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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Mental Health im Pop: Warum junge Popstars oft ausgebrannt sind
Kultur

Mental Health im Pop: Warum junge Popstars oft ausgebrannt sind

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 1. Dezember 2024 11:51
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Nein sagen: Chapell Roans‘ Statements fanden viel Beachtung. Vielleicht war die Zeit reif – schließlich sprechen seit einigen Jahren immer mehr berühmte Musikerinnen und Musiker über den immensen Druck, der von fanatischen Fans ausgehen kann. Auch Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz hat die Erfahrung gemacht, als Teenager Weltstar zu werden. „Ich hatte immer so viel Druck von unseren alten Managern und der Plattenfirma und ich hatte einfach immer nur Angst“, erzählt er im WDR-Podcast „Danke, gut“. Er hätte deshalb nichts mehr zu geben oder zu sagen gehabt und den ganzen Tag nur noch versucht, bloß nicht aufzufallen oder was zu sagen, wofür er Ärger bekommen hätte können. „Also all diese Dinge, die mich eigentlich ausgemacht haben auch als Künstler: anders zu sein, rebellisch zu sein und anzuecken, das habe ich irgendwann total verloren.“

Inhaltsübersicht
Gefahr von DepressionenManagements mittlerweile sensibilisiert

Gefahr von Depressionen

Wie es im schlimmsten Fall enden kann, zeigen immer wieder Todesfälle – zum Beispiel der des schwedischen Superstar-DJs Avicii. Und auch das ehemalige One-Direction-Mitglied Liam Payne hatte in Interviews darüber gesprochen, wie unglücklich ihn das Leben als Superstar gemacht hat. Verwirrt von Alkohol und Antidepressiva ist Payne im Oktober bei einem Sturz vom Balkon seines Hotels tödlich verunglückt.

Vor allem, wenn der Zustand des Berühmtseins über Jahre anhält, kann die Psyche enorm unter Druck geraten, sagt Prof. Pogarell: „Ständig unter öffentlicher Kontrolle zu stehen, ständig diese Anspannung zu verspüren, das Niveau zu halten, gut zu sein: Das kann einen Risikofaktor darstellen für die Entwicklung von Belastungssymptomen.“ Das könne im weiteren Verlauf durchaus zu psychischen Störungen führen, „dass man ein Problem mit Alkohol bekommt oder mit beruhigenden Substanzen, dass sich Ängste entwickeln, aus denen man dann nicht mehr herausfindet, oder dass sich eine Depression entwickelt.“

Managements mittlerweile sensibilisiert

Das Problem ist bei dem Management von Künstlern schon lange bekannt – auch, wenn hier bisweilen ein Interessenskonflikt besteht. Mehr Präsenz ihrer Artists bringt schließlich auch mehr Geld. Trotzdem achtet etwa Johanna Herzer-Santana von der Agentur Wasted-Talent auf die mentale Gesundheit ihrer Stars. Sie arbeitet mit Acts wie Ennio und Milky Chance. „So hart, wie es klingt“, erklärt Herzer-Santana, „die Musik und der Künstler sind auch das Produkt, und das muss happy sein und funktionieren. In dem Fall ist es für uns Managements umso wichtiger, zu gucken, dass es dem Künstler gut geht.“

Können wir als Gesellschaft einen sensibleren Umgang mit Stars lernen? Kann eine neue Generation von Celebritys ihre Fans vielleicht sogar umerziehen? Chappell Roan hat den Versuch unternommen – und damit zumindest eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Und ihre Fans hat sie auf ihre ganz eigene Art an eine grundlegende Wahrheit erinnert: dass wir – berühmt oder nicht berühmt – Respekt verdienen. Wir alle sind doch nur „ganz normale“ Menschen, wie sie in einem weiteren Video sagt.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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