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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Migros verkauft Tegut – Unsicherheit bei Landwirten
Wirtschaft

Migros verkauft Tegut – Unsicherheit bei Landwirten

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 13. März 2026 10:47
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Der Schweizer Lebensmittelhändler Migros zieht sich aus Deutschland zurück und verkauft die Supermarktkette Tegut. Ein großer Teil der vor allem in Hessen gelegenen Tegut-Filialen soll von Edeka übernommen werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nach Angaben beider Unternehmen bereits unterzeichnet. Das Kartellamt muss der Transaktion noch zustimmen. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

Inhaltsübersicht
Tegut: Bleibt der Name erhalten?Tegut „wirtschaftlich nicht zukunftsfähig“7.700 Beschäftigte, Filialen in sechs BundesländernUnsicherheit bei Landwirten in UnterfrankenLandwirt: Bio-Ware wird gebraucht, egal wo

Tegut: Bleibt der Name erhalten?

Edeka will rund 200 Tegut-Filialen in seinen genossenschaftlichen Verbund integrieren. „Mit dieser Einigung schaffen wir eine klare Zukunftsperspektive für die Tegut-Märkte und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Edeka-Zentrale, Markus Mosa. Durch eine Schließung zahlreicher Standorte hätte ansonsten der Verlust von mehr als 4.500 Arbeitsplätzen gedroht, hieß es. 

Ob der Name Tegut erhalten bleibt, ist unklar. Zu weiteren Details äußerte sich Edeka auf Nachfrage nicht. Das Unternehmen ist der größte Lebensmittelhändler in Deutschland. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ (LZ/externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt) darüber berichtet. 

Tegut „wirtschaftlich nicht zukunftsfähig“

Trotz massiver Kosteneinsparungen habe sich das Marktumfeld in Deutschland weiter verschärft und zu rückläufigen Umsätzen geführt, so Migros. Tegut sei „unter diesen Bedingungen mit der spezifischen Positionierung und der vergleichsweise kleinen Unternehmensgröße langfristig wirtschaftlich nicht zukunftsfähig“. Eine komplette Übernahme von Tegut durch einen Händler, der bislang nicht im deutschen Markt präsent sei, habe sich als nicht realisierbar erwiesen.

Laut Migros sollen auch das Tegut-Logistikzentrum in Michelsrombach, die Herzberger-Bäckerei sowie die Smart Retail Solutions, die Betreiberin der personallosen „Teo“-Minimärkte, an Edeka gehen. Offen ist hingegen, was künftig aus den übrigen gut 100 Tegut-Supermärkten wird. Migros verhandelt nach eigenen Angaben „mit weiteren bekannten deutschen Marktteilnehmern“. Ziel sei eine Lösung für möglichst alle Standorte. Die Handelskette Rewe äußerte sich nicht zu einem „LZ“-Bericht, wonach sie Filialen übernehmen möchte.

7.700 Beschäftigte, Filialen in sechs Bundesländern

Auf BR24-Anfrage teilt Migros mit, dass er Auskünfte zu einzelnen Filialen erst nach einem Verkauf mitteilen werde. Bis zur Übernahme bleiben die Läden auch in Bayern unverändert geöffnet. Die Arbeitsplätze in den rund 300 Tegut-Märkten, wo der Großteil der Mitarbeitenden innerhalb der Tegut-Gruppe arbeiten, sollten erhalten werden können. Edeka übernehme einen wesentlichen Teil der Märkte mit ihren Verkaufsmitarbeitenden.

Tegut wurde 1947 in Fulda gegründet. Anfang 2013 übernahm Migros die Kette, eines der größten Einzelhandelsunternehmen der Schweiz. Laut Internetseite beschäftigt Tegut rund 7.700 Menschen und hat mehr als 300 Supermärkte in sechs Bundesländern, die meisten davon in Hessen. Hinzu kommen weitere Verkaufsstellen, darunter ie rund 40 „Teo“-Minimärkte. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Tegut nach eigenen Angaben einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro.

Unsicherheit bei Landwirten in Unterfranken

In Unterfranken könnte der Tegut-Verkauf auch Folgen für die Landwirtschaft haben. Viele Betriebe aus der Region haben den Supermarkt mit Fokus auf Bio-Lebensmitteln und Regionalität beliefert – so wie die Remlinger Rüben. Dass bei Tegut angesichts der schlechten Zahlen ein Umstrukturierungsprozess bevorstand, war klar, sagte Betriebsleiter Thomas Schwab BR24. Die Entscheidung am Mittwoch habe ihn aber ebenso überrascht wie die Einkäufer bei Tegut.

Schwab vermarktet einen guten Teil seiner Erzeugnisse über Tegut. Im Verbund mit 25 vor allem in Mainfranken ansässigen Vertragslandwirten versorgt er die Supermarktkette mit Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln in Bio-Qualität. Die Anbaufläche der Vertragslandwirte beträgt zusammen rund 180 Hektar.

Landwirt: Bio-Ware wird gebraucht, egal wo

Wie es für Schwabs Betrieb jetzt weitergeht, ist noch offen. „Wir sind ganz am Anfang und müssen erst mal selbst überlegen und uns orientieren. Die Frage ist, wie geht das Nachfolgeunternehmen damit um“, so der Landwirt. Schwab ist aber optimistisch, dass er seine Lebensmittel auch künftig gut vermarkten kann: „Deutsche Bio-Ware wird gebraucht, egal wo. Regionalität spielt auch eine immer größere Rolle.“

Außerdem habe Tegut im Bereich Bio-Ware gute Zahlen geliefert und Edeka werde die Zahlen sicherlich gut analysieren. Die Zusammenarbeit mit Tegut dauere schon mehr als 25 Jahre und sei sehr partnerschaftlich gewesen, betont Schwab. Seit 1999 hatte er die Supermarktkette beliefert, 2001 hat er begonnen, Anbauer vor allem in Mainfranken zu bündeln. Inzwischen sei daraus ein eingespieltes Team mit 25 Vertragslandwirten geworden.

Mit Informationen von dpa

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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