Der Meta-Konzern spendiert dem Whatsapp-Messenger ein umfangreiches Update. Nach der Nutzernamen-Ankündigung kommen jetzt ein paar neue Funktionen für die Milliarden Whatsapp-Nutzerinnen und -Nutzer dazu. Whatapp will das Update nach und nach ausrollen. Damit featured Whatsapp auch die US-Konzerne Apple, Google und Adobe und das schwedische Spotify.
Änderung 1: Registrierung auf dem iPad
iPad-Nutzer können sich nun auch direkt von ihrem Gerät aus bei Whatsapp registrieren. Das ging bislang nur in den Handy-Apps und von Android-Tablets aus. Whatsapps lesen und beantworten dagegen können die Nutzerinnen und Nutzer schon länger auch über die Apple-Geräte.
Änderung 2: Neue Oberfläche für CarPlay und Android Auto
Für Apple CarPlay und Googles Android Auto hat Whatsapp die Bedienoberfläche komplett überarbeitet. Nachrichten sollen sich am Display im Auto vorlesen und per Sprache beantworten lassen. Auch die Anrufliste und die Favoriten lassen sich jetzt über die Auto-App ansteuern. Für Android-Auto-Nutzer ist das Telefonieren über Whatsapp neu – bislang mussten sie dafür zum Handy greifen.
Änderung 3: PDFs direkt im Chat öffnen
Wer ein PDF geschickt bekommt, musste es bisher erst herunterladen. Das entfällt für alle, die Whatsapp am Rechner nutzen. Im Browser über Whatsapp Web läuft die Funktion bereits, jetzt kommt die Windows-App dazu. Die Dokumente lassen sich mit dem Update direkt im Chatfenster öffnen und bearbeiten: Texte markieren, unterstreichen, durchstreichen oder mit dem Stift etwas hinzufügen, all das soll laut Adobe (externer Link) klappen. Die geteilten Dokumente blieben dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Änderung 4: Spotify- und Apple-Music-Songs im Whatsapp-Status
Spotify- und Apple-Music-Nutzer können ihren Lieblingssong in ihrem Whatsapp-Status teilen. Dort erscheint dann das Albumcover samt Link – wer darauf tippt, landet beim Song im eigenen Streaming-Dienst. Bei Spotify (externer Link) geht das bereits seit November 2025.
Nice-to-have-Feature mit Werbecharakter
Jede der Funktionen hat ihre nützlichen Seiten, sei es eine einfachere Nutzung wie beim PDF-Lesen, ein Sicherheitsaspekt wie beim Autofahren oder einfach der soziale Spaßfaktor wie bei den Musik-Apps von Apple und Spotify. Klar sein sollten sich die Nutzerinnen und Nutzer nur darüber, wie sehr sie es zulassen, dass vor allem US-Konzerne ihren Alltag beeinflussen.

