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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > ÖPNV-Streik geht heute weiter – in ganz Bayern
Wirtschaft

ÖPNV-Streik geht heute weiter – in ganz Bayern

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 19. März 2026 10:48
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Bereits zum dritten Mal hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr zum Streik aufgerufen. Betroffen waren am Mittwoch U-Bahn, Tram und Busse der MVG in München. Nicht bestreikt wurden hingegen die Regionalbusse im MVV-Umland, der Regionalverkehr auf der Schiene sowie die Münchner S-Bahn. Der Streik fällt – wie schon einmal vor etwa fünf Wochen – mit einem Spieltag in der Allianz Arena zusammen. Am Abend traf der FC Bayern München in der Champions League auf Atalanta Bergamo.

Inhaltsübersicht
Verkehr stockt, Chaos bleibt vor dem Spiel ausWarnstreik geht am Donnerstag weiter – in ganz Bayern

Verkehr stockt, Chaos bleibt vor dem Spiel aus

Größere Auswirkungen des Warnstreiks waren zunächst nicht zu spüren. Im Busverkehr waren nach Angaben der MVG etwa zwei Drittel der Fahrzeuge im Einsatz, sodass eine Grundversorgung im gesamten Stadtgebiet gewährleistet blieb. Zwischen 18 und 19 Uhr, als sich die meisten der Fußballfans in Richtung Arena losbewegten, wurde es kurzzeitig voll an der U-Bahn-Station am Marienplatz. Die Lage entspannte sich aber wieder.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft hatte angekündigt, die Lage rund um das Spiel abzufedern: So sollten die U-Bahnen im Abschnitt Fürstenried West bis Fröttmaning bis Betriebsschluss mindestens im Zehn-Minuten-Takt verkehren.

Warnstreik geht am Donnerstag weiter – in ganz Bayern

Der Höhepunkt des Warnstreiks wird am Donnerstag erwartet. Dann sind neben München elf weitere Kommunen betroffen: Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg, Bayreuth, Passau, Landshut, Dachau, Fürth, Schwabach und Schweinfurt. Die Auswirkungen fallen je nach Region unterschiedlich aus.

Während in Augsburg ab Freitag vor allem noch Beschäftigte in den Werkstätten streiken und im Nahverkehr kaum Einschränkungen zu erwarten sind, kehren in Regensburg und Bayreuth Busse und Bahnen wieder in den Regelbetrieb zurück.

In Nürnberg wird am Donnerstag laut der dortigen Verkehrsgesellschaft zwar gestreikt, nicht aber beim Fahrpersonal, weswegen dort erst am Freitag und Samstag Auswirkungen auf den Nahverkehr erwartet werden. Die Stadtwerke planen einen Ersatzfahrplan auf Basis der Nachtlinien. Für das Fußballspiel am Samstag raten sie zur Nutzung der S-Bahn, die nicht betroffen ist. Die Nachbarstädte Schwabach und Fürth werden Donnerstag und Freitag bestreikt, dort sind Notfahrpläne beziehungsweise Notbetrieb geplant.

Besonders stark betroffen ist Passau: Dort soll der Nahverkehr von Donnerstagfrüh bis zum Betriebsschluss am Samstagabend vollständig ruhen. Erst am Sonntag soll der Verkehr wieder regulär aufgenommen werden.

Insgesamt geht es in der Tarifrunde um 20 Kommunen, die den Tarifvertrag TV-N anwenden. Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern wirft der Gewerkschaft eine Eskalation vor. Die Arbeitgeber bringen erneut eine Schlichtung ins Gespräch, die Verdi aber ablehnt. Weiterverhandelt wird am 23. März in Nürnberg.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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