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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Hautkrebs-Gefahr: Bayern sind Vorsorge-Muffel
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Hautkrebs-Gefahr: Bayern sind Vorsorge-Muffel

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 11. Oktober 2024 06:54
Von Michael Farber
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5 min. Lesezeit
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Julia Welzel, sitzt an ihrem Computer – auf dem Bildschirm begutachtet sie Aufnahmen von auffälligen Hautpartien ihrer Patienten. Welzel ist Professorin und Direktorin der Dermatologie am Universitätsklinikum Augsburg und Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. In ihrem Sprechzimmer im Uniklinikum Augsburg zeigt sie, wie moderne Technologien bei der Hautkrebsvorsorge helfen können. Auch künstliche Intelligenz spielt dabei eine Rolle. „Die KI rechnet Symmetrieachsen raus“, erklärt Welzel. Im vorliegenden Fall hat die KI das Muttermal als gutartig erkannt. Eine gute Nachricht für diesen Patienten, der zur Vorsorge gekommen ist.

Inhaltsübersicht
Düstere Prognose: Doppelt so viele HautkrebsfälleDermatologen schlagen AlarmSelbstkontrolle für Muttermale mit der ABCDE-RegelModernste Technik gegen weißen HautkrebsAutomatisierte KI analysiert Gewebe blitzschnell

In Bayern ist das Interesse an Vorsorgeuntersuchungen jedoch insgesamt gering: Von 100 Menschen im Freistaat, die älter als 35 Jahre sind, gehen nur 15 zum Gesundheits-Check, der gesetzlich Krankenversicherten dieser Altersgruppe alle drei Jahre kostenfrei zusteht. Das sind deutlich weniger als vor der Corona-Pandemie. Und das, obwohl zum Beispiel immer mehr Menschen an schwarzem Hautkrebs erkranken.

Düstere Prognose: Doppelt so viele Hautkrebsfälle

Experten zufolge muss man bei Männern in den nächsten 20 Jahren mit einer Verdopplung der Neuerkrankungen rechnen. Bei Frauen innerhalb von 30 Jahren. Schon alleine deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre die Kosten für ein Hautkrebsscreening.

Dermatologen schlagen Alarm

Professor Julia Welzel, Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und Direktorin der Dermatologie am Universitätsklinikum Augsburg, warnt: Viele Menschen in Bayern unterschätzen die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen, die lebensrettend sein können. Gerade Männer, die doppelt so häufig vom Hautkrebs betroffen sind, bleiben den Untersuchungen oft Fern, so die Medizinerin.

„Hautkrebs ist sehr häufig und man kann ihn so einfach früh erkennen und dann mit einer sehr einfachen Maßnahme, nämlich einer kleinen Operation, auch heilen.“ Professor Julia Welzel, Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und Direktorin der Dermatologie am Universitätsklinikum Augsburg

Selbstkontrolle für Muttermale mit der ABCDE-Regel

Auffälligkeiten kann man übrigens auch selbst erkennen, mit Hilfe der ABCDE-Regel. Das ersetzt nicht das Screening, sondern sollte zusätzlich regelmäßig am eigenen Körper durchgeführt werden. Mit Hilfe der ABCDE-Regel können Sie Ihre Pigmentmale beobachten. Stellen Sie sich bei jedem Mal folgende Fragen:

A – Asymmetrie: Hat der Fleck eine unrunde, asymmetrische Form?

B – Begrenzung: Hat der Fleck einen „unscharfen“ Rand?

C – Colour: Hat der Fleck eine ungewöhnliche oder unregelmäßige Farbe?

D – Durchmesser: Hat der Fleck einen ungewöhnlich großen Durchmesser?

E – Erhabenheit /Evolution: Ist der Fleck erhaben und so tastbar?

Je mehr dieser Fragen Sie mit „Ja“ beantworten, desto auffälliger ist die Stelle und desto dringender sollten Sie zum Arzt gehen, um den Fleck gründlich untersuchen zu lassen.

Modernste Technik gegen weißen Hautkrebs

Der schwarze Hautkrebs ist zwar der gefährlichste – andere Arten sind jedoch weit häufiger verbreitet. Wie zum Beispiel der weiße Hautkrebs. Ihm wird mit modernster Technik zu Leibe gerückt, erklärt Professorin Daniela Hartmann, Dermatologin an der LMU und München Klinik. So wird bei der Operation das Tumor-Gewebe entfernt und kann unmittelbar untersucht werden.

Automatisierte KI analysiert Gewebe blitzschnell

Im Labor wird die Probe Stück für Stück eingefärbt und kommt in einen High-Tech-Scanner. Mit einer bis zu 500-fachen Vergrößerung ermöglicht dieser eine exakte Analyse des erkrankten Gewebes – noch während man auf dem OP-Tisch liegt.

„Die KI hilft uns, Muster zu erkennen, die das menschliche Auge gar nicht so schnell oder nicht so gut sieht. Und sie hilft uns, die Tumorzelle als pathologisch oder als das Böse zu erkennen. So können die Experten viel schneller und einfacher die richtige Diagnose stellen.“ Prof. Dr. med. Daniela Hartmann, Dermatologin, Dermatohistopathologin, LMU und München Klinik

In Echtzeit-Kontrolle bekommt die Ärztin damit die Information, ob sie bereits den kompletten Tumor erwischt hat – oder ob sie nachschneiden muss. Betroffenen kann das mehrere Eingriffe und zusätzliche Krankenhausaufenthalte ersparen. Für die Kombination dieses Verfahrens mit einer automatisierten KI zur Tumorerkennung hat Professorin Hartmann vor drei Jahren den „German Medical Award“ bekommen.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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