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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Globale Rüstungsverkäufe steigen auf knapp 600 Milliarden Euro
Wirtschaft

Globale Rüstungsverkäufe steigen auf knapp 600 Milliarden Euro

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 2. Dezember 2024 14:52
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Angetrieben von den Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen sowie der allgemein angespannten Weltlage haben die 100 größten Rüstungskonzerne der Erde im vergangenen Jahr zugelegt. Ihr Umsatz aus dem Verkauf von Rüstungsgütern und Militärdienstleistungen stieg im Jahr 2023 nach einem Rückgang im Vorjahr um währungsbereinigte 4,2 Prozent auf insgesamt 632 Milliarden Dollar (knapp 600 Mrd. Euro). Das teilte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem am Montag veröffentlichten Bericht mit. Teils dürften aber auch höhere Preise für den Umsatzanstieg verantwortlich sein.

Inhaltsübersicht
Zwei bayerische Unternehmen verzeichnen UmsatzanstiegUS-amerikanische Firmen führen das Ranking anVorteil für kleinere WaffenproduzentenIm Video: Scholz kündigt neue Rüstungslieferungen für Ukraine an

Zwei bayerische Unternehmen verzeichnen Umsatzanstieg

Unter den Top 100 der Rüstungskonzerne (externer Link) haben vier Konzerne ihren Sitz in Deutschland. Sie kamen zusammen auf einen Umsatzanstieg um 7,5 Prozent auf insgesamt 10,7 Milliarden Dollar (10,1 Mrd. Euro).

  • Rheinmetall (Platz 26 in der Welt) verbuchte einen Anstieg auf nunmehr 5,5 Milliarden Dollar, hauptverantwortlich dafür waren durch den Ukraine-Krieg begünstigte Verkäufe von Munition und Panzern.
  • Bei ThyssenKrupp (Platz 66) gingen die Zahlen etwas zurück.
  • Die Rüstungssparte des Nürnberger Unternehmens Diehl (Platz 83) verzeichnet nach Angaben von Sipri das höchste Wachstum unter den deutschen Firmen. Laut Diehl hat besonders der Teilbereich Diehl Defence, der das Luftabwehrsystem Iris-T herstellt, für den Anstieg gesorgt.
  • Hensoldt mit Sitz in Taufkirchen im Landkreis München (Platz 73) verbuchte ebenfalls höhere Zahlen.

US-amerikanische Firmen führen das Ranking an

Viele Rüstungskonzerne hätten ihre Produktion hochgefahren, um damit auf die wachsende Nachfrage nach Waffen zu reagieren, hieß es von den Friedensforschern von Sipri. 2024 dürfte sich der deutliche Anstieg der Rüstungsverkäufe demnach weiter fortsetzen. Unter den zehn führenden Rüstungsunternehmen der Welt haben fünf Unternehmen ihren Hauptsitz in den USA, drei in China, eins in Großbritannien und eins in Russland.

Etwa die Hälfte der weltweiten Rüstungseinnahmen gingen Sipri zufolge auf das Konto von Konzernen mit Hauptsitz in den USA: Sie kamen nach einem Anstieg um insgesamt 2,5 Prozent auf einen Gesamtwert von 317 Milliarden Dollar (300 Mrd. Euro). Besonders starke Zuwächse beobachteten die Friedensforscher allerdings vor allem bei Rüstungskonzernen aus Russland und dem Nahen Osten.

Die staatliche russische Holding Rostec, die zahlreiche Rüstungskonzerne des Landes kontrolliert, kletterte mit einem Anstieg um 49 Prozent auf 21,7 Milliarden Dollar um zwei Plätze auf Rang 7. Offizielle Daten zur russischen Waffenproduktion sind laut Sipri jedoch rar und mit reichlich Fragezeichen verbunden. Die sechs Konzerne aus dem Nahen Osten in den Top 100, darunter drei israelische und drei türkische, haben ihre Rüstungsverkäufe demnach insgesamt um 18 Prozent gesteigert.

Vorteil für kleinere Waffenproduzenten

Kleinere Waffenproduzenten waren nach Sipri-Angaben generell effizienter dabei, die Nachfrage zu decken, die durch Ukraine- und Gaza-Krieg sowie Spannungen in Ostasien und diverse Aufrüstungsprogramme entstanden ist. Großkonzerne wie Lockheed Martin und RTX seien dagegen oft auf komplexe, mehrstufige Lieferketten angewiesen, was sie 2023 anfällig für anhaltende Lieferkettenprobleme gemacht habe, erklärte der Sipri-Experte Nan Tian. Dies sei vor allem im Luftfahrtsektor und bei Raketen der Fall gewesen.

Im Video: Scholz kündigt neue Rüstungslieferungen für Ukraine an

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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