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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > 50 Jahre nach Erwerb: Pinakotheken geben Raubkunst zurück
Kultur

50 Jahre nach Erwerb: Pinakotheken geben Raubkunst zurück

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 30. März 2026 18:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Die Bayerischen Staatgemäldesammlungen hatten in den letzten Monaten keine gute gute Presse. kritisiert wurde der Freistaat unter anderem für seinen Umgang mit mutmaßlicher NS-Raubkunst. Von Verschleppung war die Rede, eine Untersuchungskommission attestierte den Staatsgemäldesammlungen zumindest mal ein „organisatorisch unzureichend strukturierte(s) Vorgehen“.

Inhaltsübersicht
Gemälde stammt aus dem Besitz eines jüdischen BankiersStaatsgemäldesammlungen erwarben das Bild vor über 50 JahrenBiebl: „Rückgabe würdigt doppelte jüdische Provenienz des Gemäldes“

Gemälde stammt aus dem Besitz eines jüdischen Bankiers

Da kommt diese Meldung zur rechten Zeit: Die Pinakotheken restituieren ein Raubkunst-Gemälde an ihre rechtmäßigen Besitzer. Das gaben die Staatsgemäldesammlungen am Montagnachmittag bekannt. Dabei handelt es sich um das Bild „Interieur mit Kindern (Die Geschwister)“ des jüdischen Malers Lesser Ury (1861–1931). Es geht nun an die Erben des Berliner Bankiers Curt Goldschmidt.

Das Bankhaus war infolge der Repressionen durch die Nationalsozialisten pleitegegangen, der Besitz der jüdischen Familie wurde vom Konkursverwalter versteigert – darunter auch das Gemälde. Goldschmidt selbst musste 1937 nach Paris fliehen und lebte während der deutschen Besatzung zeitweise versteckt. Er starb am 31. März 1947 im Exil.

Staatsgemäldesammlungen erwarben das Bild vor über 50 Jahren

„Curt Goldschmidts Schicksal steht stellvertretend für das vieler jüdischer Sammler und Mäzene“, teilte Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) mit. „Die Verfolgung durch den Nationalsozialismus brachte ihn um sein Vermögen und seine Kunstsammlung; sein Leben konnte er nur durch Flucht retten.“

Ob und von wem das Bild ersteigert wurde, ist nach Angaben der Staatsgemäldesammlungen unklar, aber 1940 tauchte es in einem Auktionshaus in Köln auf, mit dem Vermerk, es würde aus „nicht arischem Besitz“ stammen. Was dann geschah, ist ebenfalls unklar. 1972 aber erwarben die Staatsgemäldesammlungen das Bild, offenbar ohne Kenntnis seiner Provenienz.

Biebl: „Rückgabe würdigt doppelte jüdische Provenienz des Gemäldes“

Mit der Restitution des Gemäldes werde „ein Werk zurückgegeben, das nicht nur ein bedeutendes Beispiel der Kunst Lesser Urys ist, sondern zugleich die Geschichte jüdischer Sammler und Mäzene im Berlin der frühen Moderne widerspiegelt“, sagte der Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Anton Biebl. „Die Rückgabe würdigt die doppelte jüdische Provenienz des Gemäldes – von seinem Schöpfer über seine Sammler bis hin zu seinem Verlust infolge nationalsozialistischer Verfolgung“, so Biebl weiter. 

Nach Angaben der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hat das Werk eine spezielle historische Bedeutung als besonderes Zeugnis jüdischer Kunst- und Sammlungsgeschichte im frühen 20. Jahrhundert. Lesser Ury wurde vor allem als Chronist Berliner Straßen- und Kaffeehausszenen bekannt sowie für Landschaftsgemälde in abendlicher Stimmung.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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