Nach den tödlichen Schüssen auf den Intensivpfleger Alex Pretti durch US-Bundesbeamte in Minneapolis am 24. Januar werden auch unter den Stars kritische Stimmen gegenüber der Regierung unter Donald Trump und das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE immer lauter. Zuletzt haben sich unter anderem Natalie Portman und Edward Norton, ihre Kolleginnen Olivia Wilde und Amanda Seyfried, sowie Horror-Autor Stephen King und Bruce Willis‘ Tochter Tallulah eindeutig positioniert.
Sie sei „entsetzt“, sagte Wilde dem Magazin Variety am Rande des Sundance Film Festivals in Utah. „Wir alle sind hier, um etwas wirklich Schönes und Hoffnungsvolles zu feiern, das Geschichtenerzählen in Filmen. Aber die Welt leidet gerade, und dieses Land leidet. Und es ist erschreckend. Ich bin entsetzt und angewidert. Wir können nicht noch einen Tag so weitermachen und das als unsere neue Normalität akzeptieren. Es ist ungeheuerlich. Menschen werden ermordet.“ Weiter sagte sie, die ICE sei eine „kriminelle Organisation“, und die Bewegung, die die Migrationsbehörde ICE abschaffen will, müsse unterstützt werden.
Natalie Portman mit „ICE OUT“-Button
Auch Wildes Kollegin Natalie Portman forderte, dass die „Brutalität“ der ICE aufhören müsse. „Wir befinden uns in einem Moment der Geschichte unseres Landes, der ziemlich verheerend ist“, sagte die Schauspielerin. „Was derzeit in unserem Land vor sich geht, mit der Bundesregierung, Trumps Regierung, Kristi Noem, ICE, ist absolut entsetzlich“, äußert sich Portman in einem vom Branchenportal Deadline unter anderem bei Instagram veröffentlichten Ausschnitt aus einem Gespräch. „Was sie tun, ist wirklich das Schlimmste vom Schlimmsten der Menschheit.“
Bei ihrem Auftritt auf dem Sundance Film Festival trugen Natalie Portman und Olivia Wilde einen Anstecker mit den Worten „ICE OUT“ (deutsch: „ICE RAUS“).

