WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Tupperware ist insolvent: Was bedeutet das für die Kunden?
    18. September 2024
    Schaeffler: Arbeitsplätze durch Fusion mit Vitesco in Gefahr?
    12. Juni 2024
    DAX, Gold, Bitcoin: Alles auf Rekordhoch – Wie kann das sein?
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Reformen bei den gesetzlichen Kassen: Jetzt privat versichern?
    28. April 2026
    Ex-Finanzminister Lindner wird Chef von Autohandelskette
    28. April 2026
    Bericht: Gläubiger sollen BayWa-Milliardenschuld erlassen
    28. April 2026
    Kauflaune auf Tiefstand: Warum die Deutschen weniger ausgeben
    28. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Politiker vor sich selbst schützen – Wire besser als Signal?
    28. April 2026
    KI-Star Timmy – Was ein Wal mit Internet-Müll zu tun hat
    24. April 2026
    Meta will etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen
    24. April 2026
    Klöckner gehackt – Signal-Accounts im Ziel russischer Angreifer
    23. April 2026
    Razzia bei Telekom und Baustellen-Chaos bei Glasfaserausbau
    23. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Bildungschancen – So entscheidend ist das Elternhaus
    28. April 2026
    Venedig versinkt: Muss die Lagunenstadt umziehen?
    28. April 2026
    Nanopartikel im Blut: Neue effektive Waffe gegen Krebs?
    28. April 2026
    Personalmangel in Kitas: Wie Zugewanderte helfen
    27. April 2026
    Reformer Pilates: Lohnt sich der teure Trendsport?
    26. April 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Nach Renovierung: Valentin-Karlstadt-Musäum will im Juli öffnen
    28. April 2026
    Sandra Hüller brilliert in historischem Drama „Rose“
    28. April 2026
    Kultur auf Rädern: „Klappstuhl-KulTour“ prämiert von Bayern 2
    28. April 2026
    40 Jahre nach der Katastrophe: Das Atomunglück in Tschernobyl
    26. April 2026
    Gegen den Zeitgeist: Der Illustrator Michael Mathias Prechtl
    26. April 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Münchner Theaterfestival: „Radikal jung“ ist radikal politisch
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Münchner Theaterfestival: „Radikal jung“ ist radikal politisch
Kultur

Münchner Theaterfestival: „Radikal jung“ ist radikal politisch

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 28. April 2026 18:47
Von Uta Schröder
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

„Sehr politisch“ sei das Festival diesmal, das fällt auch Christian Stückl auf. Als Intendant des Münchner Volkstheaters ist er auch in diesem Jahr der Gastgeber von „Radikal jung“, zum 20. Mal jetzt. Stückl muss es also wissen.

Inhaltsübersicht
Das Politische zieht sich durchDas Festival als ChanceSucher sucht das AbenteuerStückl will an „Radikal jung“ festhalten

Das Politische zieht sich durch

Und er hat Recht. Das Politische zieht sich durch bei dieser Ausgabe, und das von A bis Z. Von der „Antigone“, die am vergangenen Freitag den Auftakt machte, einer Parabel über politischen Widerstand in repressiven Zeiten, bis zum „Zauberer von Öz“, der am kommenden Sonntag den Schlusspunkt setzt; eine Fußballtragödie, die am Beispiel von Ex-Nationalspieler Mesut Özil die Fliehkräfte der deutschen Gesellschaft zwischen Integrationsbestreben und Ausgrenzung untersucht.

Auch der hauseigene Beitrag des Volkstheaters passt ins Muster. Am Freitag und Samstag stehen „Die Nashörner“ auf dem Spielplan. Anna Marboe hat Ionescos Klassiker des absurden Theaters über den populistischen Herdentrieb mit viel Sinn für Aberwitz, aber auch den Aktualitätsbezug inszeniert. „Radikal jung“ 2026 ist also unübersehbar: radikal politisch.

Das Festival als Chance

Intendiert habe man das nicht, sagt Isabell Redfern auf Nachfrage, eine von fünf Jurorinnen und Juroren, die die Gastspiele ausgewählt haben. Und doch stellt sich am Ende so eines Auswahlprozesses ein Gesamtbild ein, an dem das verbindende Erkenntnisinteresse einer jungen Generation von Theatermachenden ablesbar wird.

Redfern war übrigens früher selbst bei „Radikal jung“ zu Gast. Für ihre Regiekarriere, sagt sie, war die Einladung ein Türöffner. Damals kam sie mit einer freien Produktion nach München. Nach dem Festival sei ihre Inszenierung dann von einem festen Haus übernommen worden. „Wir haben statt vier Mal dann 36 Mal gespielt. Insofern ist so ein Festival schon eine riesige Chance.“

Sucher sucht das Abenteuer

Für C. Bernd Sucher indes ist das Festival vor allem ein Abenteuer. Der Theaterkritiker hat „Radikal jung“ einst mit aus der Taufe gehoben. „Bei diesem Festival lässt man sich viel gefallen“, sagt er. Nicht immer sei er mit allem zufrieden, was er da sehe. Manchmal passe das Bühnenbild nicht oder die Besetzung. Darauf komme es aber auch gar nicht an. Nicht nach „Höchstleistungen suche er, sondern „nach dem Verrücktesten und dem Ausgefallensten“.

Sucher scheidet nun nach der Jubiläums-Ausgabe auf eigenen Wunsch aus der Jury aus. Aber „Radikal jung“ – längst eine feste Größe im Theaterfestivalkalender – soll natürlich weiterlaufen. Sicher ist die Zukunft allerdings keineswegs. Der Spardruck in München ist angesichts der klammen Kasse der Stadt enorm hoch. Das Volkstheater musste auch im aktuellen Haushalt wieder empfindliche Etat-Kürzungen hinnehmen. Ob es sich da das Festival weiter wird leisten können?

Stückl will an „Radikal jung“ festhalten

Für Christian Stückl gibt es darauf nur eine Antwort: „Radikal jung“ einzustampfen sei keine Option, sagt er. Eher würde er die ein oder andere Position im regulären Spielplan streichen. Das Festival ist wichtig, allein schon, weil dessen Jury fürs Volkstheater eine Art Scouting-Abteilung ist, die immer wieder spannende Regiekräfte fürs Haus entdeckt.

Was der Stadt insgesamt verloren ginge, bringt der scheidende Juror C. Bernd Sucher auf den Punkt: „Sie verbaut sich Jugend und Zukunft.“

 

Dir gefällt vielleicht

Nach Renovierung: Valentin-Karlstadt-Musäum will im Juli öffnen

Sandra Hüller brilliert in historischem Drama „Rose“

Kultur auf Rädern: „Klappstuhl-KulTour“ prämiert von Bayern 2

40 Jahre nach der Katastrophe: Das Atomunglück in Tschernobyl

Gegen den Zeitgeist: Der Illustrator Michael Mathias Prechtl

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Politiker vor sich selbst schützen – Wire besser als Signal?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Politiker vor sich selbst schützen – Wire besser als Signal?
Netzwelt 28. April 2026
Bildungschancen – So entscheidend ist das Elternhaus
Wissen 28. April 2026
Venedig versinkt: Muss die Lagunenstadt umziehen?
Wissen 28. April 2026
Nanopartikel im Blut: Neue effektive Waffe gegen Krebs?
Wissen 28. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?