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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Dimmer statt Kippschalter“: Muss Putin Angst und Wut fürchten?
Kultur

„Dimmer statt Kippschalter“: Muss Putin Angst und Wut fürchten?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 17. Oktober 2025 18:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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„Gebt mir ein Maschinengewehr, eine Axt oder einen Strick, und ich bin bereit, der erste Henker des Abschaums und seiner Komplizen in der neueren russischen Geschichte zu sein“, so der russische Rechtsextremist und „Politologe“ Igor Skurlatow (609.000 Fans). Seine Telegram-Wortmeldungen (externer Link) zeigen, wie sehr die sprachliche Verrohung von Putins Propagandisten im Umgang mit Regimegegnern bereits fortgeschritten ist.

Inhaltsübersicht
„Dimmer statt Kippschalter“„Potenzielle Energie einer Rebellion“„Politischer Schutz nicht mehr zuverlässig“

„Dimmer statt Kippschalter“

Der kremlnahe „Philosoph“ und Ultra-Nationalist Alexander Dugin bläst ständig ins selbe Horn (externer Link): „Unter Stalin herrschte ein Übermaß an Grauen. Uns fehlt es schmerzlich daran. Es sollte Abstufungen geben, wie bei einem Dimmer statt einem einfachen Kippschalter.“

Kein Wunder also, dass der in London lebende Exil-Politologe Wladimir Pastuchow das russische Regime als „neo-totalitär“ bezeichnet (externer Link): „Im kollektiven Unterbewusstsein stauen sich Angst und Wut. Angst vor der Macht und Wut über die eigene Ohnmacht, die bei der ersten Gelegenheit an denen ausgelassen werden, die als Erste ihre Macht verlieren.“

„Potenzielle Energie einer Rebellion“

Pastuchow ist überzeugt, dass die meisten Russen den Terror gleichwohl völlig ausblenden: „Drei Jahre lang behaupteten wir, Russland bemerke den Krieg nicht. Heute kann man durchaus behaupten, dass Russland auch die Gefängnisse nicht wahrnimmt. Ja, es gibt Angst, aber sie wird nur von einem sehr kleinen Teil der politischen Klasse empfunden.“

Trotz der massenhaften Repression von „Volksfeinden“ scheine Putin völlig ungefährdet, so der Politologe, der eine originelle These anschließt: „Die äußerliche Gleichgültigkeit des gesellschaftlichen Bewusstseins ist immer trügerisch – gemäß dem Gesetz der Energieerhaltung verschwindet nichts im Nichts. Die Bewegungsenergie der staatlichen Gewalt fließt einfach von den Sicherheitsbehörden zur Volksmasse und verwandelt sich dort in die potenzielle Energie einer russischen Rebellion, die, wie wir wissen, immer sinn- und erbarmungslos ist.“

„Politischer Schutz nicht mehr zuverlässig“

In einem Essay für die Carnegie-Stiftung meint Publizistin Tatjana Stanowaja, (externer Link) Putins Unterdrückungssystem habe begonnen, sich selbst zu zerstören: „Selbst die autoritärsten Staaten – denen es an unabhängigen Medien, politischer Opposition und einer unabhängigen Justiz mangelt – verfügen über halbformelle Mechanismen, um Repressionen zu begrenzen. Heute jedoch ist das Fehlen politischer Leitplanken zur Norm geworden.“

So gebe es keine „Telefon-Justiz“ mehr, womit gemeint ist, dass vor Kriegsausbruch Personen im Fall einer drohenden Festnahme immer noch ihren jeweiligen „Gönner“ oder Vorgesetzten anrufen konnten, um das Schlimmste zu verhindern: „All das bedeutet, dass traditionelle Formen des politischen Schutzes nicht mehr zuverlässig sind und die Nähe zu einer einflussreichen Persönlichkeit keine Garantie mehr dafür ist, einer Verhaftung entgehen zu können.“

Tatsächlich sei es für auch für Angehörige der Kreml-Elite heutzutage im Fall des Falles ratsamer, sich umgehend von früheren Untergebenen loszusagen, statt sich gegen deren Verfolgung einzusetzen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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