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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Was ist Cholesterin und wann wird es gefährlich?
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Was ist Cholesterin und wann wird es gefährlich?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 14. Januar 2025 10:50
Von Michael Farber
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5 min. Lesezeit
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Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist eine fettartige Substanz, die zu etwa drei Vierteln im Körper selbst hergestellt und zu einem Viertel über die Nahrung aufgenommen wird. Als Bestandteil der Zellwände, als Baustein vieler Hormone und Gallensäuren sowie bei der Bildung von Vitaminen hat Cholesterin eine wichtige Funktion.

Inhaltsübersicht
Was ist Cholesterin?Cholesterin und die Rolle der LipoproteineDas „schlechte“ Cholesterin – das LDL-CholesterinWarum ein Zuviel an LDL-Cholesterin gefährlich istDas „gute“ Cholesterin – das HDL-CholesterinWann sind Cholesterinwerte zu hoch?Was hilft bei zu hohem Cholesterinspiegel?Therapie: Wann sind Statine notwendig?

Cholesterin und die Rolle der Lipoproteine

Da Cholesterin schlecht wasserlöslich ist, muss der Körper einen Weg finden, es über die Blutgefäße zu den Körperzellen zu transportieren. Dies geschieht durch sogenannte Lipoproteine. Diese „Transporter“, die aus Fett (Lipid) und Eiweiß (Apoprotein) bestehen, gibt es mit niedriger (LDL) und hoher (HDL) Dichte.

Das „schlechte“ Cholesterin – das LDL-Cholesterin

LDL (englisch für „Low Density Lipoprotein“) bringt Cholesterin zu den verschiedenen Organen des Körpers. Über spezielle Rezeptoren wird das Cholesterin schließlich in die Zellen eingeschleust. Ist das Cholesterinangebot größer als die Aufnahmekapazität der Zelle, wird LDL-Cholesterin im Blut abgegeben, wo es sich an den Gefäßwänden ablagert.

Warum ein Zuviel an LDL-Cholesterin gefährlich ist

Durch die Ablagerungen des LDL-Cholesterins – die sogenannten Plaques – verengen sich mit der Zeit die Blutgefäße. Eine Arteriosklerose entsteht. Dies kann unter anderem zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Die Ablagerungen engen aber nicht nur die Blutgefäße ein. Die Plaques können sich auch von den Gefäßwänden lösen und diese sogar aufbrechen. Neben einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kann dadurch auch eine örtliche Thrombose entstehen.

Das „gute“ Cholesterin – das HDL-Cholesterin

HDL (englisch für „High Density Lipoprotein“) nimmt überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen und dem Blut auf und bringt es zur Leber zurück. HDL kann sogar bereits an den Gefäßwänden gebundenes Cholesterin wieder herauslösen. Es leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Verhinderung der Arteriosklerose. Deshalb empfiehlt unter anderem die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (Lipid-Liga) e. V. (externer Link): Je mehr HDL, desto besser.

Wann sind Cholesterinwerte zu hoch?

Welche Cholesterinwerte für den Einzelnen ungesund sind, lässt sich nur schwer an konkreten Werten festmachen. Zu viele andere Faktoren – wie zum Beispiel die Art der Lebensführung mit wenig Bewegung und fettem Essen sowie die genetische Veranlagung – spielen für die negativen Auswirkungen von Cholesterin eine entscheidende Rolle. Werte, die für den einen noch völlig in Ordnung sind, können so für jemand anderen schon problematisch sein.

Trotzdem empfehlen die Europäischen Leitlinien bei Erwachsenen ohne zusätzliche Risikofaktoren folgende Werte für die einzelnen Blutfette:

  • Gesamtcholesterin-Wert (also der Laborwert, der die Summe des Cholesterins repräsentiert): um 200 Milligramm pro Deziliter bzw. 5,2 Millimol pro Liter
  • LDL-Cholesterin: weniger als 115 Milligramm pro Deziliter bzw. 3 Millimol pro Liter
  • Triglyzeride (Hauptbestandteil der Nahrungsfette, wandelt unter anderem Kohlenhydrate in Fett um): weniger als 150 Milligramm pro Deziliter bzw. 1,7 Millimol pro Liter
  • Lipoprotein(a): weniger als 30 Milligramm pro Deziliter bzw. weniger als 45 Nanomol pro Liter

Was hilft bei zu hohem Cholesterinspiegel?

Generell gilt bei zu hohem Cholesterinspiegel: Hände weg von zu vielen tierischen Fetten wie Fleisch, Wurst und Butter. Gut sind dagegen ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem in Fisch, Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen wie Olivenöl vorkommen. Obst wie zum Beispiel Äpfel oder Gemüse wie Artischocken gelten ebenfalls als „natürliche Cholesterinsenker“. Auch Bewegung und die Reduzierung des Körpergewichts kann bei zu viel schädlichem Cholesterin im Blut helfen.

Therapie: Wann sind Statine notwendig?

Insbesondere bei einer genetischen Veranlagung reicht eine Lebensstiländerung zur Senkung des Cholesterinspiegels alleine nicht aus. Eine medikamentöse Behandlung mit Statinen senkt den Cholesterinspiegel und verringert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wegen möglicher Nebenwirkungen sind Betroffene jedoch oft verunsichert. Dazu zählen zum Beispiel Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit oder erhöhte Leberwerte. Die medizinische Forschung belegt den Nutzen von Statinen – vor allem bei Menschen mit hohem Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Der Einsatz von Statinen sollte aber immer im Einzelfall abgewogen und von einem Arzt überwacht werden, um die Vor- und Nachteile optimal auszuwägen.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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