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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Neuer Warnstreik im kommunalen Nahverkehr am Mittwoch
Wirtschaft

Neuer Warnstreik im kommunalen Nahverkehr am Mittwoch

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 9. Februar 2026 08:48
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Letzten Montag fuhren in vielen Städten – auch in Bayern – keine Busse, Straßen- oder U-Bahnen. Die Gewerkschaft Verdi bestreikte im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern den öffentlichen Personennahverkehr an zwölf Städten im Freistaat. Und sie drohte schon mal mit weiteren Aktionen. Heute verriet sie wann: am 11. Februar.

Inhaltsübersicht
München und Nürnberg sind betroffenPositionen liegen weit auseinander

München und Nürnberg sind betroffen

Kommenden Mittwoch werden sich Fahrgäste in München und Nürnberg nach einer Alternative umschauen müssen. In beiden Städten dürften Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen nicht oder deutlich seltener unterwegs sein. Schon die letzte Aktion vergangenen Montag hatte erhebliche Auswirkungen – sowohl in München als auch in Nürnberg.

Wieweit die Verkehrsbetriebe gegensteuern können, hängt von der Streikbereitschaft ab. Vor allem in der Früh dürfte nicht viel Verkehr rollen. Allerdings können die Betriebe die Linien weiter betreiben, auf denen in ihrem Auftrag private Anbieter unterwegs sind. Die haben einen anderen oder auch gar keinen Tarifvertrag. Das gilt auch für die S-Bahn in beiden Städten. Für die ist die Deutsche Bahn zuständig.

Hart trifft es in München die Fußballfans. Am Abend spielen in der Allianz Arena im DFB-Pokal Bayern München gegen RB Leipzig. Da ist der Stau bei der An- und Abfahrt angesagt.

Positionen liegen weit auseinander

Am Freitag wird wieder verhandelt. Die Positionen liegen vor dem zweiten Treffen in München weit auseinander. Es geht um den Tarifvertrag Nahverkehr, TV-N. Der gilt in Bayern in 20 Kommunen und zwar denen, die den Nahverkehr noch selber betreiben und ihn nicht ganz an private Anbieter vergeben haben. Die Gewerkschaft fordert um bis zu 16 Prozent höhere Einkommen und kürzere Arbeitszeiten.

„Die Arbeitgeber sollten endlich mit einem angemessenen Angebot auf die hohe Belastungssituation und den finanziellen Druck der Beschäftigten reagieren, anstatt immer skurrilere Begründungen für ihre Blockadehaltung zu suchen“, begründet Katharina Wagner, Branchenzuständige bei Verdi Bayern, die erneuten Aktionen.

Der Kommunale Arbeitgeberverband bietet mindestens fünf Prozent und höhere Zuschläge – mehr sei angesichts der momentanen Kassenlage nicht zu finanzieren. Ansonsten müssten Fahrpreise erhöht oder das Angebot reduziert werden. Statt zu streiken sollte die Gewerkschaft verhandeln.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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