WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Tupperware ist insolvent: Was bedeutet das für die Kunden?
    18. September 2024
    Schaeffler: Arbeitsplätze durch Fusion mit Vitesco in Gefahr?
    12. Juni 2024
    DAX, Gold, Bitcoin: Alles auf Rekordhoch – Wie kann das sein?
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Drohnenabwehr an Flughäfen: Neue Strategie soll kommen
    12. Juni 2026
    EZB erhöht Leitzins erstmals seit fast drei Jahren
    12. Juni 2026
    Vorsicht bei Trikot-Käufen: Fakeshops nehmen zur WM Fans aus
    11. Juni 2026
    Ein Zeuge, zwei Skandale – Wirecard und „Operation Chargeback“
    12. Juni 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    ChatGPT steht vor dem größten Umbau seiner Geschichte
    12. Juni 2026
    WhatsApp-Kettenbrief: Was ist dran an der KI-Warnung?
    11. Juni 2026
    KI-Experten warnen: Europa könnte bis 2031 irrelevant werden
    11. Juni 2026
    Die Meta-KI liest nicht mit – WhatsApp sammelt trotzdem Daten
    10. Juni 2026
    „Claude Mythos“: Anthropic veröffentlicht umstrittenes KI-Modell
    10. Juni 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Neue Studie überrascht: Hummeln sind intelligenter als gedacht
    12. Juni 2026
    Brustkrebs-Therapie: Weniger Nebenwirkungen, mehr Erfolge
    11. Juni 2026
    EU-Behörde: Chemikalie TFA kann Fruchtbarkeit beeinträchtigen
    10. Juni 2026
    PMOS: Jede achte Frau betroffen – doch kaum Ärzte können helfen
    10. Juni 2026
    Erderwärmung: Warum viele Fischarten leiden und einige gewinnen
    9. Juni 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Britischer Künstler David Hockney ist tot
    12. Juni 2026
    Mit Frontfrau und Klassikern: Linkin Park in der Allianz Arena
    12. Juni 2026
    Mit Frontfrau und Klassikern: Linkin Park in der Allianz Arena
    12. Juni 2026
    „Lage unter Kontrolle“: Spott für Putins Propaganda-Sprache
    12. Juni 2026
    „Truly Naked“: Vom Unterschied zwischen Porno und Sexualität
    11. Juni 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Hightech bei der WM: Lässt sich Abseits präzise bestimmen?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Hightech bei der WM: Lässt sich Abseits präzise bestimmen?
Wissen

Hightech bei der WM: Lässt sich Abseits präzise bestimmen?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 12. Juni 2026 17:47
Von Michael Farber
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

War es tatsächlich ein Tor? Oder haben alle zu früh gejubelt, weil der Spieler vorher in einer Abseitsstellung war? Manchmal geht es bei dieser Frage um wenige Zentimeter. Stehen Schieds- und Linienrichter im entscheidenden Moment allerdings ungünstig, dann liegen sie möglicherweise falsch mit ihrer Einschätzung. Die FIFA setzt deshalb auf technische Unterstützung für die Unparteiischen – und die ist diesmal noch ausgefeilter als bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

Inhaltsübersicht
Optisches Tracking im StadionWarum die Spieler gescannt wurdenDas Sensormodul im WM-Ball „Trionda“Wenn sich der Computer beim Schiri meldetWas zwischen den Bildern passiertNicht perfekt, aber besser als das Auge

Optisches Tracking im Stadion

In jedem der 16 WM-Stadien (externer Link) sind 16 Kameras installiert. Sie erfassen die Spieler und den Ball. Ein Computer errechnet aus der Bildinformation unter anderem die Positionen der einzelnen Spieler und ihre Körperhaltung. Das Ergebnis ist ein virtuelles, dreidimensionales Abbild der Situation auf dem Rasen, und zwar für das gesamte Spiel. In dieser 3D-Darstellung kann sich der Video-Assistent bzw. „Video-Schiedsrichter“ frei bewegen und die Situation beurteilen, indem er zum Beispiel kalibrierte Linien anlegt.

Warum die Spieler gescannt wurden

Neu ist in diesem Jahr, dass die FIFA von den über tausend Spielern, die bei der WM antreten, Körperscans angefertigt hat (externer Link). Die virtuellen Spieler erhalten auf diese Weise einen realistischeren Körperbau. So lässt sich unter anderem besser klären, ob ein Spieler, der in einer Abseitsstellung war, eventuell die Sicht des Torwarts behindert hat. Schließlich ist es ein Unterschied, ob der Keeper nur ein „schmales Hemd“ vor sich hatte oder einen Spieler mit einem „breiten Kreuz“.

Das Sensormodul im WM-Ball „Trionda“

Wie schon bei der Fußball-Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Katar spielt auch bei dieser WM Hightech im Ball eine entscheidende Rolle. Auch sie liefert Daten, um die Unparteiischen zu unterstützen, erklärt Hannes Schaefke, Director Sports Concepts Football bei adidas. In der Hülle des WM-Balls „Trionda“ steckt ein kleines Sensormodul. „Technisch gesprochen besteht der Sensor aus einem Accelerometer und einem Gyroskop“, sagt Schaefke. „Das heißt, er kann Beschleunigungen messen und die Orientierung des Balls.“ 500-mal pro Sekunde erfasst das Modul diese Daten und sendet sie an spezielle Empfangsstationen, die in den Stadien installiert sind. Damit lässt sich unter anderem genau bestimmen, wann der Abseits-entscheidende Pass gespielt wurde.

Wenn sich der Computer beim Schiri meldet

Die Daten aus dem optischen Tracking der Spieler und die Mess-Signale des Sensormoduls im Ball machen eine halbautomatische Abseitstechnologie möglich. Erkennt der Computer ein „Abseits“, meldet er das. Bei der WM 2022 ging diese Information nur an den Video-Assistenten. Doch in diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Steht ein Spieler mindestens zehn Zentimeter im Abseits, dann bekommen die Unparteiischen direkt vom System einen akustischen Hinweis auf ihre Headsets. Ist die Abseitsstellung nicht so eindeutig, läuft das Ganze, wie bisher, über den Video-Schiedsrichter.

Was zwischen den Bildern passiert

Bei so kleinen Abständen tritt allerdings ein Problem auf, sagt Martin Lames (externer Link), emeritierter Professor für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Technischen Universität München. Die Abseitstechnologie ist nämlich nicht beliebig genau: Es gibt Messfehler. Etwa dadurch, dass die Kameras im Stadion nur fünfzig Bilder pro Sekunde aufnehmen. In der fünfzigstel Sekunde zwischen zwei Bildern können sich die Spieler aber ein ganzes Stück bewegt haben. Wenn der Moment der Ballabgabe zwischen zwei Bildern lag, dann war der Spieler in diesem Augenblick vielleicht doch nicht vor seinem Gegner.

Nicht perfekt, aber besser als das Auge

Daniel Memmert (externer Link), Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln, kann diese Bedenken gegenüber dem FIFA-System ein Stück weit nachvollziehen. Doch sie sind für ihn kein Grund, auf die technische Unterstützung für Schieds- und Linienrichter zu verzichten: „Dieser Fehler ist deutlich geringer, als wir das mit dem Auge hinbekommen. Das heißt, die Technologie reduziert Fehler erheblich, kann sie aber natürlich nicht vollständig ausschließen.“ Vielleicht ist das aber auch ein Trost für die Fans: Es könnte also auch bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft wieder Entscheidungen geben, die für Aufregung sorgen und an die man sich noch in vielen Jahren erinnern wird.

 

Dir gefällt vielleicht

Neue Studie überrascht: Hummeln sind intelligenter als gedacht

Brustkrebs-Therapie: Weniger Nebenwirkungen, mehr Erfolge

EU-Behörde: Chemikalie TFA kann Fruchtbarkeit beeinträchtigen

PMOS: Jede achte Frau betroffen – doch kaum Ärzte können helfen

Erderwärmung: Warum viele Fischarten leiden und einige gewinnen

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
Vorheriger Artikel Neue Studie überrascht: Hummeln sind intelligenter als gedacht
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Neue Studie überrascht: Hummeln sind intelligenter als gedacht
Wissen 12. Juni 2026
ChatGPT steht vor dem größten Umbau seiner Geschichte
Netzwelt 12. Juni 2026
Drohnenabwehr an Flughäfen: Neue Strategie soll kommen
Wirtschaft 12. Juni 2026
Britischer Künstler David Hockney ist tot
Kultur 12. Juni 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?