Und das Netz in Bayern wächst weiter. So hat der Freistaat zum Jahreswechsel gerade eine neue Förderrichtlinie für Ladeinfrastruktur gestartet, die bis 2029 gelten soll. Zu Beginn geht es laut dem bayerischen Wirtschaftsministerium in erster Linie um die Unterstützung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Förderfähig sind unter anderem die Ladehardware selbst, Netzanschlüsse, Lastmanagement, Installation sowie ergänzende Maßnahmen rund um den Ladepunkt.
Große regionale Unterschiede
Zur Realität gehört aber auch, dass die Ladesäulen unterschiedlich stark genutzt werden. So sieht man anhand des aktuellen Quartalsberichts von „Bayern Innovativ“, dass beispielsweise in Niederbayern die Ladevorgänge pro Ladepunkt „sehr gering ausfallen“. Es könne geschlussfolgert werden, dass in diesem Regierungsbezirk, bezogen auf die Ladeinfrastruktur, noch zu wenige Elektroautos unterwegs seien.
In Oberfranken gibt es offensichtlich noch zahlreiche weiße Flecken im öffentlichen Netz. „Bayern Innovativ“ zufolge müssen sich dort umgerechnet 320 Pkw einen Ladepunkt teilen. Allerdings gebe es dort auch noch verhältnismäßig wenige Elektroautos, wie es in dem Bericht heißt. In Oberbayern ist dagegen nicht nur das Ladenetz schon recht gut ausgebaut, sondern es wird auch stark genutzt.

