WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Wohnungseigentümer dürfen grundsätzlich Klimaanlage einbauen
    17. Juli 2026
    Bargeld abschaffen? Warum uns das alle teuer zu stehen kommt
    17. Juli 2026
    Riskante Investments: Krankenkassen verspekulieren Millionen
    17. Juli 2026
    Rente vor dem Umbau: Was eine Reform für Beschäftigte bedeutet
    17. Juli 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Smart-Meter-Einbau: Viele falsche Stromrechnungen in Bayern
    17. Juli 2026
    Pokémon Go – Trainiert man als Spieler Kampfdrohnen?
    15. Juli 2026
    Sind WhatsApp-Benutzernamen ein Sicherheitsrisiko?
    14. Juli 2026
    Chatkontrolle: Ein Spagat zwischen Überwachung und Kinderschutz
    14. Juli 2026
    Mobilfunk-Frust: Versorgung mit 5G oft besser als gefühlt?
    14. Juli 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Das leistet moderner Sexualkundeunterricht
    17. Juli 2026
    Machen Klimaanlagen Städte heißer und das Stromnetz instabil?
    17. Juli 2026
    Faszientraining: Was wirklich hilft – und was nicht
    17. Juli 2026
    Weiterhin Unwettergefahr in Bayern: So entsteht Hagel
    17. Juli 2026
    Wegovy als Abnehmpille: Wirksame Alternative zur Spritze?
    17. Juli 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Hollywoodstar Keanu Reeves bei Vernissage in Nürnberg
    17. Juli 2026
    Eklat ums ZDF: Danger Dan-Auftritt bei „Die Anstalt“ gestoppt
    17. Juli 2026
    Der Film „Die Odyssee“: Der Regisseur, der alles darf
    17. Juli 2026
    „Christlicher Religionsunterricht“ bald auch in Bayern möglich?
    17. Juli 2026
    Ikkimel bei „Moma“: Auftritt geht in den USA viral
    17. Juli 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Drohnenabwehr an Flughäfen: Wieviel würde es kosten?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Drohnenabwehr an Flughäfen: Wieviel würde es kosten?
Wirtschaft

Drohnenabwehr an Flughäfen: Wieviel würde es kosten?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 20. Oktober 2025 08:48
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Nachdem Anfang Oktober gleich zweimal Drohnen für Stillstand am Münchener Flughafen gesorgt hatten, rückte die Bundeswehr an. Unterstützt wurde sie dabei von einem Münchener Startup. Arx Robotics stellte nach Firmenangaben zwei mit Sensoren gespickte unbemannte Kleinpanzer zur Verfügung, um weitere Drohnenflüge zuverlässig zu entdecken.

Inhaltsübersicht
Nicht alle Drohnen sind gleichDrohnenabwehr: Mit der Anschaffung ist es nicht getanDrohnen: Stören, einfangen oder abschießen?

Für das erst 2021 von früheren Bundeswehroffizieren gegründete Unternehmen war dieser kurzfristige Auftrag auf dem deutschen Heimatmarkt eine Art Ritterschlag. Denn die Firma hatte ihre Systeme bisher vor allem in die Ukraine geliefert, hofft aber für die Zukunft auch auf große Projekte in westlichen Ländern. Kern von Arx Robotics ist eine Software-Plattform namens Mithra. Sie soll dafür sorgen, dass die Daten verschiedener Sensoren zusammengeführt und ausgewertet werden. Denn die Abwehr von Drohnen ist eine komplexe High-Tech-Aufgabe.

Nicht alle Drohnen sind gleich

Laut Christian Jaeger, der beim Rüstungskonzern Hensoldt für das Thema Drohnenabwehr zuständig ist, kommt es auf die Art der Drohne an, ob Radar, Kameras, Funkpeilanlagen oder auch Akustiksensoren die beste Lösung zur Abwehr sind. In der Regel sei deshalb eine Kombination aus mehreren Systemen nötig. Hensoldt hat dafür eine Steuerungs- und Kontrollplattform namens Elysion entwickelt, die unter anderem schon bei Polit-Gipfeln und der Fußball-EM im vergangenen Jahr zum Einsatz kam.

Wolle man einen Flughafen und sein Umfeld gründlich absichern, müsse man in der Regel mehrere Millionen Euro in die entsprechende Technologie und deren Steuerung investieren, so Christian Jaeger, der sich seit mehr als zehn Jahren mit dem Thema Drohnenabwehr beschäftigt und deshalb als einer der führenden Experten in Deutschland gilt. Er geht davon aus, dass man bei großen Anlagen, wie dem Münchener Airport und seinen zwei Start- und Landebahnen, schnell bei zweistelligen Millionenbeträgen ankomme. So kosten laut Jaeger allein hochwertige und robuste Kameras, die auch nachts funktionieren, oft mehrere hunderttausend Euro pro Stück.

Es gebe auch keine schnelle und einfache Lösung: „Am Ende ist dann leider nicht jede Drohne wie die andere. Und damit leider auch nicht durch dasselbe Gerät detektierbar oder abwehrbar. Es gibt also nicht die eine Technologie, die alle Drohnen, die da draußen fliegen, sicher erkennen und sicher abwehren kann.“ Deshalb sei eigentlich immer ein Technologie-Mix nötig. Und dieser Mix werde eben schnell komplex.

Drohnenabwehr: Mit der Anschaffung ist es nicht getan

Zum reinen Anschaffungspreis kommen Folgekosten. So müsse man die Technik immer wieder überprüfen, warten und gegebenenfalls aktualisieren. Außerdem braucht man gut qualifizierte Fachkräfte, die vor den Bildschirmen im Lagezentrum die eingehenden Daten auswerten und im Ernstfall auch entscheiden, ob eine Drohne abgefangen werden muss. Deshalb sagt Jaeger, man müsse in Zukunft auch in die Aus- und Fortbildung von Fachpersonal investieren, das dann im Schichtbetrieb Dienst im Kontrollzentrum macht.

Wer die Kosten dafür tragen könnte, das ist bisher politisch noch nicht geklärt. Offen ist auch, wer an einem Flughafen überhaupt entscheiden darf, welche Mittel zur Drohnenabwehr eingesetzt werden. Bisher ist die Bundespolizei für das eigentliche Flughafengelände zuständig, die Landespolizei für das Umfeld. Fliegt eine Drohne also schnell hin und her, kann es deshalb nach bisheriger Rechtslage zu unklaren Kompetenzen kommen.

Drohnen: Stören, einfangen oder abschießen?

Offen ist bisher auch die Frage, welche Abwehrmittel künftig an Bayerns Flughäfen zur Verfügung stehen. Experten wie Christian Jaeger gehen auch hier von einer Kombination verschiedener Technologien aus. So sind auf dem Markt inzwischen sogenannte Jamming-Pistolen verfügbar, mit denen sich das Funksignal zwischen Drohne und ihrem Piloten stören lässt.

Darüber hinaus gibt es Netzwerfer, mit denen man Drohnen regelrecht einfangen kann. Diese Varianten gelten unter Fachleuten als vergleichsweise sanfte Abwehrlösungen. Rabiater wird es, wenn Experten von „Hardkill“ sprechen. Dann kommen entweder Rammdrohnen zum Einsatz, oder man schießt eine anfliegende Drohne im Extremfall ab. Dafür hat das Munitionsunternehmen RWS aus Fürth Geschosse aus Plastik entwickelt, die nur auf kurze Distanzen wirksam sind und nach Firmenangaben deshalb keine Gefahr für Anwohner darstellen.

 

Dir gefällt vielleicht

Wohnungseigentümer dürfen grundsätzlich Klimaanlage einbauen

Bargeld abschaffen? Warum uns das alle teuer zu stehen kommt

Riskante Investments: Krankenkassen verspekulieren Millionen

Rente vor dem Umbau: Was eine Reform für Beschäftigte bedeutet

Tabaksteuer rauf, Raucherzahlen runter: Geht diese Rechnung auf?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Oliver Blume verliert Doppelrolle als Chef von Porsche und VW
Nächster Artikel Filialleiter im Einzelhandel – Lohnt sich das?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Das leistet moderner Sexualkundeunterricht
Wissen 17. Juli 2026
Machen Klimaanlagen Städte heißer und das Stromnetz instabil?
Wissen 17. Juli 2026
Hollywoodstar Keanu Reeves bei Vernissage in Nürnberg
Kultur 17. Juli 2026
Smart-Meter-Einbau: Viele falsche Stromrechnungen in Bayern
Netzwelt 17. Juli 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?