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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Telemedizin auf der Intensivstation: Chance für kleine Kliniken
Wissen

Telemedizin auf der Intensivstation: Chance für kleine Kliniken

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 9. Juli 2025 14:51
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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Es ist eine ungewöhnliche Visite für Ixchel Castellanos. Er ist leitender Oberarzt im Uniklinikum Erlangen. Statt am Krankenbett zu stehen, sitzt er in einem kleinen Arbeitsraum vor mehreren Bildschirmen, einer Kamera und einem Mikrofon. Er hat heute Tele-Schicht. Aus dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz sind ihm Oberärztin Ágnes Ujvári und ihr Team auf der Intensivstation zugeschaltet.

Inhaltsübersicht
Übertragung der Patientendaten in EchtzeitPatienten können profitierenBayernweites Netzwerk für Telemedizin soll entstehen

Übertragung der Patientendaten in Echtzeit

Per Livestream besprechen sie den aktuellen Neuzugang. Ein komplizierter Fall. Nach einer Tumor-Operation sind bei einem 45-jährigen Patienten Komplikationen aufgetreten. Das Forchheimer Team stellt den Fall vor. Der Erlanger Experte kann sofort nachfragen, nach Vorerkrankungen zum Beispiel, früheren Operationen, Medikamentengabe. Daten und Vitalparameter werden in Echtzeit übertragen.

Möglich macht das der neue Übertragungswagen. Seit einigen Wochen ist er auf der Intensivstation im Einsatz. Auf ihm sind ein Computer, ein Bildschirm, Kameras, Mikrofone und ein Datenlesegerät montiert. Er ist in etwa so groß wie ein Servierwagen und kann von Patientenzimmer zu Patientenzimmer geschoben werden. Die neu entwickelte Übertragungstechnik stellt sicher, dass die Live-Bilder stabil übertragen werden und die Patientendaten geschützt sind.

Patienten können profitieren

Für Castellanos war es anfangs eine Umstellung, die Patienten nur am Bildschirm sehen zu können. Doch inzwischen funktioniere das gut, sagt er. Ganz wichtig ist für ihn die Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen in Forchheim. Es sei ein unmittelbarer Vorteil für den Patienten, wenn ein Fall nochmals durchgesprochen werde. „Wenn jemand anderes drüberschaut, und möglicherweise Ergänzungen vorschlagen kann, dann kann das die Behandlung optimieren und im besten Fall auch das Ergebnis verbessern.“

So sieht das auch Ágnes Ujvári, die Oberärztin für Anästhesie am Klinikum Forchheim. „Das ist auf jeden Fall eine Bereicherung“, sagt sie. „Denn wir haben in kleinen Kliniken eingeschränkte diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.“ Die Expertise von außen sei da hilfreich. In den vergangenen Wochen habe sich zwischen den Forchheimer und den Erlanger Medizinern ein vertrauensvolles Verhältnis entwickelt.

„Der Austausch funktioniert auf Augenhöhe“, sagt Ulrich von Hintzenstern, Leiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Und das sei für den Erfolg entscheidend. Die Telemedizin bringe jedoch auch außerhalb der Intensiv-Visite Vorteile. „Wenn hier im Nachtdienst Probleme auftauchen, zum Beispiel für einen jüngeren Kollegen, dann kann der sich vertrauensvoll an die Erlanger Kollegen wenden, die ihm Fragen beantworten können“, sagt er. Das sei eine enorme Erleichterung.

Bayernweites Netzwerk für Telemedizin soll entstehen

„Der Einsatz des digitalen Visitenwagens ist ein wichtiger Schritt hin zu einem bayernweiten Netzwerk“, sagt Ixchel Castellanos. Bis Ende des Jahres sollen die sechs Universitäts-Kliniken im Freistaat und andere Zentren der medizinischen Maximalversorgung mit weiteren Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung vernetzt werden. Die Regiomed-Kliniken Dinkelsbühl und Rothenburg o. d. Tauber sind bereits Partner im Netzwerk Teleintensivmedizin Bayern. Ziel ist es, Patienten optimal behandeln zu können, ohne dass sie gleich in zentrale Kliniken verlegt werden müssen.

 

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Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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