WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    „Energiepreisschock“ bremst Wirtschaftswachstum
    1. April 2026
    Spritpreis-Regel gilt: Wie war die erste Umstellung?
    1. April 2026
    Deine Meinung zählt!
    1. April 2026
    12-Uhr-Regel an der Tankstelle: Das gilt ab sofort
    1. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Iran droht US-Techfirmen – und trifft wunden Punkt
    1. April 2026
    50 Jahre Apple: 71 Mal totgesagt, immer noch da
    1. April 2026
    Trotz Digitalminister-Prognose: Jetzt noch Informatiker werden?
    31. März 2026
    Sexualisierte Deepfakes: Das können Betroffene tun
    28. März 2026
    Chatbot-Optimierung: Wer bestimmt, was die KI uns vorschlägt?
    27. März 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Komet C/2026 A1 (MAPS): Bekommen wir „Osterkometen“ zu sehen?
    1. April 2026
    Zwei Jahre nach Cannabis-Teillegalisierung: Was hat es gebracht?
    1. April 2026
    Phishing-SMS: Auf den Link geklickt – was nun?
    1. April 2026
    Doppelt so viele Bildungsfahrten zu NS-Gedenkstätten möglich
    31. März 2026
    Studie: Geringe genetische Vielfalt ließ Neandertaler aussterben
    31. März 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Alles Seide: Über das Comeback eines modischen Accessoires
    1. April 2026
    „Inside the Manosphere“: Neue Netflix-Doku über Frauenhass
    1. April 2026
    Fast woke, aber nur fast: Der neue „Super Mario“-Film
    1. April 2026
    Deutscher Filmpreis: Das sind die Nominierten
    31. März 2026
    Reporterin als Heldin: Neue Epstein-Serie angekündigt
    31. März 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Deepfake-Gesetze: Was andere Länder anders machen
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > Deepfake-Gesetze: Was andere Länder anders machen
Netzwelt

Deepfake-Gesetze: Was andere Länder anders machen

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 1. April 2026 15:50
Von Benjamin Lehmann
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Frankreich: Wer Deepfakes herstellt, macht sich strafbar

Frankreich gehört zu den Ländern, die am klarsten gehandelt haben. Das französische Strafrecht stellt seit einer Reform 2024 ausdrücklich unter Strafe, sexualisiertes Material einer Person ohne deren Einwilligung zu verbreiten oder zugänglich zu machen – auch wenn dieses Material durch KI erzeugt wurde.

Inhaltsübersicht
Frankreich: Wer Deepfakes herstellt, macht sich strafbarVereinigtes Königreich: Strafrecht plus harte PlattformaufsichtAustralien: Wenn das Opfer bei einer Behörde anrufen kannWie weit ist Deutschland?

Das ist vergleichbar mit dem Schritt, den Deutschland mit dem aktuellen Gesetzentwurf ebenfalls gehen will. Auf dem Papier sind sich die beiden Ansätze ähnlich: Frankreich droht mit bis zu zwei Jahren Haft und Geldstrafe, Deutschland plant ebenfalls bis zu zwei Jahre.

Vereinigtes Königreich: Strafrecht plus harte Plattformaufsicht

Großbritannien hat im Februar 2026 die Erstellung sexuell expliziter Deepfakes ohne Einwilligung zur Straftat gemacht. Bereits vorher waren das Teilen und die Drohung mit dem Teilen solcher Bilder strafbar. Doch das Vereinigte Königreich geht noch einen Schritt weiter: Die Medienaufsichtsbehörde Ofcom kann Plattformen, die gegen ihre Pflichten zum Schutz vor Bildmissbrauch verstoßen, mit Bußgeldern von bis zu 18 Millionen Pfund oder zehn Prozent des weltweiten Umsatzes belegen. In schweren Fällen kann sie sogar gerichtliche Maßnahmen beantragen, die den Betrieb einer Plattform einschränken.

In Deutschland ist in vielen Fällen die Europäische Union für Regulierungen auf Plattformebene zuständig, nicht Deutschland selbst. Das ist auch ein Grund, weshalb der UK-Ansatz so weitreichend ist. Europaweit soll Regulierung dieser Art über eine kommende Änderung des „AI Act“ geregelt werden. Sogenannte „Nudifier“-Systeme – also KI-Tools, die automatisiert nackte Bilder realer Personen erzeugen – könnten damit verboten werden.

Australien: Wenn das Opfer bei einer Behörde anrufen kann

Australien hat 2024 mit einem eigenen Gesetz neue Straftatbestände gegen die Erstellung und Weitergabe sexuell expliziter Deepfakes geschaffen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die „eSafety Commissioner“, eine staatliche Beauftragte, die Betroffenen dabei helfen soll, Inhalte aus dem Netz entfernen zu lassen – auch dann, wenn das Material digital verändert oder gefälscht wurde. Die australische Behörde soll sogar eingreifen, wenn ein Bild gar nicht die betroffene Person zeigt, aber so verbreitet wird, dass andere das glauben.

Auch im Strafrahmen geht Australien deutlich weiter: Für die Erstellung oder Verbreitung sexuell expliziter Deepfakes drohen dort bis zu sechs Jahre Haft – dreimal so viel wie im deutschen Entwurf.

Allerdings zeigt gerade Australien auch, welchen politischen Preis konsequente Online-Regulierung haben kann. Vor allem Republikaner im US-Repräsentantenhaus warfen der eSafety Commissioner vor, mit Australiens Online Safety Act die Meinungsfreiheit von Amerikanern und die Rechte US-amerikanischer Plattformen zu gefährden.

Wie weit ist Deutschland?

Auch wenn es bereits Gegenbeispiele gibt: Im internationalen Vergleich ist das deutsche Gesetz immer noch vergleichsweise früh dran. Aktuell gibt es je nach Zählweise zwischen acht und zehn Ländern, in denen sexualisierte Deepfakes zumindest teilweise unter Strafe stehen, darunter Italien, Lettland, Peru, Südkorea und die USA. Deutschland könnte bald zu dieser Liste dazugehören.

 

Dir gefällt vielleicht

Iran droht US-Techfirmen – und trifft wunden Punkt

50 Jahre Apple: 71 Mal totgesagt, immer noch da

Trotz Digitalminister-Prognose: Jetzt noch Informatiker werden?

Sexualisierte Deepfakes: Das können Betroffene tun

Chatbot-Optimierung: Wer bestimmt, was die KI uns vorschlägt?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
Vorheriger Artikel 50 Jahre Apple: 71 Mal totgesagt, immer noch da
Nächster Artikel 12-Uhr-Regel an der Tankstelle: Das gilt ab sofort
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

„Energiepreisschock“ bremst Wirtschaftswachstum
Wirtschaft 1. April 2026
Komet C/2026 A1 (MAPS): Bekommen wir „Osterkometen“ zu sehen?
Wissen 1. April 2026
Spritpreis-Regel gilt: Wie war die erste Umstellung?
Wirtschaft 1. April 2026
Deine Meinung zählt!
Wirtschaft 1. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?