WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Asbest im Spielzeug: Händler rufen Produkte zurück
    20. Februar 2026
    Wie die Tchibo-Preiserhöhung die Kaffeebranche beeinflusst
    20. Februar 2026
    IG Metall Bayern alarmiert: 32.000 Stellen fallen weg
    20. Februar 2026
    Zuverdienst oder Fehlanreiz? Bayern im Minijob-Fieber
    20. Februar 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Mit KI und Gmail-Klon: Das Netz zerlegt die Epstein-Files
    20. Februar 2026
    So funktioniert KI-Prompting im Jahr 2026
    20. Februar 2026
    Alle reden über OpenClaw – jetzt verlässt der Entwickler Europa
    18. Februar 2026
    WhatsApp Premium-Abo: Was vielleicht kommt und was nicht
    18. Februar 2026
    SPD-Vorstoß: Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
    17. Februar 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Teurer Schnee: Wie Skigebiete auf den Klimawandel reagieren
    20. Februar 2026
    Störche besetzen schon jetzt Nester – Grund zu Sorge?
    19. Februar 2026
    Ein Jahr elektronische Patientenakte: „Ich komme da nicht rein“
    18. Februar 2026
    Studie nennt Schlüsselelemente für außerirdisches Leben
    18. Februar 2026
    KI in der Psychotherapie: Training mit virtuellen Patienten
    18. Februar 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Die Kult-Ärzte kehren zurück: Alles zur 10. Staffel von „Scrubs“
    21. Februar 2026
    Zocken gestern und heute: „Games-Geschichten“ in Nürnberg
    21. Februar 2026
    Neu am Nockherberg: Stephan Zinner als Fastenprediger
    21. Februar 2026
    „Banksters“: Die erste deutsche Serie auf HBO Max
    20. Februar 2026
    „Days Of Ash“: U2 überrascht mit Protest-Album
    20. Februar 2026
  • Lesezeichen
Gerade: „Gelbe Briefe“ von Ilker Çatak gewinnt den Goldenen Bären
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Gelbe Briefe“ von Ilker Çatak gewinnt den Goldenen Bären
Kultur

„Gelbe Briefe“ von Ilker Çatak gewinnt den Goldenen Bären

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 21. Februar 2026 22:47
Von Uta Schröder
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Das Politdrama „Gelbe Briefe“ des Berliner Regisseurs Ilker Çatak hat den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen. Damit hat erstmals seit mehr als 20 Jahren der Film eines deutschen Regisseurs die wichtigste Auszeichnung des Filmfestivals erhalten. Zuletzt hatte „Gegen die Wand“ von Fatih Akin im Jahr 2004 den Goldenen Bären gewonnen.

Inhaltsübersicht
Sandra Hüller als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet„Kurtulus“ gewinnt den Großen Preis der JuryEröffnungs-Statement von Tricia TuttleWenders: „Die Sprache des Kinos ist empathisch“

Regisseur und Drehbuchmitautor Çatak erzählt die Geschichte eines türkischen Künstlerpaares aus der Theaterwelt in Ankara. Die deutliche politische Positionierung des Paares führt zu einem Berufsverlust und damit zu materieller Not. Sie sollen mundtot gemacht werden.

Sandra Hüller als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet

Schauspielerin Sandra Hüller wurde mit einem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet. Die 47-Jährige erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle im Drama „Rose“ von Markus Schleinzer.

Hüller verkörpert darin eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert in einem kleinen, abgelegenen Dorf als Mann ausgibt. Die Thüringerin gewann bereits 2006 den Silbernen Bären als beste Darstellerin für ihre Rolle in dem Drama „Requiem“.

„Kurtulus“ gewinnt den Großen Preis der Jury

Den Großen Preis der Jury erhielt die Tragödie „Kurtulus“ des türkischen Regisseurs Emin Alper. Stilistisch an einen Western erinnernd, handelt der Film vom mörderischen Kampf zweier Dorfgemeinschaften gegeneinander.

Das Demenzdrama „Queen at Sea“ des Amerikaners Lance Hammer wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet. Der Film erhielt den Preis der Jury. Zudem gewannen die Briten Anna Calder-Marshall und Tom Courtenay einen Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle. Calder-Marshall spielt eine demenzkranke Frau, Courtenay ihren Ehemann.

Der Regie-Preis ging an den Briten Grant Gee für das Jazzmusiker-Porträt „Everybody Digs Bill Evans“. Die Kanadierin Geneviève Dulude-de Celles bekam einen Silbernen Bären für das Drehbuch des Spielfilms „Nina Roza“. Für eine herausragende künstlerische Leistung wurde der Film „Yo (Love is a Rebellious Bird)“ der US-Amerikaner Anna Fitch und Banker White geehrt.

Eröffnungs-Statement von Tricia Tuttle

Eröffnet wurde die Preisverleihung im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz mit einem Statement von Festivalchefin Tricia Tuttle. Sie thematisierte die politische Debatte, die das Festival vom ersten Tag an bestimmt hatte. Mehrmals wurden die Jury und Filmschaffende während des Festivals aufgefordert, unter anderem zum Nahostkonflikt Stellung zu beziehen. Zudem hatten internationale Stars wie Tilda Swinton und Javier Bardem in einem offenen Brief der Berlinale vorgeworfen, sich nicht ausreichend zum Gaza-Krieg zu positionieren.

„Wir leben in polarisierenden Zeiten“, sagte Tuttle, die Stimme zu erheben, das sei Demokratie. Bedacht werden müsse jedoch auch: „Freie Meinungsäußerung auf der Berlinale bedeutet nicht eine Stimme, sondern viele Stimmen.“ Diese Komplexität zeige sich nicht nur in den Filmen.

Wenders: „Die Sprache des Kinos ist empathisch“

Auch Jury-Präsident Wim Wenders verlas vor der Vergabe der Silbernen und des Goldenen Bären ein Statement. Diskussionen sollten kein Wettbewerb, sondern eine Partnerschaft sein. Die Sprache der Politik sei während der Berlinale immer gegenwärtig gewesen, auch weil Berlin immer politisch war. Doch jetzt gebe es auch noch die Sprache des Internets. Und das führe zu Diskrepanzen. „Die Sprache des Kinos ist empathisch. Die Sprache der sozialen Medien ist effektiv“, so Wenders.

Ingo Fliess, Produzent von „Gelbe Briefe“, nahm in seiner Dankesrede ebenfalls Bezug auf die erhitzte Stimmung während der Berlinale: „Wir sind keine Feinde, wir sind Verbündete.“ Die wahren Feinde seien Autokraten: „Wir sollten nicht einander bekämpfen, sondern sie bekämpfen.“

Am Sonntag gehen die Internationalen Filmfestspiele Berlin mit einem Publikumstag zu Ende. Seit dem 12. Februar waren auf der Berlinale 276 Filme zu sehen. Davon konkurrierten 22 Filme im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären.

Mit Informationen von dpa

 

Dir gefällt vielleicht

Die Kult-Ärzte kehren zurück: Alles zur 10. Staffel von „Scrubs“

Zocken gestern und heute: „Games-Geschichten“ in Nürnberg

Neu am Nockherberg: Stephan Zinner als Fastenprediger

„Banksters“: Die erste deutsche Serie auf HBO Max

„Days Of Ash“: U2 überrascht mit Protest-Album

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Die Kult-Ärzte kehren zurück: Alles zur 10. Staffel von „Scrubs“
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Die Kult-Ärzte kehren zurück: Alles zur 10. Staffel von „Scrubs“
Kultur 21. Februar 2026
Zocken gestern und heute: „Games-Geschichten“ in Nürnberg
Kultur 21. Februar 2026
Neu am Nockherberg: Stephan Zinner als Fastenprediger
Kultur 21. Februar 2026
Asbest im Spielzeug: Händler rufen Produkte zurück
Wirtschaft 20. Februar 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?