgendwo auf der Erde. Ein Großteil davon ist total oder sogar ringförmig. Doch da die Totalität immer nur auf einem wenige hundert Kilometer breitem Streifen zu sehen ist, ereignet sich eine totale Sonnenfinsternis an jeden einzelnen Ort nur sehr, sehr selten: etwa alle 360 Jahre.

