WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    CSU fordert Reform: Welchen Herstellern die E-Auto-Prämie nutzt
    15. August 2026
    Fehler wegen Hitzestress: Was bei der Arbeit gilt
    14. August 2026
    #Faktenfuchs: Virale Grafik zu deutscher Industrie voller Fehler
    14. August 2026
    „Schwangere können nicht warten“: GKV-Spargesetz in der Kritik
    14. August 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    So zieht man vom einen KI-Chatbot zum nächsten um
    14. August 2026
    Copilot: Warum tut sich Microsoft im KI-Rennen so schwer?
    13. August 2026
    Betrug auf TikTok: Wie KI-Videos Käufer um ihr Geld bringen
    13. August 2026
    Jugendschutz: US-Gericht verhängt Millionenstrafe gegen Meta
    7. August 2026
    Wenn das Auto ungefragt Kino-Filme vorschlägt
    7. August 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    OpenAI streicht Limits für ChatGPT-Gratisnutzer
    14. August 2026
    Weniger Allergien bei Bauernhof-Kindern: Forscher finden Ursache
    14. August 2026
    Schleim nach Maß: Der geniale Baukasten der Schnecken
    14. August 2026
    Hitze und Schweiß: Wie oft Duschen ist gesund?
    14. August 2026
    Meta, Fielmann und Co. wegen Smart Glasses angezeigt
    14. August 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Österreich schickt Historiendrama „Rose“ ins Oscar-Rennen
    15. August 2026
    Rahel Straus: Jüdische Ärztin, die ihrer Zeit voraus war
    15. August 2026
    Renoir, Cézanne und Matisse – gestohlene Gemälde wieder da
    14. August 2026
    Mariä Himmelfahrt: Was gehört in den Kräuterbuschen – und warum?
    14. August 2026
    5.000 km zur Urlaubsvertretung: Pfarrer aus Uganda hilft aus
    14. August 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Serie „The Shards“: Schaurig schöner Albtraum
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Serie „The Shards“: Schaurig schöner Albtraum
Kultur

Serie „The Shards“: Schaurig schöner Albtraum

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 15. August 2026 16:48
Von Uta Schröder
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Die Eröffnungssequenz ist großartig. Eine aufreizende, fast schon exaltierte Einladung an den Zuschauer, begleitet vom psychedelischen Sound der New-Wave-Band „The Cars“. Eine Kamera, die etwas ziellos über die frühsommerlich strahlenden Hollywood Hills streift, bis sie das im Sonnenlicht blitzende schwarze Mercedes-Cabrio entdeckt, das sich durch die Straßen schlängelt – in ihm der 17-jährige Bret (Igby Rigney), dieser fantastisch gutaussehende Erzähler, der nach Westwood ins Kino will, um sich dort Kubricks‘ „The Shining“ anzusehen.

Inhaltsübersicht
Die wilden 80er: Überall Partys, Sex und DrogenNeue „American Horror Story“ von Ryan MurphySo langweilig. Und so unterhaltsam!

Natürlich ein Omen. Handelt „The Shining“ doch von einem abgelegenen Hotel im Schnee, wo ein Autor durchdrehen und versuchen wird, seine Familie umzubringen. Und auch in „The Shards“ haben wir es mit einem Erzähler zu tun, bei dem chronisch unklar bleibt, was er nun eigentlich ist: Zeuge oder Regisseur der blutigen Ereignisse, die ihn und die Seinen im Spätsommer des Jahres 1981 heimsuchen.

Die wilden 80er: Überall Partys, Sex und Drogen

US-Bestsellerautor Bret Easton Ellis hat mit „The Shards“ seine Jugend zum Stoff eines autofiktionalen Romans gemacht. 700 Seiten über den jungen Bret und seine Freunde in ihrem Abschlussjahr an einer Privatschule in LA. Alle reich und schön, überall Partys, Sex und Drogen und nur zwei Schatten, die das wohlstandsverwahrloste Leben in den Hills eintrüben: Brets Homosexualität, die Anfang der Achtziger zwar ausgelebt, aber nicht offen zur Schau gestellt werden darf. Und der besagte Serienmörder, der in der Nachbarschaft wildert und seine Teenager-Opfer vornehmlich mit Tierkadavern verziert.

Ein Serienmörder, den Bret in seinem neuen Mitschüler Robert (Homer Gere) erkannt haben will, der ihn, natürlich schön wie ein Hollywoodstar, anzieht und verunsichert zur gleichen Zeit. Weshalb für den Leser – beziehungsweise für den Zuschauer – nie so ganz klar ist, ob nicht vielleicht andere Motive hinter Brets Vendetta stecken als die Suche nach der Wahrheit.

Neue „American Horror Story“ von Ryan Murphy

Wer den Roman kennt, der ahnte, dass eine Verfilmung nicht leicht werden würde. Geplant war sie seit Jahren. Ein erster Versuch wurde wegen kreativer Differenzen wieder abgebrochen. Dann übernahm Ryan Murphy, in mehrerlei Hinsicht eine ideale Wahl: Genauso alt wie Ellis, mit einem Faible für queere Stoffe und, als Schöpfer der Serie „American Horror Story“, geübt in der Bebilderung amerikanischer Albträume.

Außerdem pflegt Murphy einen ganz eigenen visuellen Stil, der wunderbar zu Ellis‘ Vorlage passt. Er entwirft Szenen, die unheimlich akkurat eingerichtet sind, die in Kulisse und Farbigkeit die Achtziger fast zu idealtypisch einfangen. Und die trotzdem irgendwie abstrakt bleiben: zu leer, zu statisch, mehr Bühne als Umwelt. Wie aus dem Hochglanzkatalog wirkt das, überinszeniert. Und löst damit die gleiche Skepsis aus wie der Erzähler im Roman, der einmal folgendes sagt: „Musikvideos werden ganz sicher die große neue Kunstform, sie erschaffen ein Narrativ in unter fünf Minuten und entführen dich in den Verstand des Musikers, in manchen Fällen erfährst du erst dadurch, worum es im Song überhaupt geht.“

So langweilig. Und so unterhaltsam!

Und tatsächlich fühlt man sich auch in dieser Serie wie in einem überlangen Musikvideo gefangen, einem atmosphärischen Kaleidoskop betörend schöner Bilder, untermalt von einem popmusikalischen Best-of der 80er. Die Stimmung steht im Vordergrund, die Handlung spielt eher eine Nebenrolle. Crime ist diese Serie nur dem Namen nach, die ständig dräuende Gefahr mehr Metapher als Spannungstreiber. Und auch die Figuren bleiben erstaunlich flach, glatt, entwickeln sich kaum weiter.

Um es also einmal klar zu sagen: Diese Serie ist ausgesprochen langweilig. Was gar kein Problem ist. Denn: Zwar will man nicht wissen, wie es weitergeht – aber genauso wenig will man, dass es aufhört. „The Shards“ ist keine Unterhaltung, sondern eine Verführung. Und damit ein großartiger Zeitvertreib.

„The Shards“, zu sehen bei Disney+

 

Dir gefällt vielleicht

Österreich schickt Historiendrama „Rose“ ins Oscar-Rennen

Rahel Straus: Jüdische Ärztin, die ihrer Zeit voraus war

Renoir, Cézanne und Matisse – gestohlene Gemälde wieder da

Mariä Himmelfahrt: Was gehört in den Kräuterbuschen – und warum?

5.000 km zur Urlaubsvertretung: Pfarrer aus Uganda hilft aus

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Österreich schickt Historiendrama „Rose“ ins Oscar-Rennen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Österreich schickt Historiendrama „Rose“ ins Oscar-Rennen
Kultur 15. August 2026
CSU fordert Reform: Welchen Herstellern die E-Auto-Prämie nutzt
Wirtschaft 15. August 2026
Rahel Straus: Jüdische Ärztin, die ihrer Zeit voraus war
Kultur 15. August 2026
Renoir, Cézanne und Matisse – gestohlene Gemälde wieder da
Kultur 14. August 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?