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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Blut, Narben, Mut“: Putin ließ Trump in Heldenpose porträtieren
Kultur

„Blut, Narben, Mut“: Putin ließ Trump in Heldenpose porträtieren

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 22. April 2025 18:50
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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„Es war mir wichtig, das Blut, die Narben und seinen Mut während des Attentats zu zeigen. Er ging nicht in die Knie und bekam keine Angst, sondern hob seinen Arm, um zu zeigen, dass er eins mit Amerika ist und ihm zurückgeben wird, was es verdient“, so der russische Künstler Nikas Safronow (69) gegenüber dem Nachrichtensender CNN (externer Link) zu seinem großformatigen Porträt von Donald Trump.

Inhaltsübersicht
„Ich beschloss, kein Geld zu verlangen“„Wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beziehungen“

Es zeigt den US-Präsidenten in Heldenpose vor einer sturmbewegten amerikanischen Flagge, wie er seine Faust reckt, im Gesicht von Blutspuren gezeichnet. Neben Trump ist die Freiheitsstatue mit lodernder Fackel zu erkennen. Das Bild hatte Putin dem US-Unterhändler Steve Witkoff im März bei dessen Moskau-Besuch überreicht. Bis jetzt war aber weder bekannt, wer der Künstler war, noch wie es aussieht. Witkoff verriet der Öffentlichkeit allerdings, das Bild habe bei Trump Gefallen gefunden.

„Ich beschloss, kein Geld zu verlangen“

Nun wird klar: der bekannte russische Staatskünstler und Putin-Fan Safronow ließ sich bei seinem Porträt von einem berühmten Pressefoto des US-Reporters Evan Vucci inspirieren. Der hatte 75 Sekunden nach dem Attentat auf Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung am 13. Juli letzten Jahres den Moment festgehalten, in dem der damalige Präsidentschaftskandidat umgeben von Sicherheitsleuten seine Faust reckte, um seinen Anhängern mentale Stärke (und Patriotismus) zu demonstrieren.

Safronows Selbstdarstellung auf seiner Homepage (externer Link), wo er „Premium-Gemälde für VIPs“ anbietet, ist nicht gerade bescheiden: „Im Laufe der Jahre gelang es nur einem russischen Künstler, weltweite Anerkennung zu erlangen. Sein Name ist Nikas Safronow.“ Er behauptet, er habe zunächst nur geahnt, wer der Auftraggeber des Porträts sei, weil er viele Kunden habe, die „nicht näher ins Detail“ gehen wollten.

„Wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beziehungen“

„Als ich mit dem Porträt begann, wurde mir klar, dass es unsere Länder einander näher bringen könnte, und ich beschloss, kein Geld dafür zu verlangen“, so Safronow. Später habe sich Putin persönlich bei ihm gemeldet und gesagt, das schmeichelhafte Trump-Porträt sei ein „wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beziehungen Russlands zu den Vereinigten Staaten“.

Militärblogger Oleg Sarjow (371.000 Fans) lobte Safronow mit den Worten (externer Link): „Man kann mit Sicherheit sagen, dass er ein gutes Gespür für die Situation hatte. Trump muss es einfach gefallen haben.“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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