Die arbeitgebernahe Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hat mit Google den ersten US-Technologiekonzern in seine Reihen aufgenommen. Google ist als 222. Mitglied Teil der Industrie- und Interessenvereinigung geworden.
Google will technologische Souveränität im Freistaat vorantreiben
Ziel des Beitritts zur vbw ist es, so die Mitteilung dazu, „die digitale Transformation, industrielle KI-Anwendungen und die technologische Souveränität im Freistaat Bayern gemeinsam voranzutreiben“. Laut vbw bringt Google in das Netzwerk „vor allem Expertise in den Bereichen Cybersicherheit, datensouveräne Cloud-Lösungen und industrielle KI-Anwendungen ein“.
Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, begrüßte deshalb den Schritt: „Die Verzahnung von bayerischer Industrie-Exzellenz und führender Tech-Expertise stärkt unseren Wirtschaftsstandort und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass der Freistaat auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.“ Google-Vice-President Wieland Holfelder betonte, der Beitritt zur vbw sei das Fundament, noch enger industrielle Stärken mit Technologie- und Sicherheitskompetenz zu verzahnen.
Google betreibt in München wichtiges Entwicklungszentrum
Der Konzern ist seit fast 20 Jahren in Bayern tätig und hat in München etwa 1.900 Beschäftigte. Diese arbeiten vor allem im Software-Engineering, also in der Entwicklung und Pflege von Computerprogrammen. Deshalb gilt München auch als einer der wichtigsten Entwicklungsstandorte von Google. In der Stadt will der Konzern Anfang 2027 auch einen neuen Campus in der Nähe des Hauptbahnhofs beziehen, der seit vielen Jahren umgebaut wird.
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ist ein wichtiges Industrienetzwerk im Freistaat mit 166 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden und über 4,8 Millionen Beschäftigten sowie 56 Fördermitgliedern.

