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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Paypal-Konkurrent Wero gewinnt Kunden
Wirtschaft

Paypal-Konkurrent Wero gewinnt Kunden

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 22. August 2025 09:55
Von Christin Freitag
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2 min. Lesezeit
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Die meisten Deutschen bezahlen online mit Paypal, Apple Pay oder Klarna. Vor einem Jahr startete die europäische Alternative Wero. Damit können Kunden Geld transferieren ohne Iban, einfach mit der Handynummer oder einer E-Mail-Adresse in Echtzeit. Voraussetzung: Die Banken müssen bei Wero mitmachen und der Kunde muss es aktiviert haben.

Inhaltsübersicht
Wero – immer mehr deutsche Banken machen mit43 Millionen Nutzer in EuropaWero vor einem Jahr gestartet

Wero – immer mehr deutsche Banken machen mit

Hinter Wero steht die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss aus 16 europäischen Banken. Aus Deutschland sind die Sparkassen, Volksbanken, Raiffeisenbanken, die Postbank oder die Sparda-Banken dabei. Gestern schaltete die größte deutsche Direktbank ING, den Dienst frei.

Mit Wero wolle man den Kunden eine europäische Möglichkeit bieten, Geld schnell und sicher zu senden, erklärte Christian Böhrer von der ING. Es gehe auch darum, den europäischen Zahlungsraum zu stärken und „technologische Souveränität“ anzustreben. Die ING hat über zehn Millionen Kunden in Deutschland.

43 Millionen Nutzer in Europa

Europaweit hat Wero nach eigenen Angaben etwa 43 Millionen aktive Nutzer, in Deutschland haben sich bisher 1,8 Millionen registriert. Die Bekanntheit nimmt immer weiter zu, das zeigt auch eine Verivox-Umfrage: Ihr zu Folge haben 30 Prozent schon von dem Bezahldienst gehört.

Wero vor einem Jahr gestartet

Wero ging im vergangenen Jahr an den Start und stand in Deutschland zunächst Kunden von Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Verfügung. Nach und nach schlossen sich mehr Banken an. Im Ausland sind etwa die belgische KBC und die französische BNP Paribas beteiligt. Das Wort Wero setzt sich laut EPI aus dem englischen „We“ und Euro zusammen und soll den kollektiven europäischen Charakter widerspiegeln.

In der Zukunft sollen auch weitere Funktionen kommen, etwa das Bezahlen in Geschäften und beim Online-Shopping. Dann wird sich zeigen, ob die Verbraucher einen europäischen Bezahldienst den US-amerikanischen Konkurrenten vorziehen.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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