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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Langeweile in den Ferien? Sozialministerin wirbt für Schülerjobs
Wirtschaft

Langeweile in den Ferien? Sozialministerin wirbt für Schülerjobs

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 31. Juli 2024 21:01
Von Christin Freitag
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2 min. Lesezeit
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Sechs Wochen lang Sommerferien: Für viele Schülerinnen und Schüler in Bayern heißt das Ausschlafen, Freunde treffen und die Nachmittage im Schwimmbad verbringen. Einige nutzen die Zeit fernab der Schulhäuser aber auch, um sich etwas dazuzuverdienen. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat dieses Engagement gelobt. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass trotz Ferienjobs die Erholung in den Sommerferien nicht zu kurz kommen dürfe.

Inhaltsübersicht
Ferienjobs bieten viele Vorteile für die spätere berufliche LaufbahnMinister mahnt: „Spielregeln“ beachten

Ferienjobs bieten viele Vorteile für die spätere berufliche Laufbahn

Die CSU-Politikerin betonte, wie wichtig es für Schülerinnen und Schüler sei, außerhalb der Schule schon erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Durch Ferienjobs würden Jugendliche den Arbeitsalltag kennenlernen, ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen erweitern und Kontakte knüpfen.

„Das ist für zukünftige Bewerbungen oder der Suche nach einem weiteren Praktikumsplatz von Vorteil“, so die Ministerin. An diesen Erfahrungen könnten sich die Schüler später beruflich orientieren.

Minister mahnt: „Spielregeln“ beachten

Doch die Erfahrungen und natürlich auch das selbst verdiente Geld dürfen laut Scharf nicht im Vordergrund stehen. Stattdessen sollten die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der jungen Leute oberste Priorität haben, erklärte sie. Die Rahmenbedingungen gebe das Jugendarbeitsschutzgesetz vor. So seien gefährdende Arbeiten wie etwa am Fließband oder im Akkord grundsätzlich verboten, mit wenigen Ausnahmen auch das Arbeiten an Wochenenden.

Für Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren würden zudem generell strengere Regelungen gelten. Sie dürften nur mit leichten und geeigneten Freizeitjobs wie Zeitungen austragen, Babysitten oder Nachhilfeunterricht höchstens zwei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr beschäftigt werden, dafür aber das ganze Jahr über. Die Regelungen gewährleisteten, dass Jugendliche ihre Ferienzeit für persönliche Weiterentwicklung, aber auch für ausreichende Erholung nutzten, erinnerte Scharf.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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