WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Hellweg- und BayWa-Baumärkte: Elf Filialen in Bayern gerettet
    28. August 2026
    So machen Sie Haus und Wohnung hitzefest
    28. August 2026
    Mit ETFs sparen: Der MSCI World ist nicht mehr die erste Wahl
    28. August 2026
    Staatsanleihen sind zurück! Rendite oder Risiko?
    27. August 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    GTA 6: Lang ersehnter Trailer sprengt das Netz
    28. August 2026
    Kinder und Tiere im Auto vergessen – helfen Warnsysteme?
    28. August 2026
    Bill Gates warnt: Die Welt ist nicht auf KI vorbereitet
    27. August 2026
    Wird KI uns irgendwann alle umbringen?
    25. August 2026
    Gamescom: Brandneue Computerspiele im Publikums-Check
    25. August 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Mondfinsternis über Bayern: Kein „Blutmond“ und doch spektakulär
    27. August 2026
    Was El Niño für Herbst und Winter in Deutschland bedeutet
    27. August 2026
    Lassen sich Waldbrände mit weniger Wasser löschen?
    26. August 2026
    West-Nil-Virus breitet sich in Europa weiter aus
    26. August 2026
    Roboter schlagen Usain Bolt – aber scheitern am Wäschefalten
    26. August 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Wie das Dorf Neukirchen mit Kunst die Gemeinschaft stärken will
    30. August 2026
    „Zu brutal“ – Soll man Kindern noch Märchen vorlesen?
    30. August 2026
    Abschied von Tim Curry: „Rocky Horror Picture Show“ in München
    29. August 2026
    „Staatsschutz“: Dieser Film hat Eier. Die Protagonistin sowieso
    28. August 2026
    „67“ ist raus: Die Top 3 zum Jugendwort des Jahres stehen fest
    28. August 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Drohnenabwehr an Flughäfen: Neue Strategie soll kommen
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Drohnenabwehr an Flughäfen: Neue Strategie soll kommen
Wirtschaft

Drohnenabwehr an Flughäfen: Neue Strategie soll kommen

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 12. Juni 2026 14:49
Von Christin Freitag
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Die Vorfälle mit Drohnen an Flughäfen haben laut der Deutschen Flugsicherung massiv zugenommen. Allein der Münchener Airport musste seit dem vergangenen Herbst mehrmals seinen Betrieb zeitweise einstellen. Erst Ende Mai gab es wieder einen Vorfall, bei dem dutzende von Flügen zu anderen Airports umgeleitet werden mussten.

Inhaltsübersicht
Mobilfunkdaten als Basis für die DrohnenabwehrZuverlässige Erkennung statt ZufallsprinzipKeine schnellen AllzwecklösungenAbwehr ist nicht gleich Abwehr

Auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin wurde nun ein sogenannter „Aktionsplan Drohnen Deutschland“ präsentiert. So ist das Konzept überschrieben, mit dem die Deutsche Flugsicherung DFS bundesweit Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vor Spionage oder Sabotageakten durch Drohnen schützen will.

Dazu sollen Flughäfen gehören, aber auch Kraftwerke, große Umspannanlagen oder Bundeswehr-Liegenschaften. In einem zweiten Schritt könnten so auch wichtige Industrieanlagen gesichert werden.

Mobilfunkdaten als Basis für die Drohnenabwehr

Nach Informationen des BR will die DFS dabei gemeinsam mit der Deutschen Telekom und dem bayerischen Rüstungsunternehmen Hensoldt eine entsprechende Technologie-Plattform aufbauen. So wollen die Partner Mobilfunkmasten und Sensorsysteme – etwa an Flughäfen – digital vernetzen. Mittels Künstlicher Intelligenz können sie dann Daten auswerten und ein sogenanntes Luftlagebild erstellen.

Damit hätte man erstmals eine flächendeckende Echtzeit-Datenbasis, um potentiell gefährliche Drohnen zuverlässig zu erkennen und die unbemannten Flugobjekte im Notfall auch gezielt unschädlich machen zu können, heißt es aus Sicherheitskreisen.

Zuverlässige Erkennung statt Zufallsprinzip

Bisher sind auch Bayerns Flughäfen zumeist auf Zufalls-Sichtungen und die gute Sehschärfe von Piloten angewiesen. So melden Cockpit-Besatzungen dem Tower, wenn sie glauben, ein verdächtiges Flugobjekt mit bloßem Auge erkannt zu haben.

Zwar hatten Bundes- und Landespolitiker nach einer Welle solcher Drohnensichtungen im vergangenen Herbst schnelle Maßnahmen angekündigt. Doch bis heute verfügen die Flughäfen in München, Memmingen und Nürnberg nicht über einen dauerhaft installierten, umfassenden Drohnenschutz.

Keine schnellen Allzwecklösungen

In der Luft- und Raumfahrtbranche heißt es, die Technologien für einen solchen Schutz gebe es längst auf dem Markt. Zudem habe der Bund Anfang des Jahres mit einer Novelle des Luftsicherheitsgesetzes für mehr Rechtssicherheit gesorgt. Auch auf der ILA präsentieren dutzende von Unternehmen entsprechende Lösungen, von Radarsystemen bis hin zu Störsendern und Abfangdrohnen oder -raketen.

Allerdings ist das Thema komplexer als es auf den ersten Blick aussieht. So müsse man je nach Fall genau analysieren, welche Systeme man für welches zu schützende Objekt brauche und auch verwenden dürfe, erklärt Hensoldt-Manager Christian Jäger dem BR.

Abwehr ist nicht gleich Abwehr

So komme es darauf an, die jeweilige Lage und auch das Umland einer schützenswerten Einrichtung zu beachten. Es mache einen großen Unterschied, ob eine abgewehrte Drohne auf ein Feld stürzt, oder ob Trümmer auf den Pausenhof einer Schule oder eine viel befahrene Straße fallen könnten, so der Experte.

Grundsätzlich sei eine systematische Drohnenabwehr auch eine Preisfrage. Jäger rechnet bei Sensoren, Auswertungs- und Steuerungstechnik sowie Abfangtechnologie für einen Flughafen mit Anschaffungskosten im zweistelligen Millionenbereich. Dazu kommen dann laufende Kosten, etwa für Technik-Updates sowie die Gehälter und Schulungsaufwendungen für das Sicherheitspersonal.

 

Dir gefällt vielleicht

Hellweg- und BayWa-Baumärkte: Elf Filialen in Bayern gerettet

So machen Sie Haus und Wohnung hitzefest

Mit ETFs sparen: Der MSCI World ist nicht mehr die erste Wahl

Staatsanleihen sind zurück! Rendite oder Risiko?

Konsumforscher: Stimmung hellt sich auf, Kaufunlust bleibt

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Britischer Künstler David Hockney ist tot
Nächster Artikel ChatGPT steht vor dem größten Umbau seiner Geschichte
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Wie das Dorf Neukirchen mit Kunst die Gemeinschaft stärken will
Kultur 30. August 2026
„Zu brutal“ – Soll man Kindern noch Märchen vorlesen?
Kultur 30. August 2026
Abschied von Tim Curry: „Rocky Horror Picture Show“ in München
Kultur 29. August 2026
Hellweg- und BayWa-Baumärkte: Elf Filialen in Bayern gerettet
Wirtschaft 28. August 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?