WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Spritpreise sinken minimal – Forderung nach mehr
    9. April 2026
    Über den Dächern: Was verdient ein Zimmerer? Lohnt sich das?
    9. April 2026
    Pendlerpauschale und Stromsteuer: Merz offen für Entlastungen
    9. April 2026
    Ehegattensplitting abschaffen: So will Klingbeil es ersetzen
    9. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Apple Maps: Wer hat den Ballermann in „Betrunkene“ umbenannt?
    7. April 2026
    Firma entwickelt virtuelle Reise in die Traumwelten Ludwigs II.
    3. April 2026
    Warum Papier-Landkarten in Russland ein Comeback feiern
    2. April 2026
    Iran droht US-Techfirmen – und trifft wunden Punkt
    1. April 2026
    Deepfake-Gesetze: Was andere Länder anders machen
    1. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Abnehmspritzen: Kein Lifestyle-Produkt sondern Medikament
    9. April 2026
    Obstbäume schneiden: Grundlagen für Hobbygärtner
    9. April 2026
    Zecken in Deutschland: Neue Arten, neue Erreger, neue Risiken
    9. April 2026
    Kaffee als Wachmacher: Verändert sich die Wirkung im Alter?
    9. April 2026
    Artemis-2-Mission: Wieso geht es überhaupt wieder zum Mond?
    9. April 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Der deutsche Italiener“: Nachruf auf Schauspieler Mario Adorf
    9. April 2026
    Schauspieler Mario Adorf mit 95 Jahren gestorben
    9. April 2026
    Nach großem Abschied: Das sind die Neuen beim Münchner Tatort
    8. April 2026
    „Wir in Bayern“ trauert um Andreas Modery
    7. April 2026
    „So bauen Biber Dämme“: Gehen Putins Beamte auf Abstand?
    7. April 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Wildbergers Deutschland-App: Schluss mit Behördengängen?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Wildbergers Deutschland-App: Schluss mit Behördengängen?
Wirtschaft

Wildbergers Deutschland-App: Schluss mit Behördengängen?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 9. April 2026 08:51
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Deutschland und Digitalisierung – das passt noch immer nicht so wirklich zusammen. Besonders auffällig ist das in der öffentlichen Verwaltung. Im innereuropäischen Vergleich belegt Deutschland hier gerade mal Platz 21 von 27, wie eine Bitkom-Studie (externer Link) belegt. Hier will Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) nun ansetzen, mit einer neuen Plattform.

Inhaltsübersicht
SAP stellt die KI, Telekom die CloudUnternehmensgründung via HandyBehörden sollen seit gut acht Jahren digital werdenWürde die Deutschland-App helfen?App-Erfahrungen in BayernBayern- und Deutschland-App keine Konkurrenten

SAP stellt die KI, Telekom die Cloud

Man wolle das Leben der Bürgerinnen und Bürger einfacher machen und die Verwaltung effizienter, schneller und serviceorientierter gestalten, heißt es aus dem Ministerium. Eine künstliche Intelligenz (KI) soll die Menschen besser durch das Behörden-Dickicht lotsen. Diesen Teil würde der SAP-Konzern zuliefern. Zweiter Partner ist die Deutsche Telekom. Die Tochter T-Systems soll sich um Cloud-Infrastruktur und die Speicherung der Daten kümmern. Berichten zufolge soll auch die Schwarz-Gruppe mit ihrer Digitalsparte beteiligt sein – sie liefert demnach einen Messenger.

Unternehmensgründung via Handy

Teil der Plattform ist eine App, sie wird womöglich schlicht Deutschland-App heißen. Und die soll in bestimmten Situationen helfen, etwa bei Wohnsitzanmeldungen, bei Anträgen für Grundsicherung im Alter und bei der Gründung von Unternehmen. Im Prinzip könnten damit Behördengänge wegfallen, alles ließe sich mit dem Smartphone oder dem Tablet erledigen – so der Gedanke. Die Idee ist dabei alles andere als neu.

Behörden sollen seit gut acht Jahren digital werden

Dass sich die Digitalisierung nicht so ohne Weiteres verordnen lässt, zeigt das Onlinezugangsgesetz aus dem Jahr 2017 (externer Link). Darin hatte der Bund alle Behörden eigentlich dazu verpflichtet, Verwaltungsleistungen digital anzubieten. Die Frist: 2022 – das war vor gut vier Jahren. Doch es klemmt noch immer ganz gehörig bei der Digitalisierung der Verwaltung, wie der Bundesrechnungshof jüngst bemängelt hat (externer Link).

Würde die Deutschland-App helfen?

Digitalminister Wildberger möchte der Digitalisierung nun mit der neuen Plattform einen Push geben. Doch KI und App sind lediglich Hilfs-Tools. Sie funktionieren nur so gut wie die Strukturen, auf die sie zugreifen. Und die Strukturen sind nach wie vor eben oft das Problem.

Christian Wölbert, Experte beim c’t Magazin, verweist auf zu komplizierte Antragsformulare – unabhängig davon, ob auf Papier oder im Internet. Außerdem würden die vielen benötigten Nachweise das Ämter-Prozedere bremsen. Besonders hinderlich ist es, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Dokumente immer wieder vorlegen müssen.

Deshalb wurde vor fünf Jahren das Once-Only-Prinzip definiert (externer Link), damit die Ämter sich austauschen. Mit der Umsetzung ist man aber noch immer beschäftigt, wie eine interne Präsentation des Digitalministeriums (externer Link) zeigt.

App-Erfahrungen in Bayern

In Bayern gibt es einen Vorläufer der Deutschland-App. Anfang 2021 wurde die Einführung stolz verkündet (externer Link). „Mit dem Start der BayernApp machen wir einen Riesensprung vorwärts bei der digitalen Transformation der Verwaltung in Bayern“, hieß es damals.

Der Erfolg hält sich indes in Grenzen. Dreieinhalb Jahre nach Start ergab eine User-Statistik gerade mal gut 200.000 Downloads. Das sind rund zwei Prozent der bayerischen Bevölkerung und wie viele davon die App wirklich nutzen, ist ungewiss. Die Bewertungen im Google-Play Store sind mit 2,9 Sternen ebenfalls nicht berauschend.

Bayern- und Deutschland-App keine Konkurrenten

Der bescheidene Erfolg könnte daran liegen, dass die App vor allem Informationsportal ist und den Gang zu Behörden noch kaum ersetzt. Ein Problem: Die Gemeinden sind für vieles zuständig, also für Personalausweis, Führerschein oder Bauförderung. Viele Kommunen sind mit der Digitalisierung aber noch immer überfordert.

Diese Erfahrung könnte Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) mit seinem Berliner Kollegen Wildberger teilen. Denn man will zusammenarbeiten, wie Mehring auf Anfrage mitteilt. Die geplante Deutschland-App solle kein Konkurrenzprodukt werden, heißt es in München. Vielmehr solle das Smartphone zum Rathaus in der Hosentasche werden.

 

Dir gefällt vielleicht

Spritpreise sinken minimal – Forderung nach mehr

Über den Dächern: Was verdient ein Zimmerer? Lohnt sich das?

Pendlerpauschale und Stromsteuer: Merz offen für Entlastungen

Ehegattensplitting abschaffen: So will Klingbeil es ersetzen

Spritpreise: So viel kosten Diesel und Benzin im Ausland

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Ehegattensplitting abschaffen: So will Klingbeil es ersetzen
Nächster Artikel Pendlerpauschale und Stromsteuer: Merz offen für Entlastungen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Spritpreise sinken minimal – Forderung nach mehr
Wirtschaft 9. April 2026
Abnehmspritzen: Kein Lifestyle-Produkt sondern Medikament
Wissen 9. April 2026
„Der deutsche Italiener“: Nachruf auf Schauspieler Mario Adorf
Kultur 9. April 2026
Schauspieler Mario Adorf mit 95 Jahren gestorben
Kultur 9. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?