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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Streets of Minneapolis“: Protestsong von Bruce Springsteen
Kultur

„Streets of Minneapolis“: Protestsong von Bruce Springsteen

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 29. Januar 2026 13:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Springsteen ist seit langem als Trump-Kritiker bekannt

In „Streets of Minneapolis“ singt er über „König Trumps Privatarmee“, „die auf unseren Rechten herumtrampelt“ und über eine brennende Stadt „unter den Stiefeln der Besatzer“, die im Winter gegen „Feuer und Eis (Ice)“ kämpfe. Man dürfe den „dreckigen Lügen“ von Heimatschutzministerin Kristi Noem und dem Trump-Berater Stephen Miller nicht glauben.

Inhaltsübersicht
Springsteen ist seit langem als Trump-Kritiker bekanntNicht der erste Protestsong SpringsteensWeitere Künstler positionieren sich

Springsteen ist seit langem als Kritiker des US-Präsidenten bekannt. Bei einem Konzert im vergangenen Jahr im britischen Manchester sagte er, die USA würden von einer „korrupten, inkompetenten und hinterhältigen Regierung“ heimgesucht: „In Amerika verfolgen sie Menschen dafür, dass sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen, und ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen. Das passiert gerade jetzt.“

Nicht der erste Protestsong Springsteens

Und die Reaktion von Trump folgte prompt: Springsteen sei „dumm wie Brot“, so Trump, außerdem begriffsstutzig. Obendrein nannte er den Rockstar eine „vertrocknete Pflaume: „Seine Haut ist ganz verrunzelt.“ Bis er zurück in den USA sei, solle er einfach den Mund halten: „Danach werden wir schon sehen, wie es ihm ergeht.“

„Streets of Minneapolis“ ist nicht der erste Song, mit dem Bruce Springsteen das politische Geschehen direkt kommentiert. Als New Yorker Polizisten 1999 41 Mal auf den Studenten Amadou Diallo schossen, griff er das in dem Song „American Skin (41 Shots)“ auf. Das Lied erschien 2001.

Aber auch schon davor verstand sich Springsteen immer als politischer Künstler. Denn auch sein wohl größter Hit „Born in the USA“ kann als Protestsong gelesen werden. In dem 1984 veröffentlichten Song singt Springsteen von der wirtschaftlichen Not der Vietnamkriegsveteranen, deren Dienst an der Nation zugleich verherrlicht wird, und dem Versagen der US-Regierung.

Weitere Künstler positionieren sich

Springsteen ist nicht der einzige Künstler, der sich nach den Ereignissen in Minneapolis zu Wort meldet. Zuletzt haben sich unter anderem Natalie Portman und Edward Norton, ihre Kolleginnen Olivia Wilde und Amanda Seyfried, sowie Horror-Autor Stephen King eindeutig positioniert. Sie sei „entsetzt“, sagte Wilde dem Magazin Variety am Rande des Sundance Film Festivals in Utah. ICE sei eine „kriminelle Organisation“. Und Wildes Kollegin Natalie Portman forderte, dass die „Brutalität“ der ICE aufhören müsse. „Wir befinden uns in einem Moment der Geschichte unseres Landes, der ziemlich verheerend ist“, sagte die Schauspielerin.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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