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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Neuer Schufa-Score – Wie lässt er sich verbessern?
Wirtschaft

Neuer Schufa-Score – Wie lässt er sich verbessern?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 18. März 2026 15:49
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Schufa gibt Jüngeren von 18 bis 25 Jahren einen Vertrauensvorschuss

Bei einer reinen Altersregelung wären junge Menschen zu sehr benachteiligt. Mit 18 Jahren startet man deshalb ohne weitere Daten bei der Schufa mit 655 Punkten, was als „akzeptabel“ gilt. Nach einem Jahr mit ordnungsgemäßem Zahlungsverhalten verbessert man sich laut Schufa schon auf 742 Punkte, was als „gut“ gilt. Und schon nach drei Jahren mit Anfang 20 könne man 789 Punkte erreichen und damit in den obersten Bewertungsbereich („hervorragend“) aufrücken.

Inhaltsübersicht
Schufa gibt Jüngeren von 18 bis 25 Jahren einen VertrauensvorschussHäufigkeit der Anfragen an die Schufa innerhalb eines JahresWie kann ich meinen Punktestand verbessern?Dispo ist Knackpunkt fürs Scoring

Häufigkeit der Anfragen an die Schufa innerhalb eines Jahres

Ferner geht es schlicht und einfach darum, nicht zu viel zu machen. Gemessen wird nämlich auch die Anzahl der Anfragen von Banken bei der Schufa für mich in den letzten zwölf Monaten: Dabei geht es um weitere Kontoeröffnungen, neue Ratenkredite und deren längste Restlaufzeit. Die gibt an, wie lange ich mit dem jeweiligen Ratenkredit noch verschuldet bin. Auch Anfragen außerhalb des Finanzbereichs spielen eine Rolle, etwa wenn ein Händler mir einen Ratenkauf anbietet und dafür meine Schufa-Daten anfragt.

Wie kann ich meinen Punktestand verbessern?

Alle vorangegangenen Kriterien fließen in den Kreditstatus ein. Er besagt, ob bei mir alles störungsfrei läuft, ohne Zahlungsausfälle usw. Wenn das der Fall ist, wird aus dem Kreditstatus ein positives Kriterium. Ich sammele Punkte, wenn ich alles richtig mache. Und: Es hilft grundsätzlich für den Score, Zahlungsverpflichtungen zu haben, allerdings nur, wenn man sie auch wie vorgesehen erfüllt. Besonderen Einfluss hat ein etwaiger Immobilienkredit. Der stellt in der Regel die größte Einzelverpflichtung dar und wird deshalb immer genau beobachtet. Vorsicht: Man sollte nicht zu viele Kredite anhäufen, weil mit den Restschulden das Ausfallrisiko steigt.

Dispo ist Knackpunkt fürs Scoring

Ein klarer Tipp: Dispo und Kreditlinien bei Banken nur gelegentlich nutzen und möglichst schnell wieder ausgleichen. Wer immer „knietief im Dispo“ steht, gilt als Wackelkandidat. Kreditkarten haben ein negatives Potenzial, wenn sie am Limit genutzt oder gar überzogen werden. Bei der Zahl der Girokonten sollte man sich beschränken, ein bis zwei Konten sind laut Schufa optimal. Auch bei Mobilfunk- oder Leasingverträgen sollte man sich zurückhalten: nicht zu viele davon anhäufen oder ständig wechseln.

Abschließend noch eine wichtige Klarstellung: Die Schufa weiß nicht, wie viel Geld ich habe und was ich verdiene, sondern nur, wie ich mich verhalte. Für meine Bank spielen die Einkommensverhältnisse dagegen eine zentrale Rolle, weshalb sie sich nicht nur auf die Schufa verlässt.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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