WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Milliarden Euro auf vergessenen Konten: Wie das Geld einsetzen?
    21. April 2026
    Meerengen und Kanäle – wo der Welthandel angreifbar ist
    21. April 2026
    Rattengift im Babybrei: „Hipp ist Opfer einer Erpressung“
    21. April 2026
    Bosse-Standpauke in München: „Es ist kein Vertrauen da“
    21. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    John Ternus übernimmt Apple – und eine riesige Aufgabe
    21. April 2026
    Humanoide Roboter sind jetzt schneller als Menschen – na und?!
    21. April 2026
    Schlechtes Handynetz? Neue Funkloch-App liefert den Beweis
    20. April 2026
    #Faktenfuchs: Wie viele Fake-Profile gibt es auf Social Media?
    17. April 2026
    Amazon kauft Satelliten-Firma Globalstar: Was steckt dahinter?
    15. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Pflanzenschutz mit weniger Spritzmittel- so könnte es gehen
    21. April 2026
    NSDAP-Kartei online: Was tun, wenn der eigene Opa auftaucht?
    21. April 2026
    Kreatin für Muskelkraft: Für wen das Mittel sinnvoll ist 
    20. April 2026
    Tempolimit zum Spritsparen: Hilft langsames Fahren wirklich?
    19. April 2026
    „Fibremaxxing“: Der Ballaststoff-Hype und seine Grenzen
    19. April 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „The Boys“: Wie „Homelander“ den US-Imperialismus demontiert
    21. April 2026
    Kommissar Rex ermittelt wieder
    21. April 2026
    Papst Leo XIV.: Ringen um Pazifismus in der katholischen Kirche
    21. April 2026
    Europa gegen Kanye West: Skandalrapper kassiert Absagen
    20. April 2026
    Gründer des Tölzer Knabenchors stirbt mit 88 Jahren
    19. April 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Gegen Energiekrise: EU empfiehlt Homeoffice und ÖPNV-Förderung
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Gegen Energiekrise: EU empfiehlt Homeoffice und ÖPNV-Förderung
Wirtschaft

Gegen Energiekrise: EU empfiehlt Homeoffice und ÖPNV-Förderung

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 21. April 2026 09:49
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Die Europäische Kommission will am Mittwoch ein Maßnahmenpaket vorlegen, mit dem die Mitgliedstaaten auf stark gestiegene Energiepreise reagieren können. Hintergrund ist die angespannte Lage auf den Energiemärkten infolge des Kriegs im Nahen Osten.

Inhaltsübersicht
Schnell handeln, aber zeitlich befristetWas die EU-Kommission empfiehltWelche Maßnahmen andere EU-Länder ergreifenGemeinsamer Gaseinkauf und koordinierte ReservenMehr Tempo bei Erneuerbaren, Kernenergie und NetzenBalanceakt zwischen Entlastung und Transformation

Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die EU seit Beginn des Konflikts rund 22 Milliarden Euro zusätzlich für fossile Energieimporte ausgegeben. „Wir zahlen einen sehr hohen Preis für unsere übermäßige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen“, sagte sie.

Schnell handeln, aber zeitlich befristet

Im Vorfeld des Treffens der EU-Spitzen hat von der Leyen die Grundzüge der Maßnahmen erläutert. Sie orientieren sich an den Maßnahmen, die nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ergriffen wurden. Von der Leyen betont, die Maßnahmen sollen sich an besonders schutzbedürftige Gruppen richten, so schnell wie möglich umgesetzt werden, jedoch zeitlich befristet bleiben, um weitere Verschuldung zu begrenzen.

Was die EU-Kommission empfiehlt

Die Empfehlungen der Kommission sind rechtlich nicht bindend, sollen den Mitgliedstaaten aber als Leitlinie dienen. Die Vorschläge sind noch nicht offiziell vorgestellt worden, liegen aber der Financial Times vor. Auch der Spiegel (externer Link; möglicherweise Bezahlinhalt) berichtete. Konkret empfiehlt die Kommission laut Medienberichten:

  • Mehr Homeoffice, um den Energieverbrauch im Verkehr zu senken
  • Stärkere Subventionen für den öffentlichen Nahverkehr
  • Niedrigere Steuern auf klimafreundliche Technologien wie Wärmepumpen und Solaranlagen
  • Energiesteuern neu gewichten: Strom soll günstiger besteuert werden als fossile Brennstoffe. Das könnte Anreize für Elektrifizierung schaffen – birgt aber das Risiko sinkender Staatseinnahmen in ohnehin angespannten Haushaltslagen.

Welche Maßnahmen andere EU-Länder ergreifen

Einige EU-Staaten setzen bereits auf ähnliche nationale Maßnahmen. So hat Litauen angesichts steigender Ölpreise die Bahnpreise vorübergehend für zwei Monate halbiert. In den Niederlanden plant die Regierung gezielte Entlastungen: Haushalte mit geringem Einkommen, die ihre Energiekosten nicht mehr tragen können, sollen direkte Zuschüsse erhalten.

Zudem ist vorgesehen, die Kfz-Steuer für Nutzfahrzeuge um 50 Prozent zu senken und die Pendlerpauschale anzuheben. Nach Plänen des neuen Ministerpräsidenten Rob Jetten sollen Hausbesitzer außerdem Fördermittel für Wärmedämmung beantragen können, um ihren Öl- und Gasverbrauch zu senken.

Gemeinsamer Gaseinkauf und koordinierte Reserven

Laut EU-Kommission ist der zentrale Hebel die Koordination der Mitgliedsländer innerhalb der EU. Die Kommission drängt darauf, dass Mitgliedstaaten Gas gemeinsam einkaufen, um bessere Preise zu erzielen und Konkurrenz untereinander zu vermeiden.

Auch bei der Befüllung von Gasspeichern und der möglichen Freigabe strategischer Ölreserven soll enger zusammengearbeitet werden. Von der Leyen betont die Lehre aus früheren Krisen: „Wir haben gelernt, dass unsere Stärke in jeder Krise in der Einheit liegt.“

Mehr Tempo bei Erneuerbaren, Kernenergie und Netzen

Langfristig setzt die EU weiterhin auf den Ausbau eigener Energiequellen. Nach Angaben der Kommission decken erneuerbare Energien inzwischen rund 48 Prozent des Strombedarfs – 2021 waren es noch 36 Prozent. Die meisten Pkw und Lkw in Europa fahren jedoch weiterhin mit Benzin und Diesel, und fast 20 Prozent des europäischen Öls stammten aus dem Golf, der nun weitgehend vom Handel abgeschnitten ist.

Um diese Abhängigkeit zu verringern, will die Kommission Genehmigungsverfahren für erneuerbare Projekte beschleunigen, Stromnetze und Speicherinfrastruktur für erneuerbare Energien ausbauen und die Elektrifizierung von Industrie, Gebäuden und Verkehr vorantreiben. Auch die Kernenergie wird von der Kommissionspräsidentin ausdrücklich als Bestandteil der Energieversorgung genannt.

Zudem plant Brüssel Anpassungen am europäischen Emissionshandelssystem EHS. Laut von der Leyen sollen künftig weniger Zertifikate aus dem Markt genommen werden, um Preisschwankungen zu begrenzen. Ziel ist mehr Planungssicherheit für Unternehmen.

Balanceakt zwischen Entlastung und Transformation

Die EU setzt auf einen doppelten Ansatz. Kurzfristig sollen Preise gedämpft und Verbraucher entlastet werden. Langfristig geht es darum, die strukturelle Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern – durch mehr erneuerbare Energien, Kernenergie, stärkere Vernetzung und eine umfassende Elektrifizierung der Wirtschaft.

 

Dir gefällt vielleicht

Milliarden Euro auf vergessenen Konten: Wie das Geld einsetzen?

Meerengen und Kanäle – wo der Welthandel angreifbar ist

Rattengift im Babybrei: „Hipp ist Opfer einer Erpressung“

Bosse-Standpauke in München: „Es ist kein Vertrauen da“

Ausbleibende Mietzahlungen: Wackelt Galeria erneut?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel NSDAP-Kartei online: Was tun, wenn der eigene Opa auftaucht?
Nächster Artikel Pflanzenschutz mit weniger Spritzmittel- so könnte es gehen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

John Ternus übernimmt Apple – und eine riesige Aufgabe
Netzwelt 21. April 2026
Humanoide Roboter sind jetzt schneller als Menschen – na und?!
Netzwelt 21. April 2026
„The Boys“: Wie „Homelander“ den US-Imperialismus demontiert
Kultur 21. April 2026
Kommissar Rex ermittelt wieder
Kultur 21. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?