WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Diskussion um internen Entwurf zum Arbeitszeitgesetz
    19. Juni 2026
    Beamte in die Rentenversicherung? Was es bringt – und was nicht
    19. Juni 2026
    Bankenkrimi zu Ende? RSA-Mitglieder stellen Weichen auf Fusion
    19. Juni 2026
    Rentenreform: Wie funktioniert eigentlich die Mütterrente?
    17. Juni 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    „Tooooooor“: Warum jubelt der Nachbar beim WM-Schauen früher?
    20. Juni 2026
    KI regulieren und zugleich KI-Industrie stärken – Geht das?
    17. Juni 2026
    Umstellung für Sparkassenkunden: App S-ID-Check wird eingestellt
    17. Juni 2026
    Neuer Mobilfunk-Anbieter: Mit Wiener Charme und ohne KI-Hotline
    17. Juni 2026
    USA killen die weltbeste KI – was jetzt?
    16. Juni 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Neue Studie: Wie gut prognostiziert die KI Fußball-Ergebnisse?
    19. Juni 2026
    Hafer im Check: Wie gesund sind Haferflocken und Co. wirklich?
    19. Juni 2026
    Schauspiel studieren: So hart ist der Weg auf die Bühne
    18. Juni 2026
    Sonnenstich und Hitzschlag: Symptome und Hilfe im Notfall
    18. Juni 2026
    Sonnenstich und Hitzschlag: Symptome und Hilfe im Notfall
    18. Juni 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Gut genug“: Dank TikTok-Hype auf Platz 1 der Charts
    20. Juni 2026
    „Pinocchio“ ist kostenlos: Was als Politiker-Beleidigung galt
    19. Juni 2026
    Warum Trump und Putin als „Katechon“ bezeichnet werden
    19. Juni 2026
    Große Nürnberger Musiknacht
    19. Juni 2026
    Bad Bunny in Deutschland: Was macht seinen Hype aus?
    19. Juni 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Tod und Teufel: Ausstellung über die Faszination des Horrors
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Tod und Teufel: Ausstellung über die Faszination des Horrors
Kultur

Tod und Teufel: Ausstellung über die Faszination des Horrors

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 15. Juli 2024 06:36
Von Uta Schröder
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Die am Sonntag gestartete Ausstellung „Tod und Teufel“ im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt wurde vom Kunstpalast in Düsseldorf konzipiert. Dort war die Ausstellung bereits von September 2023 bis Januar 2024 zu sehen und hat mehr als 100.000 Besucher angelockt. Die Horror-Schau ist nichts für schwache Nerven. Einige Ausstellungsstücke lösen echtes Unbehagen aus. Aber das ist durchaus gewollt, wenn es um das Thema Horror geht.

Inhaltsübersicht
Museum betritt mit Horror-Ausstellung NeulandBrücke zwischen Hochkultur und PopkulturGroßer Kraftakt für MuseumsmacherMuseum will auch jüngeres Publikum anlocken

Museum betritt mit Horror-Ausstellung Neuland

Das Museum Georg Schäfer ist eigentlich bekannt für seine einzigartige Sammlung deutscher Malerei und Zeichenkunst von 1760 bis 1930 mit zahlreichen Werken von Malern wie Caspar David Friedrich oder Carl Spitzweg. Mit „Tod und Teufel“ betritt das Haus absolutes Neuland. „Jahrelang hat keiner das Thema Horror angepackt, bis Westrey Page es ganz mutig jetzt gewagt hat“, erklärt Museumsleiter Wolf Eiermann. „Es ist tatsächlich eine unglaubliche Perspektive auf einen uns zum großen Teil fremden Kosmos.“

Brücke zwischen Hochkultur und Popkultur

Westrey Page ist die Kuratorin der Ausstellung. Die Amerikanerin, die seit Jahren in Düsseldorf lebt, hat 120 Exponate von mehr als 50 Leihgebern zusammengetragen. Skulpturen, Gemälde, Fotografien, Videos, Plattencover oder Filmplakate. Ein kunstvoll gestalteter Holzsarg, fränkische Trauertrachten, Aufnahmen von Gothic- und Black-Metal-Fans oder kunstvolle Stillleben von Henkersmahlzeiten von zum Tode verurteilten Gefangenen aus den USA. Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen klassischer Kunst und Popkultur.

Großer Kraftakt für Museumsmacher

Die Ausstellung darf durchaus billig, trashig oder trivial sein, schreibt Westrey Page in ihrem Grußwort. Die Kuratorin musste krankheitsbedingt die Eröffnung absagen. Für das Museum Georg Schäfer ist „Tod und Teufel“ ein enormer Kraftakt. Die Räume wurden völlig umgestaltet und mit neuer Technik ausgestattet. Im Innenhof des benachbarten Rathauses war sogar eine Geisterbahn angedacht, dieser Plan wurde aber verworfen.

Museumsleiter Wolf Eiermann hat einen Ausstellungsprolog über den Einfluss von Tod und Schrecken auf die ältere Kunst- und Kulturgeschichte beigetragen. „Ich habe den Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalastes zufällig im Zug getroffen und wir haben schon vor drei Jahren über dieses Projekt in Düsseldorf gesprochen“, erzählt Eiermann. „Weil im Museum Georg Schäfer ein Saal für schwarze Romantik besteht, habe ich ihm angeboten, einen kleinen Beitrag für den Ausstellungskatalog zu schreiben. Daraus ist ein historischer Abriss über die 400 Jahre Vorgeschichte geworden.“

Museum will auch jüngeres Publikum anlocken

Der Hauptteil der Ausstellung zeigt Exponate aus den vergangenen zwei Jahrzehnten. In dieser Zeit hat vor allem die Gothic- und Metal-Szene die Ästhetik des Horrors nachhaltig geprägt. Damit hofft der Museumsleiter vor allem neues, jüngeres Publikum in sein Haus zu locken. Es gibt zwar keine Altersbeschränkung, aber eine Empfehlung ab zwölf Jahren. Den Jüngeren dürften Models wie Zombie Boy, speziell designte Nike Air Max, die als sündhaft teure „Satan Shoes“ bekannt wurden oder Bands wie Slipknot ein Begriff sein.

 

Dir gefällt vielleicht

„Gut genug“: Dank TikTok-Hype auf Platz 1 der Charts

„Pinocchio“ ist kostenlos: Was als Politiker-Beleidigung galt

Warum Trump und Putin als „Katechon“ bezeichnet werden

Große Nürnberger Musiknacht

Bad Bunny in Deutschland: Was macht seinen Hype aus?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel „Rettet die Bienen“: Wo die Kommunen heute stehen
Nächster Artikel „Miss Merkel“ – deutsche Krimiserie sorgt in Italien für Furore
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

„Gut genug“: Dank TikTok-Hype auf Platz 1 der Charts
Kultur 20. Juni 2026
„Tooooooor“: Warum jubelt der Nachbar beim WM-Schauen früher?
Netzwelt 20. Juni 2026
Neue Studie: Wie gut prognostiziert die KI Fußball-Ergebnisse?
Wissen 19. Juni 2026
Diskussion um internen Entwurf zum Arbeitszeitgesetz
Wirtschaft 19. Juni 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?